Der IT-Entscheider von morgen: CIO? CDO? CTO? CEO!

Das Digital Business ist da. Der unbegrenzten Verfügbarkeit von Daten über das Internet müssen sich nicht nur Software, sondern auch Produkte, Unternehmensprozesse und Geschäftsmodelle unterordnen. Da stellt sich automatisch die Frage: Sollte der digitale Arbeitsplatz Chefsache sein?

»Ja – ohne Wenn und Aber!« proklamiert Jens Weller, CEO des Cloud-Service-Providers toplink.

 

Business-Kommunikation war früher ziemlich einfach: Da hat die IT-Abteilung im Unternehmen eine physische Telefonanlage bestellt, wenn die alte überholt war, und hatte sie ans Hausnetz anzuschließen. Basta, das war’s für die nächsten zehn Jahre.

 

Heute sind nicht nur in Großunternehmen ganz andere Fragen zu klären: Das Thema Digitalisierung der Arbeitswelt ist allgegenwärtig – und die Medien sind voll mit Berichten und Expertenmeinungen zu den Herausforderungen, denen sich die Unternehmen und vor allem ihre IT-Abteilungen dabei stellen müssen. Braucht es also dafür einen eigenen Manager?

 

In vielen deutschen Großunternehmen ist er zu finden, manche denken schon wieder darüber nach, ihn abzuschaffen: den CDO (Chief Digital Officer). Dieser kümmert sich um die digitale Transformation in einem Unternehmen – sollte er zumindest. Doch seien wir ehrlich: In etlichen Firmen sind noch nicht einmal die Fragestellungen rund um effizienteres Arbeiten miteinander oder Steigerung von Effektivität gegenüber Kunden gelöst. Die klassische IT ist mit solchen Fragen und deren Lösung überfordert, folglich sind die Konflikte im Geschäftsalltag der Unternehmen vorprogrammiert. »Bei unseren Kundengesprächen zum Thema Kommunikationslösungen in den Unternehmen stoßen wir partiell immer noch auf Insellösungen, auf Notlösungen oder auf überhaupt keine Lösungen«, bestätigt Jens Weller.

Quelle: toplink

Der digitale Arbeitsplatz ist Chefsache

Dabei erfordern sich schnell verändernde Markt- und Kundenansprüche agile Arbeitsprozesse, die ein digitaler Arbeitsplatz mit modernen, vorrangig Cloud-basierten Kommunikationslösungen unterstützen muss. Die zukunftsorientierte Modernisierung von Arbeitsplätzen ist aber keine singuläre Frage des CIOs oder CDOs (oft werden beide Positionen ohnehin in einer Doppelfunktion übernommen), sondern von strategischer Bedeutung für das gesamte Unternehmen – und damit Chefsache. »Der digitale Arbeitsplatz stellt eine strategische Entscheidung auf Führungsebene dar«, unterstreicht Jens Weller. Während nämlich in der Vergangenheit die Ausstattung des Arbeitsplatzes eine Frage des technisch Möglichen war, stellt sich heute die Frage, welche Technologie (wie IP-basierte Telefonanschlüsse und Telefonanlagen) für das Unternehmen und seine Mitarbeiter am besten geeignet ist. Das Unternehmen muss hier die richtige Lösung für eine einheitliche Kommunikation und Zusammenarbeit sowie zuverlässigen Internet-Access und bewährte Sicherheitsmechanismen als Bausteine für eine optimale digitale Arbeitsumgebung bereitstellen.

 

Der Cloud-Service-Provider toplink hat diese Entwicklung bereits früh erkannt. Das Darmstädter Unternehmen gehört zu den Pionieren der Digitalisierung im Telekommunikationsmarkt und verfügt über ein wegweisendes Produktportfolio und Know-how: Beispielsweise mit der eigenen Unified Communications Plattform ‚toplink UC One‘, aber auch rund um SIP-Trunking (virtueller Telefonanschluss – auf Basis einer Datenleitung – für die Telefonie) und All-IP-Lösungen für eine schnelle und flexible Kommunikationsinfrastruktur aus der Cloud. »Wir bieten mittelständischen und großen Unternehmen eine Kommunikationslösung für ihren digitalen Arbeitsplatz, die allen Mitarbeitern die ideale und bevorzugte Technik zur Verfügung stellt«, resümiert Jens Weller. Und weiter: »Verstanden wir uns früher als klassischer VoIP-Anbieter, steht toplink heute für den Cloud-basierten digitalen Arbeitsplatz.« Denn letztendlich ist, so die Überzeugung des toplink-Geschäftsführers, Digitalisierung ohne digitalen Arbeitsplatz nicht möglich!

 


 

Mitarbeiter sehen massive Produktivitätssteigerung durch digitale Arbeitsplätze

  • Mehrheit der Mitarbeiter nutzt intelligente Anwendungen am Arbeitsplatz als wichtige Entscheidungshilfe.
  • CIOs rechnen mit Umsatzplus von fünf Prozent innerhalb von drei Jahren durch den Einsatz von mobilen, digitalen Arbeitsplätzen.
  • Attraktivität des Arbeitsgebers steigt um das Dreifache durch den Einsatz der richtigen Technologien im Unternehmen.

 

In einer Studie zur Digitalisierung der Arbeitswelt wurden Mitarbeiter und CIOs in Unternehmen weltweit befragt. Die Studie, durchgeführt von VMware in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Forbes Insights, zeichnet für Deutschland ein eindeutiges Bild:

  • Mitarbeiter mit einem modernen digitalen Arbeitsplatz und einem flexiblen mobilen Zugriff auf notwendige Anwendungen berichten neunmal häufiger von einer Steigerung der persönlichen Produktivität.
  • Mitarbeiter sind der Meinung, dass sie durch die richtigen Anwendungen am Arbeitsplatz rund 12 Prozent weniger Zeit für manuelle Prozesse aufwenden müssen.
  • Für die Mehrheit der Mitarbeiter mit einem digitalen Arbeitsplatz (79 Prozent) sind intelligente Anwendungen ein wichtiger Helfer, um Entscheidungen im Berufsleben besser und schneller treffen zu können.

CIOs: Effiziente Teamarbeit bringt Umsatzplus

Zudem steigern ein digitaler Arbeitsplatz und der flexible Zugriff auf Anwendungen aus Sicht der befragten Mitarbeiter in Deutschland die Effizienz in der Zusammenarbeit um durchschnittlich 12 Prozent. Und das lässt sich nach Meinung der CIOs in ganz Europa auch monetär messen: Die meisten von ihnen (89 Prozent) rechnen mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von fünf Prozent innerhalb von drei Jahren durch den Einsatz der richtigen Anwendungen im Unternehmen.

Schatten-IT: nichts an Brisanz verloren

Allerdings hat das Thema Schatten-IT nichts an seiner Aktualität eingebüßt. Wer die nötigen technologischen Helfer nicht von seinem Unternehmen zur Verfügung gestellt bekommt, besorgt sie sich weiterhin selbst – ohne offizielle Absprache mit der Unternehmens-IT. Mittlerweile wurde bereits jede fünfte Anwendung in Unternehmen in ganz Europa von Mitarbeitern selbst eingeführt, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Damit stellt Schatten-IT europaweit immer noch eine große Herausforderung für Unternehmen dar.

Arbeitgeberattraktivität: mehr denn je abhängig von eingesetzter Technologie

Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, müssen Unternehmen den Spagat zwischen Datensicherheit und Mitarbeitermobilität meistern. Für sie ist es mehr denn je wichtig, in sichere Technologien für flexibles Arbeiten zu investieren. Denn Mitarbeiter, die an einem digitalen Arbeitsplatz mit den für sie nötigen Anwendungen arbeiten, bewerten ihr Unternehmen fast viermal so häufig als führend bei der digitalen Transformation als die Vergleichsgruppe ohne digitale Hilfsmittel (43 Prozent gegenüber 11 Prozent). Zudem bewerten sie die Attraktivität ihres Arbeitsgebers rund drei Mal so hoch (43 Prozent gegenüber 15 Prozent).

»Unternehmen weltweit haben ihren Mitarbeitern in den letzten Jahren immer leistungsfähigere, intelligente Technologien an die Hand gegeben, um ihre Arbeit zu erledigen – was eine der tiefgreifendsten Veränderungen der modernen Arbeitswelt überhaupt ist«, kommentiert Ralf Gegg, Senior Director End User Computing, CEMEA bei VMware. »Im Zeitalter der Digitalisierung werden Technologien für Unternehmen zu einem entscheidenden Faktor im Wettbewerb. Unternehmen sind in der Pflicht ihren Mitarbeitern die notwendigen Informationen überall und zu jeder Zeit über die entsprechenden Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig müssen Unternehmen eine starke Kultur des Vertrauens und der Freiheit aufbauen, damit Mitarbeiter produktiv und so flexibel wie möglich arbeiten können.«

Flexibles, mobiles Arbeiten: Lufthansa Cargo macht es vor

Dies ist beispielsweise bei der Lufthansa Cargo der Fall, einem internationalen Luftfrachtunternehmen und hundertprozentiger Tochter der Deutschland Lufthansa AG. Die Kabinenmitarbeiter der Lufthansa Cargo nutzen an Bord der Flugzeuge ein sogenanntes elektronisches »Flight Bag-System« (EFB). Dieses EFB-System ermöglicht ihnen einen schnellen und einfachen Zugriff auf Luftfahrtkarten, Flughafeninformationen, Routeninformationen, Wetterberichte und vieles mehr. »Dank mobiler Geräte können die Mitarbeiter schnell Updates durchführen und neue Apps herunterladen, mit denen sie sehr viel effizienter arbeiten können«, erklärt Sven Gartz, Flugzeugkapitän und Head of Flight Ops IT bei Lufthansa Cargo.

Kulturwandel: zwingend notwendig

Selbstständig arbeitende Mitarbeiter, die Zugang zu ihren Geschäftsanwendungen erhalten, sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Führungsebene sind die Basis für eine Unternehmenskultur, in der die digitale Transformation einen echten Mehrwert für den Unternehmenserfolg bietet.

»Dank neuer Geschäftsanwendungen und Produktivitätslösungen können Mitarbeiter mehr erreichen und bessere Entscheidungen auf Grundlage der ihnen zur Verfügung stehenden umfassenden Informationen und Anwendungen treffen. Mitarbeiter können ihre Leistung massiv steigern, wenn Anwendungen von jedem Gerät aus jederzeit zugänglich sind. Während wir es gewohnt sind, dass die sogenannten ›Enterprise-Grade-Apps‹ der De-facto-Standard innerhalb der Belegschaft sind, müssen Unternehmen darüber nachdenken, wie die ›Workforce-Grade‹-Apps aussehen, die einen grundlegenden Wandel im Arbeitsalltag eines jeden Mitarbeiters vorantreiben«, schlussfolgert Ralf Gegg.

 

[1] Für die Studie von VMware in Zusammenarbeit mit Forbes Insights wurden Juni bis August 2017 2.158 CIOs und Endanwender in Unternehmen in 16 Ländern weltweit befragt, davon 1.107 Befragte in 10 Ländern aus der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika).
  • Die komplette Studie von VMware und Forbes Insights »The Forbes Insight Report: The Impact of the Digital Workforce« (October 2017) können Sie hier durchlesen und herunterladen.
  • Lesen Sie den VMware End-User Computing Blog und erfahren Sie mehr über die Technologien für mobiles Arbeiten von VMware.
  • Lesen Sie den VMware 2015 State of Business Mobility Report.
  • Erfahren Sie im Video, wie Lufthansa Cargo die Technologien von VMware für flexibles, mobiles Arbeiten einsetzt.

 

 


 

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