22 Prozent mehr Ausgaben für Applikationen aus der Cloud in 2017

 

Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Unternehmen heute in der Lage sein, ihre Geschäftsprozesse jederzeit dynamisch und flexibel anzupassen. In diesem Zusammenhang spielen Cloud-Lösungen eine immer wichtigere Rolle. Software aus der Cloud ermöglicht durch einfache Skalierbarkeit ein Höchstmaß an Flexibilität. So werden hohe Investitionstätigkeiten und -kosten vermieden.

Unternehmen beziehen ihre Software-Applikationen daher zunehmend aus der Cloud. Das zeigen die Ergebnisse des auf Basis des eAnalyzers 2017 von techconsult und Pironet erstellten ITK-Benchmarks [1]. Bisher haben fast 1.500 Personen das Benchmark durchgeführt und die Höhe ihres ITK-Budgets mit denen anderer Unternehmen derselben Branche und Größe verglichen.

 

Im vergangenen Jahr betrug der Anteil von Software-as-a-Service-Ausgaben 18 Prozent der insgesamt getätigten Software-Ausgaben von Unternehmen. Dies bedeutet, dass 2016 vier Milliarden Euro in Software as a Service investiert wurden. Derzeit fließt davon fast die Hälfte in Lösungen für Zusammenarbeit und Kommunikation. 20 Prozent machen Ausgaben für CRM-Software aus.

 

Laut eAnalyzer, der techconsult Online-Datenbank für ITK-Ausgaben, wird in diesem und im kommenden Jahr der Betrag für Applikationen aus der Cloud jeweils um 25 Prozent zulegen. So dürfte sich der Anteil aus der Cloud an den gesamten Software-Investitionen in diesem Jahr auf 22 Prozent erhöhen und in 2018 um weitere fünf Prozentpunkte steigen. Absolut betrachtet wird sich der Markt für Software as a Service innerhalb des betrachteten Zeitraums von 2015 bis 2018 verdoppeln.

 

Bei den seitens techconsult durchgeführten Studien spielt für Unternehmen der Sitz des Rechenzentrums in Deutschland eine große Rolle, wenn es um die Entscheidung Richtung Cloud-Computing geht. Unternehmen bekommen zunehmend Vertrauen sowohl in die Datensicherheit als auch in die Einhaltung des Datenschutzes. Die Möglichkeit mobiler Zugriffe und ein geringer Administrationsaufwand sind weitere entscheidende Kriterien, die den Einsatz von Cloud-Lösungen rasant wachsen lassen.

[1] Self-Check mit dem ITK-Benchmark
Auf Basis des eAnalyzers 2017 haben techconsult und Pironet mit dem ITK-Budget-Benchmark ein Instrument geschaffen, das Unternehmen hilft, die Höhe ihres ITK-Budgets mit den Budgets anderer Unternehmen derselben Branche und Größe zu vergleichen. So wird eine Positionierung im Wettbewerbsumfeld möglich und Bereiche können identifiziert werden, in denen Einsparpotenzial oder Investitionsbedarf besteht.
Der ITK-Budget-Benchmark steht kostenfrei und ohne Registrierung hier zur Verfügung: http://www.itk-budget-benchmark.de/self-check-itk-budget-benchmark/startpage/gW79epaz8I/

 


 

Hier folgt eine Auswahl an Fachbeiträgen, Studien, Stories und Statistiken die zu diesem Thema passen. Geben Sie in der »Artikelsuche...« rechts oben Ihre Suchbegriffe ein und lassen sich überraschen, welche weiteren Treffer Sie auf unserer Webseite finden. Diese Auswahl wurde von Menschen getroffen und nicht von Algorithmen.

 

CIO Agenda 2017: Bei steigenden Budgets setzen IT-Entscheider pragmatische Prioritäten

Bestandssysteme bremsen Transformation: Unternehmen haben zu wenig Budget für digitalen Wandel

IT-Budgets 2017 steigen um fast 5 Prozent

IT-Trends: Budget-Prognosen für 2017 erneut optimistisch

Healthcare IT: Es krankt an knappen Budgets und staatlicher Unterstützung

CIO Agenda: Budgets steigen; Fokusthemen sind Availability, Security und Collaboration

Mobilitäts-Apps verändern die urbane Mobilität weltweit

Die hybride IT-Abteilung von heute

IT-Budgets sozialer Organisationen wachsen, Sicherheitslücken bleiben

Outsourcing: Chancen und Risiken in der IT-Branche

Digitale Transformation: Deutschland im IT-Wettbewerb nur Mittelmaß

Weitere Artikel zu