Business Intelligence, ECM und Security

In dieser Ausgabe präsentieren wir drei Themenschwerpunkte: Business Intelligence, Enterprise Content Management und die Sicherheit in einem eigenen Security Spezial. Gleich bei zwei dieser Bereiche haben wir lange überlegt, ob wir sie noch so benennen sollen.

Business Intelligence wird immer mehr von den Bezeichnungen Advanced Analytics und Predictive Analytics überstrahlt. Aber beide, BI- und Analytics-Initiativen liefern bisher nur den Ausgangspunkt für eine Entscheidung. BI-, Analyse- und Advanced-Analytics-Technologie unterstützt Unternehmen mit einer Vielzahl von Funktionen und Visualisierungsmöglichkeiten heute besser denn je in ihrer Entscheidungsfindung. Je besser die Kopplung von Analytics mit dem operativen Bereich ist, desto effektiver und effizienter sind die Ergebnisse. Aber Business-Verantwortliche brauchen in Zukunft unterstützende Tools, die die Reise bis zur endgültigen Entscheidung fortsetzen. Tools, die den Entscheidungsprozess mit Governance und Rückverfolgbarkeit begleiten. Wie sollte man das benennen?

Die Gartner-Berater ersetzen für ihre Studien und den Quadranten den Begriff Enterprise Content Management konsequent durch Content Services mit den drei Klassifikationen Content Services Applications, Content Services Platforms und Content Services Components. ECM ist in seiner ursprünglichen Definition tatsächlich nicht mehr zeitgemäß. Aber Content Services wird den Methoden, Strategien und Technologien der Informationsverarbeitung auch nicht wirklich gerecht. Hier wäre der Begriff Information Management wesentlich umfassender und treffender gewesen.

Nicht um Begrifflichkeiten geht es beim Thema Sicherheit. Hier kann man höchstens darüber diskutieren, ob man Security oder Sicherheit verwenden soll, aber man weiß immer worum es geht. Die Budgets, die für die Sicherheit im Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, steigen unaufhörlich. Erschreckenderweise aber erst dann, wenn ein Sicherheitsvorfall aufgetreten ist. Sinnvoller wäre es proaktiv zu investieren um eben diese Cyberangriffe zu verhindern. Im Zuge der Digitalisierung nimmt das Sicherheitsrisiko zunehmend geschäftskritische Dimensionen an. Da sollte es selbstverständlich sein, rechtzeitig Vorkehrungen für die Abwehr zu treffen.

Herzlichst, Ihr Albert Absmeier
Chefredakteur

 


 

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