Die Hälfte der Organisationen in den USA und Europa zögert bei der Einführung von IoT

50 Prozent aller Unternehmen in den USA und Europa hinken bereits bei der Internet-of-Things-Einführung hinterher. Dabei befürchten 43 Prozent, dass sie ihre Kunden in Zukunft weniger gut bedienen können, weil sie kein IoT nutzen. Das sind die Kernaussagen einer unabhängigen Studie von HCL Technologies (HCL), in der führende Geschäfts- und Technologie-Entscheider in großen Unternehmen zum IoT befragt wurden [1].

Weitere wichtige Ergebnisse der Studie:

  • Unkoordinierte, isolierte Ansätze halten fast die Hälfte (49 Prozent) der Teilnehmer davon ab, Pilotprojekte in gewinnbringende Lösungen umzusetzen.
  • 65 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die primären Treiber für die Einführung des IoT effizientere Geschäftsprozesse und eine höhere Kundenzufriedenheit sind.
  • Etwa vier von zehn (38 Prozent) Organisationen nutzen das IoT; 57 Prozent planen dessen Einsatz in der Zukunft.
  • 82 Prozent sagen, dass Organisationen, die das IoT verwenden, künftig eine bessere Marktposition haben werden.

Diese Ergebnisse bestätigen, dass sich viele Unternehmen noch in frühen Stadien der IoT-Adaption befinden. Hierbei ist die Nutzung auf vereinzelte Geschäftsfunktionen beschränkt, anstatt einen unternehmensweiten Ansatz zu verfolgen.

»Viele Unternehmen haben mit der IoT-Einführung begonnen. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch ersichtlich, dass nur sehr wenige umfassende transformative Programme einsetzen«, erklärt Sukamal Banerjee, Corporate Vice President, HiTech & Communications – ERS and Global Head – IoT WoRKSTM bei HCL Technologies. »Der Erfolg hängt von einer unternehmensweiten IoT-Strategie ab, welche die Daten von angeschlossenen Objekten auf einer einzigen Plattform zentralisiert, um dort die ermittelten Ergebnisse zusammenzufassen und neue Möglichkeiten zu erschließen. Nur so können die entscheidenden Ziele des IoT erreicht werden: organisatorische Effizienz, profitablere Geschäftsmodelle und Wettbewerbsvorteile. Hersteller können Sensordaten beispielsweise dazu verwenden, um Kunden Rechnungen auf Basis der Betriebsstunden ihrer Ausstattung zu stellen, und Anbieter von Laborausrüstung können so Versorgungsmaterialien erkennen und diese automatisch wieder auffüllen.«

Hürden und Herausforderungen für Unternehmen

Die Umfrage zeigt, dass es für Unternehmen viele Hindernisse gibt, sich mit dem IoT zu verbinden. Diese Aspekte sind abhängig von der Auswahl der richtigen IoT-Plattform. Wohl aufgrund dieser Herausforderung – und um den Anschluss nicht zu verlieren – geben fast drei Viertel (73 Prozent) der Teilnehmer an, spezialisierte IoT-Dienstleister nutzen zu wollen.

»Es wird eine Vielzahl an Technologien rund um das IoT verkauft. Für Unternehmen ist es sehr schwierig, den Überblick zu behalten und zu erkennen, mit welchen Lösungen sie das Beste für sich herausholen. Mittlerweile bleibt aber keine Zeit mehr, um noch länger zu warten«, ist sich Sukamal Banerjee sicher. »In der digitalen Wirtschaft wird der Erfolg innovativer Unternehmen zunehmend von der Fähigkeit abhängen, Daten aus der gesamten Palette der IoT-Assets zu nutzen. Weil dieser Prozess sehr aufwändig sein kann, werden Dienstleister der nächsten Generation eine entscheidende Rolle bei der Einführung des IoT spielen und Organisationen dabei unterstützen, neue Arten von digitalen Werten zu entdecken und einen effizienteren Weg aufzuzeigen.«

[1] Diese und weitere Ergebnisse der Studien stehen in dem neuen Whitepaper von HCL Technologies »IoT Strategy: Insights From Early Adopters« zum Download zur Verfügung.
https://www.hcltech.com/iot-survey?utm_source=PR&utm_campaign=BM-IoT-Global-Report-012017&utm_medium=referral&utm_content=vb
Das unabhängige Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne hat im Auftrag von HCL Technologies 263 hochrangige IT- und Geschäftsentscheider bei großen Unternehmen in den USA, Großbritannien, Deutschland und den Nordischen Ländern befragt. Ein mehrstufiger Screening-Prozess stellte sicher, dass nur diejenigen Unternehmen, für deren Organisation IoT relevant ist, die Möglichkeit zur Teilnahme erhielten.

 

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