Digitale Transformation – Vier Dinge, die CIOs auf ihrer digitalen Reise beachten müssen

Es scheint eher einen Hype zu geben, als ein klares Verständnis über die globale digitale Transformation – darüber, was es braucht, um Kernkompetenzen wie die Unternehmenskultur neu auszurichten, digitale Technologien zu nutzen, Abläufe und Prozesse zu verändern, um Geschäftsziele zu erreichen und das schnelle Umsatzwachstum in diesem digitalen Zeitalter voranzutreiben. Doch trotz des Hypes um das Thema »digital« erkennen Unternehmen schnell dessen strategische Bedeutung und Wirkung in ihren jeweiligen Branchen. 

Die meisten Organisationen haben ihre Reise zur digitalen Transformation bereits begonnen, einige erleben frühe Gewinne, und einige sind durch den agileren digitalen Konkurrenten übernommen worden, weil sie sich selbst nicht schnell genug angepasst haben.

Es ist sicherlich eine Herausforderung, die Macht des digitalen Fußabdrucks in den großen und komplexen Unternehmen von heute zu nutzen. Sei es, weil Stakeholder einbezogen werden müssen, oder weil klare Ausführungspläne fehlen. Das »Digitalisieren« erfordert neue Regeln des Engagements, von der Denkweise bis zur Vorgehensweise, und sie ist abhängig von einer gezielten, aber maßvollen Orchestrierung verschiedener kritischer Elemente. Daher ist es für Unternehmen unerlässlich, einige wichtige Fragen zu prüfen und zu beantworten, um ihre Reife und den Weg zu einer ganzheitlichen digitalen Wirkung abzuschätzen. Haben sie die richtige digitale Strategie? Haben sie einen umfassenden Ausführungsplan? Wie können sie dem Anwender besser dienen? Wie können sie Geschäftsprozesse ständig überdenken und auf Marktveränderungen reagieren? Wie können sie ihren Lebenszyklus sichern und verbessern? Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für den Weg der Digitalisierung.

Studie über die Einführung der Digitaltechnik. Um diese Fragen besser zu beantworten und die zugrunde liegenden Faktoren, die über Erfolg und Misserfolg digitaler Ziele entscheiden, zu verstehen, hat HCL Technologies eine unabhängige globale Umfrage bei 340 führenden Entscheidungsträgern aus den Bereichen Business und Digitaltechnologie von Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zwei Milliarden US-Dollar in Auftrag gegeben. Diese erste Studie befasst sich mit den digitalen Reisen dieser Organisationen, indem sie die Faktoren untersucht, die die Chancen auf erfolgreiche digitale Ergebnisse erhöhen oder verringern könnten – von strategischen Prioritäten bis hin zu Hindernissen bei der Umsetzung; von Investitionen in digitale Technologien und Mängeln, bis hin zur Rolle des Ökosystems und vielem mehr. 

Faktoren, die der Digitalisierung zuträglich oder abträglich sind. Damit CIOs und digitale Führungskräfte die Prozesse zur digitalen Transformation beginnen können, sollten sie zunächst ihren eigenen digitalen Zustand und ihre Vorgehensweise verstehen. Diese vier Faktoren, sind laut der oben genannten Umfrage entscheidend:

Digitale Ziele sind auf Erfahrung und Effizienz ausgerichtet

Sieben von zehn (70 %) Befragten geben an, dass ihre Unternehmen derzeit ihre digitalen Fähigkeiten und Technologien nutzen, um die Kundenzufriedenheit zu verbessern. (69 %) möchten ihre betriebliche Effizienz verbessern. Dies ist nicht überraschend, da die Unternehmen jetzt ein größeres Engagement mit ihren Stakeholdern erreichen möchten, aber gleichzeitig danach streben, schlanker und agiler zu werden.

Prozesstransformation ist der Kern des digitalen Beratungserfolgs

Auf die Frage nach den Schlüsselfaktoren für den zukünftigen Erfolg der digitalen Transformation in Unternehmen haben fast 60 % der Befragten einen »klar definierten digitalen Prozess« als ihren wichtigsten Treiber gewählt. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass Unternehmen erkannt haben, wie wichtig es ist, bestehende Prozesse sichtbar zu machen und sie dann neu zu gestalten, indem sie den Anwender im Mittelpunkt halten, um das Geschäft grundlegend umzugestalten. Aus diesem Grund liegt ein Schwerpunkt unserer digitalen Beratungspraxis auf der Transformation traditioneller Geschäftsprozesse durch das digitale Objektiv zu einer agilen und erlebnisorientierten Organisation.

Den Organisationen fehlt ein geeigneter Mechanismus zur Bewertung der digitalen Reife

In unserer Studie erfahren nur rund ein Viertel (26 %) der Befragten bereits die Vorteile der digitalen Transformation und beschreiben ihr Unternehmen als digital ausgereift. Es überrascht nicht, dass nur eine Minderheit (39 %) berichtet, dass ihre Organisationen immer Tools und Frameworks verwenden, um ihre digitale Reife zu beurteilen. Hier ist meines Erachtens ein umfassendes Framework wie der Digital Technology Footprint (DTF) erforderlich, mit dessen Hilfe Unternehmen beurteilen können, wo sie derzeit stehen und was erforderlich ist, um das wahre Potenzial des digitalen Fußabdrucks nutzen zu können.

Unternehmen haben das volle Potenzial der Cloud noch nicht ausgeschöpft

Obwohl mehr als die Hälfte der Befragten (60 %) angaben, dass »eine gut gemanagte Cloud-Infrastruktur« entscheidend für den Erfolg der digitalen Transformation ist, glauben nur ein Viertel (25 %), dass ihr Unternehmen Cloud Native ist, was die Cloud-Reife betrifft. Das verdeutlicht, dass die Mehrheit der Unternehmen noch immer nur eine Teilsicht darauf hat, was Cloud und digitale Technologien für sie bei der Umsetzung ihrer Strategie leisten können.

Unternehmen sollten sich gezielt und schnell auf ihre digitale Reise zur Digitalisierung aufmachen, um auch künftig ihre Geschäftsziele zu erreichen.


Anand Birje,
Corporate Vice President &
Head Digital & Analytics Practice
HCL Technologies
www.hcltech.com

 

 

Illustration: © LogotypeVector/shutterstock.com

 

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