Die Risikowahrnehmung von Entscheidern

Die Entscheider aus Politik und Wirtschaft erachten Cybergefahren und Datenschutzverletzungen als erhebliches Risikopotenzial für die Bevölkerung [1]. Unter den sechs größten Risiken benannten sie allein vier, die mit IT- und Datensicherheit zusammenhängen.

Datenbetrug im Internet 71 %, Missbrauch von persönlichen Daten durch andere Nutzer in sozialen Netzwerken 68 %, Computerviren 66 % und Missbrauch von persönlichen Daten durch Unternehmen 53 %.

Lediglich Altersrisiken wie Pflegebedürftigkeit im Alter beziehungsweise Demenz 66 % und Altersarmut 62 % werden ähnlich bedeutsam eingestuft.

 

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Im Vergleich zu den Vorjahren hat die Bedeutung von Cyber- und Datenrisiken erneut zugenommen. So betrachteten 54 Prozent der Abgeordneten und Führungskräfte im Jahr 2012 den Datenbetrug im Internet als großes gesellschaftliches Problem, 2013 waren es 61 Prozent und aktuell sind es 71 Prozent.

 

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Die Entscheider aus Politik und Wirtschaft gaben auch eine Einschätzung ab, welche Risiken künftig besonders zunehmen werden. Auch hier liegt der Datenmissbrauch mit 35 % als wachsende Gefahrenquelle vor den Altersrisiken mit 32 % und der Internet- beziehungsweise Computerkriminalität mit 21 %.

 

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[1] Das Institut für Demoskopie Allensbach hat die 621 Top-Entscheider aus Politik und Wirtschaft – 109 Abgeordnete und 512 Führungskräfte aus mittleren und großen Unternehmen – im Auftrag der Deutschen Telekom im Zeitraum zwischen dem 18. August und 1. Oktober 2014 telefonisch befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ. Die Studie steht zum kosten­losen Download unter http://www.telekom.com/sicherheit bereit.

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