80 Prozent denken beim mobilen Arbeiten nicht an die Sicherheit

In einer Umfrage wurde ermittelt, dass sich 80 Prozent der Deutschen, die unterwegs arbeiten, keine Sorgen um die Sicherheit der Unternehmensdaten machen [1]. Fast ebenso viele (79 Prozent) vertrauen darauf, dass ihr Arbeitgeber sowohl im Büro als auch unterwegs alle notwendigen Maßnahmen vornimmt, um sensible Daten zu schützen. Diese Aufgabe wird jedoch immer schwieriger: Schon heute nutzen 72 Prozent der deutschen Arbeitnehmer ihre Dienstgeräte, wie Smartphone und Laptop, auch für private E-Mails. 81 Prozent gehen zu Hause ins Internet, um Dienstliches zu erledigen.

Hans-Peter Bauer, Vice President Central Europe bei Intel Security, sieht in der zunehmenden Vermischung von dienstlichen und privaten Daten und Geräten eine große Herausforderung: »Mit der Verbreitung mobiler Geräte gibt es immer mehr Einfallstore für Cyber-Kriminelle und Datendiebe. Die Aufgabe, wichtige Unternehmensdaten und auch private Daten der Mitarbeiter zu schützen wird immer schwieriger für die Unternehmens-IT.«

Wider besseren Wissens

Trotz vorhandener Sicherheitsbedenken nutzt jeder vierte Umfrageteilnehmer (24 Prozent) ungesicherte öffentliche WLAN-Netze mit dem dienstlichen Laptop. Mobiles Arbeiten und Konzepte wie »Bring your own device« (BYOD) werden von vielen Angestellten sogar als selbstverständlich angesehen. 68 Prozent der Befragten nutzen bereits hauptsächlich Smartphone, Tablet oder Wearable bei der Arbeit, ebenfalls 68 Prozent erwarten von ihrer Firma, verstärkt in Richtung mehr Wearables und private Geräte für die Arbeit zu gehen. Die zunehmende Bedeutung des Internets der Dinge (IoT, Internet of Things) und die damit einhergehende Vernetzung vieler weiterer Geräte wird diese Entwicklung noch stärker vorantreiben.

Die Umfrage zeigt auf, dass viele Mitarbeiter ihre privaten Verhaltensweisen am Laptop, Smartphone und Co. oft eins zu eins auf die Arbeit übertragen und damit mehr von der IT-Sicherheit ihrer Arbeitgeber erwarten, also diese vielleicht leisten kann. »Heutzutage reicht es für Unternehmen nicht mehr aus, einzelne Sicherheitslösungen gegen die verschiedenen Bedrohungen einzusetzen«, so Hans-Peter Bauer. »Genau wie die vielen verschiedenen Geräte müssen auch die Sicherheitsprodukte untereinander kommunizieren, um gegen fortschrittliche Angriffe über die unterschiedlichsten Einfallstore gewappnet zu sein.«

[1] Die Online-Umfrage von Intel Security fand zwischen dem 19. November und 02. Dezember 2014 statt und richtete sich an Büroangestellte, die das Internet bei der Arbeit nutzen. Befragt wurden jeweils 200 Teilnehmer in Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Japan, Indien, Brasilien, Mexiko und Kanada sowie 300 Umfrageteilnehmer in den USA.

infografik Intel Security Datensicherheit mobil und Büro

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