Hier ist Maßarbeit gefragt – Tipps für erfolgreiches Retargeting

So können auch kleine Werbebudgets sinnvoll eingesetzt werden.

https://pixabay.com/de/kunstwerk-leiter-himmelsleiter-797/

Anzeigenwerbung ist aufwendig und kann schnell kostenintensiv werden – auch im Web. Denn bei Medialeistungen gilt oft das Motto: Viel hilft viel. Die wenigsten Kaufentscheidungen werden spontan beim ersten Website-Besuch getroffen. Allein sieben Kontakte sind nötig, damit eine Marke überhaupt im Gedächtnis des Nutzers bleibt. Doch gerade junge und kleinere Unternehmen müssen häufig mit einem geringen Budget haushalten und ihre Werbung daher so gezielt wie möglich aussteuern. Die Lösung heißt Retargeting. Die Agentur rekordmarke aus Leipzig hat Tipps zusammengestellt, wie es optimal umgesetzt wird.

Beim Retargeting wird der Besucher einer Website mit einer einmaligen Nutzer-ID, die lokal in einem Browser-Cookie gespeichert wurde, identifiziert. Sein Verhalten auf der Website und alle besuchten Unterseiten werden mit dieser ID verbunden. Verlässt er die Site, kann er dann auf anderen Seiten gezielt mit Anzeigen angesprochen werden, beispielsweise zu dem Produkt, dass er sich angeschaut hat.

 

So geht’s

Google, Facebook und Co. können und dürfen nicht alle Aktivitäten im Internet speichern. Daher ist es notwendig, die eigene Website mit einem Code-Schnipsel auszustatten, um die geläufigsten Plattformen einzubinden. Damit das Ganze bei der Fülle der Ereignisse und Script-Tags, die Nutzer auf der Website auslösen können, übersichtlich bleibt, empfiehlt rekordmarke zur Verwaltung und Tracking den Google Tag Manager einzusetzen.

 

Reichweitenaufbau und Retargeting

Zunächst heißt es, Besucher auf die Seite bringen. Organische Maßnahmen für den Aufbau einer Reichweite wie Gewinnspielaktionen oder PR-Aktivitäten sind kostengünstig und effektiv. Zudem ist es irrelevant, über welche Kanäle die Besucher auf die Website kommen. Per Retargeting können sie über alle Kanäle hinweg wieder angesprochen werden.

 

Implizites Targeting

Um die passende Zielgruppe aufzubauen, können Reichweiten-Anzeigen mit genau abgestimmtem Content auf Facebook und Twitter sinnvoll sein. Mit granularen Zielgruppeneinstellungen nach Demografie und Interessen wird sichergestellt, dass auch nur die Nutzer auf die Website gelockt werden, die echtes Interesse an einem Produkt haben. Auch Gastbeiträge auf themenrelevanten Websites und Blogs erfüllen diesen Zweck.

 

Das 3-Stufen-Modell

Potenzielle Zielkunden werden beim Retargeting mit maßgeschneiderten Anzeigen angesprochen. Wenn das Budget doch etwas üppiger ausfällt, empfiehlt rekordmarke ein mehrstufiges Modell. Das könnte so aussehen: Nutzer werden zunächst auf die Website geführt und kommen so mit der Marke und dem Produkt in Kontakt. Im zweiten Schritt wird ihm das Produkt oder die Dienstleistung näher vorgestellt. In einer dritten Anzeige werden dann konkrete Vorteile angepriesen wie Rabatte oder ein kostenloser Versand. Falls auch das nicht zum Erfolg führt, wird der potenzielle Kunde zu einem späteren Zeitpunkt wieder mit Re-Engagement-Maßnahmen angesprochen.

 

Re-Engagement

Wenn ein Nutzer nach ca. 60 Tagen noch nicht zum Kunden geworden ist, ist es sinnvoll, das Retargeting für eine Zeit auszusetzen und sich dann erneut anzukündigen. Denn vielleicht haben sich seine Lebensumstände mittlerweile geändert und das Produkt beziehungsweise die angebotene Dienstleistung ist jetzt interessant. Und auch für Nutzer, die bereits konvertiert sind, lohnt sich der Einsatz dieser Re-Engagement-Anzeigen, um Up- und Cross-Selling anzuregen. Wer beispielsweise ein Fahrrad kauft, wird ein Schloss brauchen, und wer ein Smartphone kauft, benötigt eine Schutzhülle. Aber Vorsicht: Die meisten Plattformen lassen Retargeting maximal bis 180 Tage nach dem letzten Website Besuch zu.

 

Retargeting im Überblick

Zur Veranschaulichung haben die Spezialisten von rekordmarke ein Flowchart ausgearbeitet, das anhand des fiktiven Beispiel Kunden AllWeather GmbH Retargeting auf einen Blick erklärt. Dieses Schema zeigt kleinen und mittelgroßen Unternehmen, wie sie ihr Retargeting aufbauen oder auf ein höheres Level heben.

 

Es bietet unter anderem:

  • Ein Beispiel für das Targeting innerhalb der relevanten Zielgruppe zum Reichweitenaufbau als Vorbereitung für das Retargeting
  • Eine sinnvolle Abfolge von Branding- und Produktanzeigen im Retargeting
  • Anzeigenbeispiele für die Kanäle Facebook, Instagram, YouTube und Google Shopping

 

Weitere Infos zu rekordmarke sind unter folgendem Link abrufbar: https://www.rekordmarke.de

 

 


 

Die häufigsten Fehler beim Retargeting – und wie man sie vermeidet

Retargeting ohne zu nerven? Fünf einfache Tipps für Online-Händler

Unternehmen können den Rückgang der Markentreue nicht aufhalten

Shopsystem: Mehr ist nicht mehr

E-Commerce-Trends: Worauf Webshop-Betreiber 2017 setzen sollten

So klappt’s auch mit der Conversion: 5 Tipps für erfolgreiches Customer Engagement

Weitere Artikel zu