Bequemlichkeit vs. Einkaufsspaß: Darauf legen die Deutschen beim Geschenkekauf wert

 

Webshop oder Warenhaus? In Sachen Weihnachtsshopping sind Deutschlands Konsumenten pragmatisch. Denn beides hat seine Vor- und Nachteile. Wo die Deutschen ihre Geschenke in diesem Jahr einkaufen und auf was sie dabei Wert legen, zeigt eine aktuelle Studie.

Online- und Offlineshopping sind gleich auf – auch wenn es um die Weihnachtsgeschenke geht. Das zeigt die repräsentative Weihnachtsstudie von QVC, für die das digitale Handelsunternehmen gemeinsam mit Statista über 1.000 Menschen in ganz Deutschland befragt hat [1]. So geben zwar mehr als zwei Drittel (69 Prozent) an, ihre Geschenke dieses Jahr im Geschäft zu kaufen, fast genauso viele erledigen das jedoch (auch) im Internet (67 Prozent). Und das trifft nicht nur auf die junge Bevölkerung zu. 55 Prozent der Generation 60+ geben an, ihre Weihnachtsgeschenke in Online-Shops zu erwerben. Was dabei auffällt: Wer online Geschenke shoppt, erledigt das am liebsten auf Plattformen, die gleich alles anbieten (61 Prozent). Wer ins Geschäft geht, sucht lieber gezielt spezialisierte Anbieter wie etwa Buchhandlungen oder Parfümerien auf (63 Prozent).

Stressfrei inspirieren lassen – auf Kosten des Spaßfaktors
Und dennoch: Für Deutschlands Konsumenten liegen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten klar auf der Hand. So schätzen etwa drei von vier Konsumenten am Online-Einkauf in der Weihnachtszeit vor allem die Bequemlichkeit (76 Prozent), gefolgt von »weniger Stress« (75 Prozent) und der Auswahl an Produkten (59 Prozent). Allesamt Eigenschaften, mit denen der stationäre Handel im Vergleich nicht punkten kann [1]. Ihn suchen Deutschlands Verbraucher hingegen auf, um Spaß zu haben (52 Prozent). Was für das Weihnachtsshopping im Web – im Vergleich – nur bedingt gilt. Lediglich 24 Prozent der Befragten geben Spaß als Motiv für den Online-Einkauf an. In etwa gleichauf liegen Onlineshopping und Einkaufsbummel jedoch in Sachen Inspiration (38 zu 37 Prozent). Will heißen: Wer noch nicht das richtige Geschenk gefunden hat, der kommt – geht es nach den Deutschen – sowohl im Netz als auch im Geschäft sicher auf die richtige Idee.

Die Zukunft des Onlineshoppings: Storytelling und Bewegtbild
Wie die Statistik zeigt, spielt der Spaß beim Onlineshopping – gerade in der Weihnachtszeit – nur eine untergeordnete Rolle. Doch kann das die Zukunft der Branche sein? Nein, schätzt Florian Hoffmeister, Director E-Commerce & Customer Marketing QVC Deutschland. »Onlinehändler, die den Erlebnisfaktor vernachlässigen, werden Probleme haben, sich am Markt zu behaupten. Denn der Spaß beim Shopping hat die Menschen schon immer in die Läden getrieben – auch zur Weihnachtszeit. Ob analog oder digital – Schaufensterbummeln, sich inspirieren lassen und eine gute Zeit zu haben – darum wird es auch in Zukunft gehen.«

[1] Weitere detaillierte Ergebnisse der QVC Weihnachtsstudie finden Sie hier online: http://bit.ly/2zrW3gM
[2] Bequemlichkeit 13 Prozent, weniger Stress 10 Prozent, Auswahl an Produkten 23 Prozent.

 

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