63 Prozent aller je verkauften iPhones sind noch aktiv

1.163 Millionen iPhones hat Apple bis März 2017 verkauft. Davon sind laut Berechnungen von Newzoo 728 Millionen – das entspricht 63 Prozent – noch im Einsatz. Das am weitesten verbreitete Modell ist das iPhone 6 (Plus), gefolgt vom iPhone 6s (Plus). Die aktuelle Gerätegeneration kommt auf einen Anteil von 19 Prozent. Insgesamt sind laut Angabe der Analysten derzeit weltweit 2,8 Milliarden Smartphones in Benutzung. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/10254/verkaufte-und-aktive-iphones-weltweit/


iPhone: So lange unterstützt Apple alte iPhones

Im Herbst kommt die neueste Version von Apples mobilem Betriebssystem iOS. Zumindest für diejenigen, die über ein halbwegs aktuelles Modell des iPhones verfügen. Das Unternehmen stellt iOS 11 für alle Geräte vom iPhone 5s aufwärts zur Verfügung. Nutzer des iPhone 5 und 5c fallen aus dem Software-Support raus. Das Apple mit jeder neuen iOS-Generation einige Nutzer verliert ist kaum zu vermeiden. Die Entwicklung der in iPhones und iPads verbauten Technologie stellt auch immer neue Anforderungen an die Software. Ältere Modelle kommen dagegen mit dem auf neuere Hardware zugeschnittenen Betriebssystem nicht mehr zurecht. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/5828/kompatibilitaet-von-iphone-modellen/


 

Achtung beim Kauf von gebrauchten iPhones

Datenrettungsspezialisten [1] geben Handlungsempfehlungen für potenzielle Käufer von gebrauchten iPhones.

Beim Kauf von Gebrauchtgeräten, die durch Händler auf einschlägigen Online-Portalen wie etwa Ebay oder im Rahmen einer Auktion versteigert werden, sollten Interessenten, vor dem Kauf eines iPhone, überprüfen ob ein sogenannter »Activation-Lock gesetzt« ist.

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Gemäß einer Umfrage des Security Spezialisten ESET gingen allein im Jahr 2014/15 rund 190.000 Smartphones in Londoner Taxis verloren. Diese Anzahl veranschaulicht recht deutlich das potenzielle Volumen für das IT-Remarketing von Smartphones. Nicht nur in Großbritannien sondern gerade auch in Deutschland.

IT-Remarketing – Zertifizierte Datenlöschung oftmals ohne Prüfung auf gesetzten iPhone Activation-Lock

Wenn ein Kontingent an Smartphones in Großunternehmen abgelöst wird, ist zumeist ein IT-Remarketing-Anbieter im Spiel, der die Geräte abkauft und zertifiziert löscht, um diese im Anschluss an Händler oder direkt zu vermarkten.

Die Löschsoftware, die hierfür eingesetzt wird, verfügt häufig nicht über die Möglichkeit um automatisiert abzufragen ob eine Aktivierungssperre für ein iPhone existiert oder nicht. Zwar ist die Löschung eines solchen Gerätes trotz gesetzter Aktivierungssperre möglich, eine Nutzung für den jeweiligen Käufer ist dennoch nicht gegeben, da er das erstandene Gerät, aufgrund der Sperre, nicht auf seine eigene Apple-ID registrieren kann.

Gemäß Apple Care Deutschland und der Apple Europazentrale in Irland kann eine Gerätebindung zum Account-ID nur dann aufgelöst werden, wenn folgende Punkte erfüllt sind:

  • Ursprünglicher Original-Kaufbeleg kann vorgelegt werden
  • Apple-ID und Passwort des Vorbesitzers sind bekannt

In allen anderen Fällen muss sich der Käufer eines gebrauchten iPhones mit Aktivierungssperre an den Vorbesitzer wenden und diesen bitten die Gerätebindung über sein Apple Nutzerkonto zu lösen.

Was aber wenn eine Aktivierungssperre gesetzt ist und der Vorbesitzer nicht erreichbar ist oder sich weigert die gesetzte Sperre herauszunehmen?

Potenzielle Kunden, die sich für den Kauf eines gebrauchten iPhones interessieren, sollten vor dem Kauf folgende Punkte beachten:

  • Fragen Sie IMMER nach der IMEI-Nr. des Geräts bevor Sie etwas bezahlen / überweisen oder ein Gebot abgeben.
  • Prüfen Sie die IMEI-NR. unter https://www.icloud.com/activationlock/
  • Achten Sie darauf, dass der ursprüngliche Original-Kaufbeleg dem Gerät beiliegt (Eine Quittung über den Gebrauchtkauf wird seitens Apple nicht akzeptiert)

Wenn diese Punkte nicht erfüllt werden können, gehen Käufer gebrauchter iPhones das Risiko ein, dass sie im schlimmsten Fall ein Gerät erwerben, was sie nicht benutzen können. Insbesondere dann wenn der Vorbesitzer nicht auf Nachfragen reagiert oder sich schlichtweg weigert die Gerätebindung aufzulösen.

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Kuert Datenrettung empfiehlt interessierten Käufern in solchen Fällen von einem Kauf Abstand zu nehmen, wenn die vorangegangenen Punkte nicht erfüllt werden können.

»Dies gilt insbesondere für alle Arten von Versteigerungen gebrauchter iPhones, etwa durch Verkehrsbetriebe und Fundbüros. Hier sehen wir ein erweitertes Risikopotenzial, denn es wird im Rahmen von Versteigerungen nicht unterschieden, ob bei einem iPhone eine Aktivierungssperre gesetzt ist oder nicht«, sagt Martin Eschenberg, Marketingleiter bei Kuert und ergänzt: »Bei der Datenlöschung von gefundenen iPhones für Verkehrsbetriebe und Fundbüros, prüfen wir jede iPhone Geräte-IMEI, ob eine Aktivierungssperre existiert oder nicht. Dies zu dokumentieren und an unsere Kunden zu kommunizieren ist ein integraler Bestandteil unseres Löschprozesses und ermöglicht es unseren Kunden diese Geräte auf Auktionen dann auch als Geräte mit aktivierter Sperre ausweisen zu können. Leider ist dies jedoch bei vielen Marktteilnehmern im Remarketing von Smartphones noch nicht der Fall«.

[1] Weitere Informationen zur zertifizierten Datenlöschung durch die Kuert Datenrettung Deutschland GmbH finden sich unter: https://www.kuert-datenrettung.de/datenloeschung/datenloeschung-smartphone.html

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