Gehaltsvergleich: So viel wird in den Bundesländern verdient

Fach- und Führungskräfte in Deutschland verdienen durchschnittlich 52.000 Euro brutto im Jahr. Das geht aus dem aktuellen Gehaltsreport von Stepstone hervor. Im Bundesländervergleich zeigt sich, dass die Hessen am besten verdienen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Die geringsten Verdienste gibt es in Sachsen-Anhalt und Sachsen, wie die Grafik von Statista zeigt.

Bei der Höhe des Gehalts spielt aber nicht nur der Standort eine Rolle, sondern auch Branche, Berufsgruppe und Abschluss. So führt etwa ein Abschluss in Medizin (79.500 Euro) oder Rechtswissenschaften (74.000 Euro) in der Regel zu hohen Gehältern im späteren Berufsleben, während Akademiker mit einem Abschluss in Design (46.000 Euro) oder Erziehungswissenschaften (45.100 Euro) unterdurchschnittlich bezahlt werden. Hedda Nier

https://de.statista.com/infografik/7955/gehaltsvergleich-bundeslaender/


Gehaltsreport 2017: Akademiker verdienen jährlich 17.000 Euro mehr

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt bei rund 57.100 Euro brutto im Jahr. Die Berufsgruppen mit den höchsten Durchschnittsgehältern sind Ärzte (82.700 Euro), Ingenieure (65.200 Euro) und Juristen (62.400 Euro). Das zeigt der Stepstone Gehaltsreport 2017, für den die Online-Jobbörse Brutto-Durchschnittsgehälter von 60.000 Fachkräften erhoben hat. Fachkräfte mit akademischer Ausbildung bekommen deutlich höhere Gehälter (64.700 Euro) als ihre Kollegen ohne Studienabschluss (47.200 Euro). Wer einen Masterabschluss vorweisen kann, erhält zudem ein Gehaltsplus von fünf Prozent im Vergleich zu Bachelor-Absolventen.

Branchen: Chemie 30.000 Euro vor Handwerk

Das Spitzentrio der Branchen mit den höchsten Gehältern bilden die Chemie- und erdölverarbeitende Industrie (68.200), die Pharmaindustrie (67.700 Euro) sowie der Bereich Luft- und Raumfahrt (67.600 Euro). Beschäftigte der Chemiebranche bekommen im Schnitt 30.000 Euro mehr Gehalt als Fachkräfte aus dem Handwerk (37.600 Euro). Im Vergleich der Bundesländer sichert sich Hessen Rang 1 (62.000 Euro). Auf Platz 2 und 3 liegen mit nur geringem Abstand voneinander Bayern (61.200 Euro) und Baden-Württemberg (61.100 Euro). Thüringen, Sachsen (beide 42.300 Euro) und Sachsen-Anhalt (41.800 Euro) stehen am Schluss des Rankings.

Studienfach: Frühe Entscheidung für künftiges Gehalt

Ein Abschluss in Medizin (79.500 Euro) oder Rechtswissenschaften (74.000 Euro) führt in der Regel zu hohen Gehältern im späteren Berufsleben. Auch Absolventen der Ingenieurwissenschaften freuen sich über ein hohes Gehaltsniveau (69.900 Euro). Wirtschaftsingenieure liegen dabei sogar noch leicht über dem Durchschnitt (70.300 Euro). Akademiker mit Abschlüssen in Geschichts- und Kulturwissenschaften (46.800 Euro), Design (46.000 Euro) und Erziehungswissenschaften (45.100 Euro) erhalten dagegen häufig unterdurchschnittliche Gehälter.

Der umfangreiche Report mit allen Ergebnissen und Gehaltstabellen steht als kostenloser Download unter www.stepstone.de/gehaltsreport bereit.


 

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