7 Trends, die 2018 den Wandel in der Unternehmens-IT bestimmen

Illustration: Pexels Absmeier

 

2018 wird ganz im Zeichen des Wandels stehen. Globale Marken und Regierungsbehörden haben es sich zum Ziel gesetzt, ihre Kunden mithilfe von Technologie noch besser zu bedienen und sich so vom Wettbewerb abzusetzen.

Viele der in den letzten Jahren gehypten Technologien – Software Defined Networking (SDN), Internet of Things (IoT) sowie künstliche Intelligenz (KI), um nur einige zu nennen – gehören mittlerweile zum Mainstream. 2018 wird es erstmals um den Nutzen dieser Technologien für Firmen und Behörden gehen. Gewinner werden diejenigen sein, die am besten in der Lage sind, greifbare Vorteile aus Technologien zu ziehen, ohne dass dadurch ihr Betrieb komplexer wird.

Hier ein Überblick von Verizon zu den Technologietrends im Unternehmensumfeld und deren Auswirkungen für 2018:

 

  1. SDN startet durch.

Software Defined Networking (SDN) ist mittlerweile rund um den Globus im Einsatz. Die Betreiber interessieren sich verstärkt dafür, wo man Sicherheit, Agilität und Flexibilität von Virtualized Network Services überall einsetzen kann. Das »nächste große Ding« ist Application Aware Networking: Performance, Kapazitäten und Sicherheit von Anwendungen so steuern, dass man die verfügbare Bandbreite optimal ausnutzt. In einer zunehmend komplexeren Content-Welt ist dies besonders wichtig.

 

  1. Sicherheit geht in den Untergrund.

Beim Thema Sicherheit werden wir 2018 massive Veränderungen erleben. Sie wird in die jeweilige Plattform integriert werden und deckt damit alle Aktivitäten eines Unternehmens ab. Die Rede ist von einer Ende-zu-Ende gemanagten Sicherheitsinfrastruktur für Netzwerke, Entwickler und Anwendungen. In der heutigen Bedrohungslandschaft spielt vor allem globale Reichweite eine Rolle. Offenheit und die Bereitschaft, Informationen miteinander zu teilen, um kriminelle Machenschaften online wie in der realen Welt zu bekämpfen, werden ebenfalls zur Regel werden. Mit dieser drastischen Veränderung wird die Messung der Effektivität von Sicherheit unumgänglich, damit Cyberrisiken in die Bewertung von Unternehmensrisiken einfließen können. Die Quantifizierbarkeit von Sicherheitslage, -ausgereiftheit und -hygiene ermöglicht nicht nur wirkungsvolles Risikomanagement, sondern auch die Ermittlung einer Investitionsrendite in Sachen Sicherheit – und dies interessiert oberste die Führungsebene ganz besonders.

 

  1. Digitale Zusammenarbeit ist der Mindesteinsatz.

Zwar haben weitsichtige Firmen und Behörden in den vergangenen Jahren die veralteten Nebenstellenanlagen abgeschafft und durch IP-basierte Telefonie ersetzt; doch 2018 werden digitale Technologien die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz weitaus grundlegender verändern, nicht zuletzt wegen enormer Frustrationen aufgrund von Compliance-Anforderungen an Dritte. Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie nahtlos auf Terminplaner-Informationen zugreifen, Dokumente gemeinsam nutzen und plattformübergreifend Konferenztelefonate anberaumen, und zwar rasch und sicher. Der Fokus liegt daher auf der Bereitstellung von Zugriffmöglichkeiten über unterschiedliche Kanäle, um so Benutzererlebnis und Produktivität zu steigern. Software Defined Networking wird intelligentes Datenmanagement und die Zusammenschaltung von Telefonverbindungen verschiedener Plattformen vereinfachen und die Zusammenarbeit effektiver gestalten. Und durch mobile Apps werden Mitarbeiter und Verbraucher unmittelbar die Macht der Informationen in der Hand halten.

 

  1. Künstliche Intelligenz und Robotertechnik übernehmen das Internet der Dinge.

Das IoT wird 2018 Bestandteil des Organisationsgefüges werden. Eine Herausforderung wird die Integration des Endgeräte-Managements in die Gesamt-IT-Struktur sein, und zwar in einer Art und Weise, mit der die Organisation nicht überfordert ist. An dieser Stelle kommen KI und Robotertechnik zum Tragen. Sie eröffnen die Möglichkeit, kostengünstig und effizient gemanagte IoT-Deployments auf intelligente Weise zu automatisieren.

 

  1. Menschen kontrollieren das digitale Erlebnis.

Nutzer sind sich zunehmend der Macht ihrer Daten bewusst sind, werden wählerischer, mit wem sie sich einlassen. Marken müssen sich darüber im Klaren sein, wie sie mit Daten umgehen wollen, da Konsumenten verstärkt auf mobile, sichere, einfache Interaktion und eine höhere Privatsphäre Wert legen. Marken, die das leisten können, werden entsprechend wahrgenommen werden.

 

  1. Interoperabilität als Priorität für öffentliche Sicherheit.

2017 war weltweit ein Jahr zahlreicher terroristischer Anschläge und Naturkatastrophen. Nahtlose, sichere Verbindungen zwischen rasch installierbaren Netzwerken – speziell solche für Ersthelfer – werden 2018 ganz entscheidend im Fokus stehen, insbesondere in den USA im Zusammenhang mit FirstNet. Aufgrund von Interoperabilität profitieren Unternehmen und öffentliche Sicherheitsorganisationen von der Wahlmöglichkeit bei Netzwerken und Technologiediensten; sie wird aufgrund des herrschenden Wettbewerbs Innovation beschleunigen und zudem zur Kostenkontrolle beitragen. Wichtiger noch – dank Interoperabilität sind Ersthelfer im Ernstfall besser in der Lage, in Verbindung zu bleiben und mit Behörden sowie Privatpersonen zu kommunizieren.

 

  1. Das Ziel heißt »einfach«.

In einer immer komplizierter werdenden Welt hängt der geschäftliche Erfolg zunehmend davon ab, Kerngeschäft und lästige Pflichten auseinanderzuhalten. Erfolgreiche Firmen und Behörden konzentrieren sich auf ihr Kerngeschäft und geben kernfremde Aufgaben an ausgewählte Partner ab. Definiert wird geschäftlicher Erfolg in Zukunft über die Fähigkeit, rasch herauszufinden, wer was macht, um so Komplexität bis zu dem Punkt zu verringern, wo die Dinge einfach werden.

 

George Fischer, President von Verizon Enterprise Solutions, fasst es folgendermaßen zusammen: »Für unsere Kunden weltweit wird Wandel weiterhin im Mittelpunkt stehen, doch das kann durchaus auch ein schwieriger Prozess sein – besonders angesichts des globalen Mangels an Fachkräften in wichtigen Bereichen der Unternehmenstechnologie. Verizon beginnt das Jahr 2018 mit einer klaren Vorstellung von dem, was Unternehmen tun müssen, um ihre Abläufe wirklich zu ändern, und was wir dazu beitragen können. Wir verfügen über eine herausragende Kombination aus technologischem Know-how, Expertise in Professional Services und Erfahrung mit Veränderung von Kultur und Prozessen. Wir werden sie dazu nutzen, die Firmen und Behörden auf ihrem Weg voranzubringen. Letztendlich ist es unser Job, unsere Erfahrung mit groß angelegter, globaler Arbeitsweise dazu zu nutzen, Kunden rund um den Globus darin zu unterstützen, die Vorteile des digitalen Wandels für sich zu nutzen.«

 


 

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