Fünf Jahre klimaneutraler Toner: Druckerhersteller unterstützt Klimaziele der Vereinten Nationen

Kyocera Print Green feiert Jubiläum: Seit fünf Jahren kompensiert Kyocera Document Solutions Deutschland seinen Toner durch die Investition in Klimaschutzprojekte in Afrika. Dadurch wurden Treibhausgase eingespart und die Lebensbedingungen von mehr als einer Viertelmillion Menschen verbessert.

 

Beim Druck einer DIN-A4-Seite entsteht etwa ein Gramm CO2. Das Druck- und Kopieraufkommen vieler Unternehmen bietet also enormes Potenzial, die Umwelt zu entlasten und die eigene Klimabilanz zu verbessern. Hier setzt Kyocera Print Green an: Seit fünf Jahren ist der Toner des japanischen Dokumentenmanagement-Anbieters klimaneutral. Dafür werden sämtliche CO2-Emissionen, die durch Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Verpackung und Verwertung des Toners entstehen, durch die Investition in ein nach Gold-Standard zertifiziertes Klimaschutzprojekt der gemeinnützigen myclimate GmbH kompensiert.

 

Traditionellerweise wird in den ländlichen Gemeinden im Siaya Gebiet im Westen Kenias auf offenen Feuerstellen gekocht und Unmengen an Feuerholz verbraucht. Durch das Kyocera-Engagement wurden in den letzten fünf Jahren über 50.000 effiziente Kocher installiert, die bis zu 50 Prozent weniger Feuerholz verbrauchen. Das schützt die lokalen Wälder und verringert die CO2-Emissionen.

 

Der niedrigere Brennholzbedarf spart Geld und Zeit. Der effizientere Verbrennungsprozess produziert weniger Rauch und verringert die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen. Ansässige Handwerkerinnen bauen die Kocher mit lokal verfügbaren Materialien. Frauen organisieren lokale Spar- und Darlehensgemeinschaften für die Finanzierung und stärken dadurch ihre finanzielle und soziale Unabhängigkeit. Durch diese Effekte leistet das Kyocera-Klimaschutzprojekt Beiträge zu 11 der insgesamt 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Foto: Kyocera

»Dass wir hier mit unserem Engagement und unserem klimaneutralen Toner langfristig dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern, freut nicht nur uns als Unternehmen, sondern auch unsere Kunden und Partner«, sagt Daniela Matysiak, Spezialistin CSR-Management, die das Projekt von Beginn an begleitet. »Gemeinsam haben wir schon viel erreicht und sagen Danke für die Erfolge der letzten fünf Jahre.«

 

5 Jahre Kyocera Print Green in Zahlen:

Durch den klimaneutralen Toner wurden seit 2013 mehr als 120.000 Tonnen CO2 kompensiert. Um diesen abstrakten Wert greifbar zu machen: das entspricht dem CO2-Ausstoß eines Pkw bei 11.000 Erdumrundungen. Von den über 50.000 effizienten Kochern profitieren Familien mit ca. 260.000 Mitgliedern. Durch die lokale Produktion / Vertrieb / Finanzierung sind seither 166 feste Arbeitsplätze, mehrheitlich für Frauen, entstanden.

 

Auf Wunsch erhalten Kyocera-Kunden in Deutschland Zertifikate über die kompensierte CO2-Menge. Das dokumentiert nicht nur das Klimaschutzengagement: die CO2-Kompensation kann positiv in die Klimabilanz der Unternehmen eingerechnet werden. Neben dem Toner können auch die Drucksysteme CO2-neutralisiert werden.

 

Weitere Informationen und Hintergründe zum Engagement gibt es auf der Webseite www.printgreen.kyocera.de . Dort stellen wir Ihnen auch die Menschen hinter dem Projekt vor.

 


 

Gut für Mensch und Umwelt: Das Kyocera Klimaschutzprojekt von myclimate in Kenia

Durch die Unterstützung des Kyocera Klimaschutzprojekts von myclimate wird die Menge an CO2 kompensiert, die bei Rohstoffgenerierung, Produktion, Verpackung, Transport und Verwertung der Toner entsteht. Das verbessert Ihre CO2-Bilanz beim Drucken. Diese entstandene Menge gleicht Kyocera gemeinsam mit Kunden und seinen Fachhandelspartnern durch eine entsprechende Investition in das nach dem Gold Standard zertifizierte Kyocera-Klimaschutzprojekt von myclimate aus.

Foto: Kyocera

Im Westen Kenias liegt das Siaya-Gebiet: Hier hat nur 1 % der Menschen einen Stromanschluss. 98 % der Menschen müssen Holz zum Kochen nutzen. Traditionell wird hier in den überwiegend ländlichen Gemeinden auf offenen Feuerstellen gekocht. Diese benötigen nicht nur Unmengen an Feuerholz aus den umliegenden Wäldern, sondern verursachen auch eine hohe Rußbelastung. Zudem müssen Frauen und Kinder viel Zeit mit dem Holzsammeln verbringen – eine nicht nur zeitintensive, sondern teilweise auch gefährliche Beschäftigung.

 

Jared Buoga, selbst in der Region aufgewachsen, wollte dies ändern. Gemeinsam mit ein paar Freunden hat er das Tembea-Projekt ins Leben gerufen: »Meine Freunde und ich suchten etwas, um unser Wissen umzusetzen. Die damalige ›Gesellschaft für technische Zusammenarbeit‹ plante Ofenprojekte in der Gegend und ein paar von uns bekamen einen Job und eine Fortbildung. Das faszinierte mich, denn zu Hause hatten wir immer mit dem 3-Steine-Herd gekocht und offenes Feuer benutzt.«

 

Effiziente Kocher verbrauchen 50 Prozent weniger Feuerholz

Buoga und seine Freunde entwickelten daher effiziente Kochstellen, die einen bis zu 50 Prozent geringeren Holzverbrauch haben, die Innenraumluft deutlich verbessern und Atemwegserkrankungen reduzieren.

Mit ihrem Konzept gewannen sie die Klimaschutzstiftung myclimate als Unterstützer. Diese kontrolliert die Projekte regelmäßig und verlässt sich auf die Professionalität der Kenianer. »Wir können nicht ständig vor Ort sein. Darum macht es Sinn, dass Einheimische die Projekte leiten, weil sie am besten die Bedürfnisse der Menschen kennen«, sagt Kai Landwehr, Teamleiter Marketing bei myclimate.

 

Effiziente Kocherstelle

Buoga fand gute Mitarbeiter, junge Universitätsstudenten. Sie alle helfen jetzt mit, die Öfen bei den Menschen bekannt zu machen und ihnen den Zusammenhang zwischen Abholzung und Umweltschutz zu vermitteln. Das Projekt hat Arbeitsplätze geschaffen. Besonders wichtig ist auch das Kleinkreditsystem, mit dessen Hilfe sich die Menschen in der Region einen Ofen leisten können. Dieses hilft auch sonst, die Lebensqualität zu steigern: Viele Menschen in Kenia leben auf der untersten Stufe der Armut. Schon kleine Unregelmäßigkeiten können ganze Familien ins Elend oder in den Tod führen: wenn der Ernährer krank wird, die einzige Kuh verhungert oder ein wichtiges Ackergerät kaputtgeht.

 

Foto: Kyocera

Deutlich geringere Rußbelastung

Wer immer nur um das Überleben an diesem einen Tag kämpft, darum, gesund zu bleiben und nicht zu verhungern, kann nicht über die Zukunft nachdenken. Mit Hilfe des Kleinkreditsystems können viele den Sprung in eine sichere Existenz schaffen: Kinder, die gesünder aufwachsen, zur Schule gehen können und vielleicht sogar studieren. Ein regelmäßiges Einkommen hilft, den Blick weg vom täglichen Überleben und hin auf die Zukunft zu richten.

Jared Buoga ist daher dankbar für die Unterstützung aus Deutschland. »Wir leben in einer Welt ohne Grenzen. Was die Menschen in Kenia bedroht, hat auch Auswirkungen auf Menschen in Europa. Wir müssen zusammenhalten. Und was Menschen in Deutschland Gutes für Tembea tun, bewirkt sofort Verbesserungen bei uns«, sagt Buoga.

 

Wie verbessert die Arbeit von Tembea die Lebensbedingungen der Menschen? Wir haben vor Ort mit den Menschen gesprochen. Lesern Sie hier ihre Geschichten. https://www.printgreen.kyoceradocumentsolutions.de/die-kochergeschichten/

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.printgreen.kyocera.de


 

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