Bedarf nach Verschlüsselungslösungen

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Datenverschlüsselung erlebt derzeit eine besondere Nachfrage im Kampf gegen Cyberkriminalität. Nicht nur die aktuellen Vorfälle beim Angriff auf das IT-System des Deutschen Bundestages, sondern auch Fachdiskussionen wie bei der 14. IT-Konferenz in Bonn unterstreichen die Bedeutung der Verschlüsselung von Daten. BKA-Präsident Holger Münch hat zu Beginn seiner Amtszeit Technologien zur Datenverschlüsselung als eine der wichtigsten Themen im Kampf gegen Cyberkriminalität benannt. Hinzu kommt die Verabschiedung des IT-Sicherheitsgesetzes durch den Deutschen Bundestag im Juni und die Kampagne der Bundesregierung zur Aufklärung beim Thema Datensicherheit. Auch auf europäischer Ebene ist das Thema angekommen, etwa durch die Diskussion in der EU-Kommission über den Schutz von Daten durch ein einheitliches Gesetz, die »General Data Protection Regulation (GDPR). Politik und Verwaltung setzen hier also klare Prioritäten.

Bedeutung der Verschlüsselung

Wo liegt aber nun die besondere Bedeutung der Verschlüsselung, wenn es um den Schutz von Daten geht? Eigentlich recht einfach, sie liegt darin, dass sie Daten auf allen Geräten beziehungsweise Laufwerken schützt, vom stationären Computer bis zum USB-Stick oder Smartphone. Daher stellt der Verlust eines dieser Geräte dann auch keinen Missbrauch der Daten dar, da sie nicht zugänglich und daher sicher sind – auch wenn der Verlust des Gerätes ärgerlich bleibt. Trotz der Verfügbarkeit von Technologien der Verschlüsselung sieht WinMagic in Europa und Deutschland jedoch eine deutliche Lücke beim Datenschutz was die Verschlüsselung betrifft, vor allem im Wissen darum, was, wann und wie verschlüsselt werden sollte, wann ein ausreichender Schutz gegeben ist und wann er nur gegeben scheint.

Nach Angaben des Unternehmens kam es beispielsweise 2014 bei 57 % der Unternehmen aus dem Handel zu Datenmissbrauch und bei 21 % aus dem Finanzsektor. Dabei sind die Gründe besonders interessant, da auf Platz zwei der schlichte, zufällige Verlust von Geräten liegt (24 %) und auf Platz drei mit 15 % interner Missbrauch steht. Dazu Darin Welfare, General Manager EMEA: »Sicher, Verschlüsselung an sich ist nicht neu. Aber zu viele Unternehmen sehen diese Technologie als für sie nicht relevant an, da man sie für zu komplex hält und daher eher auf Ebene von Konzernen oder der Regierung sieht. Unsere Daten zeigen jedoch anschaulich, dass dies sehr gefährlich werden kann, da der Verlust von Geräten oder der interne Missbrauch Unternehmen jeder Größe treffen kann, zusätzlich zu Angriffen von außen«.

Er stellt weiterhin fest: »In modernen Unternehmen existiert eine Vielzahl von Hardware, mobilen Geräten, der Cloud, unterschiedliche Betriebssysteme und Verschlüsselungen. Dies führt zu einer nur schwer beherrschbaren Komplexität, die damit anfällig für Datenmissbrauch ist. Daher setzen wir bei WinMagic auf eine einfache, übergreifende Lösung«.

Eine gute Verschlüsselung bietet Verwaltungs-Tools und Technologien, die plattformübergreifend helfen, Daten zu schützen. Die Verschlüsselungen sind einfach zu nutzen und transparent. So verbleibt zum Beispiel der »Schlüssel«, um die Daten zugänglich zu machen immer beim Kunden und gibt ihm so die volle Kontrolle seiner Daten. So lassen sich die unterschiedlichsten Datenträger inklusive Cloud einfach und zentral verschlüsseln. Die Verwaltung der »Schlüssel« ist dabei eines der wichtigsten Elemente. Sie steuert die Authentifizierung- und Identitätsprüfung und ist über alle Laufwerke und Datenträger hinweg skalierbar.

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