Hohes Potenzial bei Lizenzverwaltung und Unified Endpoint Management

Fast 40 Prozent der Befragten haben noch keine Compliance-Management-Lösung für SaaS und Web-Applikationen.

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Auf den beiden diesjährigen Customer Days am 4. Oktober in Mainz und am 27. Oktober in Hamburg führte Matrix42 eine Umfrage zum Thema modernes Arbeitsplatzmanagement durch. Von den über 300 Kunden, die sich vor Ort über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Workspace Management informierten und austauschten, nahmen 162 IT-Experten an der Umfrage teil und gaben an, welche IT-Management-Funktionen für den Arbeitsplatz der Zukunft die größte Bedeutung haben.

Der Customer Day erwies sich mit seinen zahlreichen Vorträgen, Workshops und Praxisberichten als wichtiges Diskussionsforum zum Thema Arbeitsplatz der Zukunft. In der Keynote beschrieb Oliver Bendig, CEO Matrix42, ein ganzheitliches und geräteunabhängiges Arbeitsplatzmanagement, das den Anwender ins Zentrum stellt, als richtungsweisend. Als Gastredner gab Dr. Stefan Rief, Leiter des Competence Center Workspace Innovation bei Fraunhofer IAO, den Gästen einen Ausblick auf die Veränderungen der Büro- und Wissensarbeit im Zuge der Digitalisierung. Die Auswertung der Umfrageergebnisse stellt nun die Themen Lizenzmanagement und ganzheitliches Gerätemanagement in den Fokus.

Hoher Bedarf im Bereich Lizenzüberwachung

Knapp 40 Prozent der befragten Teilnehmer gaben an, für die Einhaltung von Lizenzmodellen im Bereich Software-as-a-Service (SaaS) und Web-Applikationen noch keine Compliance Management-Lösung im Einsatz zu haben. 34 Prozent verwalten ihre Lizenzmodelle manuell mittels Spreadsheet, ein Compliance-Modul haben bisher nur 27 Prozent der Befragten im Einsatz. »Eine zentrale Lizenz-Compliance-Lösung, die in den gesamten IT-Management-Lebenszyklus integriert ist, schützt vor hohen, ungeplanten Kosten und führt zu einer effizienteren Nutzung der IT-Budgets und der knappen Ressourcen«, rät Torsten Boch, Senior Product Manager bei Matrix42.

92 Prozent der Befragten wünschen sich Unified Endpoint Management

Eine weitere Erkenntnis der Kundenumfrage: mit Abstand die meisten Unternehmen (66 Prozent) verwalten ihre Mobilgeräte über eine Enterprise Mobility Management (EMM) Lösung, manuell werden diese heute nur noch von 18 Prozent der Befragten gemanagt, über eine Client Management Lösung (CLM) von 6 Prozent. Eine Unified Endpoint Management-Lösung haben aktuell erst sehr wenige Unternehmen im Einsatz. Knapp 92 Prozent wünschen sich aber genau diese Lösung für die Zukunft. Hier sieht Oliver Klünter, Product Manager Mobile Matrix42, enormes Entwicklungspotenzial: »Eine UEM-Lösung ermöglicht es, das Management jeglicher Endgeräte in einer einzigen Konsole und mit gemeinsamen, dynamischen Mechanismen zusammenzuführen. Dies sorgt für einheitliche Prozesse im Client-Management, verkürzt die Time-to-Resolution am Service Desk bei Client-bezogenen Vorfällen und erleichtert zugleich die verlässliche Umsetzung von Client-Sicherheitsrichtlinien.«

Interessant dabei: Bei 70 Prozent der befragten Unternehmen kümmern sich dieselben IT-Administratoren um das Management der mobilen Geräte wie für die Verwaltung von PCs, knapp 30 Prozent haben für diese Aufgaben je ein eignes, spezialisiertes Team.

Service-Management-Lösung für andere Fachbereiche

Die Einführung von Service Management in anderen Organisationsbereichen außerhalb der IT-Abteilung, wie zum Beispiel im Personalwesen oder im Facility Management, sehen aktuell knapp die Hälfte der Befragten als noch nicht relevant an, 23 Prozent hingegen verwenden Service Management bereits in anderen Abteilungen. Auch hier gibt es einen wichtigen Trend für das kommende Jahr: »Mit einer out-of-the-box Service-Management-Lösung erfolgen sämtliche Prozesse auf optimierte, standardisierte Weise. Was liegt also näher, als eine solche moderne Service-Management-Lösung auch für andere Fachbereiche zu nutzen? Das spart Wartungs-, Lizenz- und Trainingskosten. Als Basis für die Abbildung automatisierter Abläufe dient hier das grafische Workflow Studio – und für den Einsatz dieser Workflow Engine ist es unerheblich, ob der abzubildende Prozess einer aus dem Bereich IT ist, aus der Gebäudeverwaltung, dem Fuhrpark-Management oder dem Personalwesen«, erklärt Fabian Henzler, Director Product Marketing bei Matrix42.


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