Trends 2016

Die beliebtesten Studiengänge

Am Girls und Boys Day, einem bundes­wei­ten Zukunfts­tag, bekom­men Jungen und Mädchen ab der fünften Klasse die Möglich­keit in Berufe zu schnup­pern. Der Aktions­tag findet einmal im Jahr statt, Ziel ist eine Berufs­wahl fernab von Geschlech­ter­kli­schees. So soll der Anteil der Frauen in sogenann­ten »Männer­be­ru­fen« erhöht und das Inter­esse von Jungen an Berufen, in denen…

Rund 20 Prozent der Gründerinnen und Gründer sind über 45 Jahre

Der Deutsche Startup Monitor 2016 belegt: Gründen ist nicht nur Studen­ten­sa­che. Auch Berufs­tä­tige, die in Angestell­ten­tä­tig­kei­ten bereits einige Jahre Erfah­run­gen gesam­melt haben, wagen immer häufi­ger den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit. So ist die Zahl der über 45-​​jährigen Gründe­rin­nen und Gründer im Vergleich zum Jahr 2013 von 9,6 Prozent auf 19,7 Prozent im Jahr 2016 gestie­gen.…

Ebay: Paypal stellt Mutterkonzern in den Schatten

Paypal befin­det sich weiter­hin auf Wachs­tums­kurs. Im vergan­ge­nen Quartal erwirt­schaf­tete der Payment-​​Dienst fast drei Milli­ar­den US-​​Dollar Umsatz, das entspricht einem Plus von 19 Prozent gegen­über dem Vorjahr. Deutlich gemäch­li­cher geht es dagegen beim Mutter­kon­zern zu. Der Umsatz von Ebay legte um etwas vier Prozent auf 2,2 Milli­ar­den US-​​Dollar zu. Schon als Paypal noch Teil des…

Musik-​Streamingmarkt boomt

Der Umsatz mit Musik-​​Streaming ist im vergan­ge­nen Jahr um 60 Prozent gestie­gen. Das geht aus dem Global Music Report 2017 der Inter­na­tio­nal Federa­tion of the Phono­gra­phic Indus­try (IFPI) hervor. Spotify und Co. sind mittler­weile das wichtigste Zugpferd der Branche, die 2016 trotz des rückläu­fi­gen Absat­zes von Downloads und physi­schen Tonträ­gern ein Rekord­wachs­tum erzie­len konnte. IFPI-​​Chefin…

E-​Book-​Markt stagniert

3,9 Millio­nen Menschen in Deutsch­land haben 2016 mindes­tens ein E-​​Book gekauft. Das berich­tet der Börsen­ver­ein des Deutschen Buchhan­dels in seinem E-​​Book-​​Quartalsbericht. Demnach hat jeder Käufer im Schnitt 7,4 E-​​Books erwor­ben, das das sind 0,4 mehr als im Vorjahr. Trotz leicht steigen­dem Absatz stagniert der Markt insge­samt. So hat sich der E-​​Book-​​Anteil am Gesamt­um­satz seit 2014 kaum…

Die Verteilung der Steuerlast in Deutschland

Die Vertei­lung der aufkom­mens­stärks­ten Steuer­ar­ten zeigt, dass in Deutsch­land starke Schul­tern mehr tragen als schwa­che. Die 10 Prozent der Haushalte mit den höchs­ten Einkom­men zahlen fast die Hälfte des gesam­ten Aufkom­mens der Einkom­men­steuer. Bei der Mehrwert­steuer ist der Anteil aufgrund des propor­tio­na­len Steuer­sat­zes gerin­ger. Hier entfällt aber mit rund 18 Prozent des Aufkom­mens immer noch…

Fachkräftemangel: Starkes regionales Gefälle

Die Fachkräf­te­eng­pässe auf dem deutschen Arbeits­markt nehmen zu, sie sind aber nicht flächen­de­ckend. Tatsäch­lich entschei­den die Region, die gewünschte Fachrich­tung und das Quali­fi­ka­ti­ons­ni­veau darüber, ob ein Unter­neh­men Schwie­rig­kei­ten hat, passende Bewer­ber für offene Stellen zu finden.   Der Fachkräf­te­man­gel, der lange nur für Berufe im mathematisch-​​naturwissenschaftlichen und techni­schen Bereich ausge­ru­fen wurde, erfasst inzwi­schen immer mehr…

Warum Telekom-​CEOs so oft entlassen werden, die Chefwechsel aber trotzdem nichts bringen

Seit 2011 haben jedes Jahr weltweit mindes­tens 20 Prozent aller Telcos ihren Chef ausge­tauscht – weit mehr als in jeder anderen Branche, zeigt eine Studie von Strategy&, der Strate­gie­be­ra­tung von PwC. Dabei war jeder vierte CEO-​​Wechsel unfrei­wil­lig. Ein weite­rer Höchst­wert: Mehr als ein Drittel der neuen Chefs kam von außen. Chris­tine Rupp: »Der Druck auf die…

»Es gibt keine Anzeichen für eine Über-​Akademisierung«

»Akade­mi­ker zählten in den letzten Jahrzehn­ten ganz klar zu den Gewin­nern am Arbeits­markt«, erklärte IAB-​​Direktor Joachim Möller am Mittwoch in Berlin anläss­lich der Vorstel­lung des neuen Handbuchs »Arbeits­markt kompakt« des Insti­tuts für Arbeitsmarkt- und Berufs­for­schung (IAB). Der Anteil der Akade­mi­ker an den Erwerbs­tä­ti­gen hat sich seit 1991 von zwölf auf 21 Prozent erhöht. Auch die…

EU-​Vergleich der Arbeits­kosten 2016: Deutschland auf Rang sieben

Arbeit­ge­ber des deutschen Produ­zie­ren­den Gewer­bes und wirtschaft­li­cher Dienst­leis­tun­gen bezahl­ten im Jahr 2016 durch­schnitt­lich 33,40 Euro für eine geleis­tete Arbeits­stunde. Wie das Statis­ti­sche Bundes­amt (Desta­tis) weiter mitteilt, lag das Arbeits­kos­ten­ni­veau in Deutsch­land damit inner­halb der Europäi­schen Union (EU) auf Rang sieben. Gemes­sen am EU-​​Durchschnitt von 25,70 Euro zahlten deutsche Arbeit­ge­ber 30 % mehr für eine Stunde…