10 Tipps für virenfreies Online-Shopping

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Weihnachten ist wieder mal vorbei. Viele haben sich nicht vom Geschenkestress anstecken lassen, sondern machten es sich zuhause bequem und suchten online das passende Geschenk für ihre Liebsten. Online-Shopping hat aber nicht nur zu Weihnachten Konjunktur. Doch die Bequemlichkeit sollte nicht dazu verleiten, unvorsichtig im Netz zu sein: Der Internet Security Experte BullGuard gibt 10 Tipps zum sicheren Online-Shopping.

 

  1. Öffentliches WLAN meiden.

WLAN-Netze, die öffentlich zugänglich sind, sollten nicht für Online-Shopping genutzt werden – das gilt nicht nur zu Weihnachten. Sie sind in der Regel unverschlüsselt, sodass praktisch jeder über dieses Netz private Daten, wie Log-Ins oder Kontoinformationen, abgreifen kann.

 

  1. Computer, Smartphone und Tablet schützen.

Sicheres Online-Shopping geht nur mit einem sicheren Computer – bestenfalls dem eigenen. Der PC, aber auch das Smartphone oder Tablet, das für die Einkäufe genutzt wird, sollte mit dem aktuellsten Viren-, Phishing- und Spamschutz ausgestattet sein. So ist gewährleistet, dass Passwörter und Kontodaten nicht ausspioniert werden. Updates des Betriebssystems und der Sicherheitssoftware sollten schnellstmöglich installiert werden, um vom neusten Schutz zu profitieren.

 

  1. Nur bei seriösen Anbietern kaufen.

Der erste Blick auf die Website des Anbieters vermittelt bereits einen guten Eindruck von seiner Seriosität: Ist das Design übersichtlich oder werden Informationen verschleiert? Gibt es Rechtschreibfehler? Zudem ist ein Blick auf das Impressum Pflicht: Ist eine Adresse und eine Telefonnummer angegeben, über die notfalls Kontakt aufgenommen werden kann? Im Zweifel oder vor größeren Anschaffungen ist es ratsam, die Kontaktdaten und die Antwortzeit des Händlers zu testen. Darüber hinaus helfen die offiziellen Gütesiegel von TÜV Safer Shopping, Datenschutz Cert, Trusted Shops oder das EHI-Siegel.

 

  1. Community befragen.

Um herauszufinden, ob eine Bestellung bei einem Anbieter guten Gewissens getätigt werden kann, ist eine kurze Online-Recherche ratsam: Einfach nach dem Namen des Händlers in Verbindung mit den Worten »Kritik« oder »Kundenmeinung« suchen und Ergebnisse prüfen. Auch ein eingehender Blick auf Empfehlungsportale ist aufschlussreich.

 

  1. So wenige Daten wie möglich angeben.

Bei der Anmeldung in einem Online-Shop oder vor einer Bestellung werden Kunden um allerlei Informationen gebeten – von Adresse über Geburtsdatum bis hin zu Kontodaten. Käufer sollten jedoch immer nur so viele Daten von sich preisgeben, wie für die Bestellung notwendig sind. Einmal veröffentlichte Daten sind nicht nur schwer einzufangen, sondern oft herrscht keinerlei Transparenz darüber, was mit den Informationen geschieht. Spezielle Software wie BullGuard Premium Protection unterstützt Internetnutzer dabei ihre Identität online zu schützen.

 

  1. Kreditkarte nutzen.

Für die Bezahlung sollten Käufer wenn möglich eine Kreditkarte nutzen. Kreditkartenunternehmen unterstützen ihre Kunden mit diversen Sicherheitsmechanismen, falls Betrüger versuchen, die Kontodaten für kriminelle Zwecke zu nutzen. So wird zum Beispiel die Auszahlung an unseriöse Empfänger verhindert. In besonderen Fällen können Zahlungen sogar wieder zurückgezogen werden.

 

  1. Auf das »s« achten.

Vor der endgültigen Übertragung der Daten und vor Abschluss der Bestellung sollten Käufer ein Auge auf die Adresszeile im Browser werfen: Erscheint dort ein »s«, also »https«, oder auch ein kleines Schloss-Symbol? Dann werden die Daten über eine verschlüsselte und damit sichere Verbindung übertragen. Vorsicht: Werden Käufer dazu aufgefordert, eine Sicherheitsausnahme zu akzeptieren, ist die Verbindung nicht sicher – selbst wenn das »https« oder ein Schloss-Symbol im Browser zu sehen ist.

 

  1. Starke Passwörter wählen.

Starke Passwörter sind für die Sicherheit im Netz ein absolutes Muss. Dies gilt vor allem für den Online-Zugriff auf das Bank- oder E-Mail-Konto. Aber auch bei Kundenkonten von Online-Shops werden sensible Daten wie die Bankverbindung gespeichert. Ein starkes Passwort besteht aus 8-10 Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbolen. Seriöse Passwortmanager helfen beim Erstellen und Merken komplexer – und damit sicherer – Passwörter.

 

  1. Vorsicht vor betrügerischen E-Mails.

Persönliche Informationen, egal ob finanz- oder personenbezogene Daten, sollten niemals aufgrund einer Aufforderung per E-Mail preisgegeben werden. Betrüger versuchen so, Daten auszuspionieren und sie für ihre Zwecke zu nutzen oder zu verkaufen. Dieses Prinzip nennt sich Phishing, also Diebstahl von persönlichen Informationen im Internet, meist über gefälschte E-Mails. Seriöse Anbieter werden Daten nie in dieser Form abfragen.

 

  1. Gadgets schenken – aber auf Sicherheit prüfen.

Der Branchenverband Bitkom bestätigt in seiner aktuellen Studie [1], dass in diesem Jahr bei vielen die neuste Technik unter dem Weihnachtsbaum liegen wird. Auf Platz 1 liegt die Spielkonsole, die von 15 Prozent der Befragten verschenkt wird. Gleich dahinter schließen sich Gadgets aus dem Internet of Things an: 11 Prozent verschenken Fitnesstracker, 7 Prozent eine Smartwatch. Um langfristig mit diesen Geschenken auf der sicheren Seite zu sein, sollten Schenkende und Beschenkte die folgenden drei Tipps beherzigen:

  • Nicht auf vermeintlich günstige Preise hereinfallen: Billiganbieter sparen meist an der Sicherheit.
  • Sich mit der Technik auseinandersetzen: Eine eingehende Prüfung der Sicherheitseinstellung ist ratsam, um zu verhindern, dass persönliche Daten ungewollt ins Internet übertragen werden.
  • Default-Passwort ändern: Viele Gadgets werden mit einem Standard-Passwort ausgeliefert. Für Hacker ist es ein Leichtes, die gängigsten Default-Passwörter durchzutesten und sensible Daten auszuspionieren.

 

[1] http://ap-verlag.de/viele-schaffen-sich-zum-fest-digitale-technik-an/29013/


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