Flash ist die Zukunft des Datacenters

Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird Flash-Technologie in den meisten Rechenzentren Einzug finden.

In einer aktuellen Umfrage zu Flash Speichertechnologien befragte ein Storage-Experte 35 der Top-Integratoren in Deutschland zu deren Erfahrungen und Einschätzungen [1]. Das Resultat ist eindeutig: 86 Prozent der Befragten meinen, dass All-Flash in Zukunft als Technologie den Markt bestimmen wird. 83 Prozent gehen sogar davon aus, dass die Komplettumstellung auf Flash bei der Mehrheit der Datenzentren in den nächsten fünf Jahren passieren wird.

grafik netapp flash datacenter

Lediglich drei Prozent der Integratoren meinen, dass der Einzug von Flash Storage in deutschen Rechenzentren länger als fünf Jahre auf sich warten lässt. Die größte Gruppe (43 Prozent) geht hingegen davon aus, dass die meisten Unternehmen bereits in den kommenden ein bis zwei Jahren mit der Flash-Einführung starten. Auf die Frage, ob sie ihren Kunden generell empfehlen, Flash als primäre Speichertechnologie zu verwenden, antworteten 15 der 35 befragten Systemhäuser (43 Prozent) mit Ja. Knapp die Hälfte (48,5 Prozent) machen dies von bestimmten Faktoren abhängig, allen voran dem Preis, der für Flash-Technologien noch über den gängigen Festplattenspeichern liegt. Andere Gründe, weshalb Integratoren ihren Kunden nicht per se Flash als Primärspeicher empfehlen sind die individuellen Kundenanforderungen, Einsatzszenarien, unterschiedliche Speicherhierarchien, die zu speichernden Datenmengen oder bestimmte Performance-Anforderungen. Nur knapp zehn Prozent der Befragten empfehlen anstatt All-Flash hybride Systeme.

[1] Für die Erhebung befragte NetApp im April dieses Jahres 35 Top Integratoren in Deutschland telefonisch. Die Umfrage umfasste Fragen zur Akzeptanz und dem Einsatz von Flash-Storage-Technologien in den Rechenzentren deutscher Unternehmen sowie zur Einschätzung der Entwicklung von All-Flash als Primärspeicher.

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