Infrastruktur, die echte Geschäftsvorteile verschafft

  • Intelligente offene Vernetzung treibt Unternehmenstransformation voran.
  • CIOs sollten offene Netzwerke als Weg nach vorne sehen und unterstützen – trotz Bedenken im Hinblick auf Sicherheit und Qualifikationen.

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Eine Studie im Auftrag von Juniper Networks zeigt deutlich, dass sich die IT-Verantwortlichen in der EMEA-Region darüber bewusst sind, dass sich Netzwerke unter wachsendem Druck befinden, die digitale Transformation zu ermöglichen [1]. Die Einführung einer offenen Vernetzung (Open Networking) ist für sie die Antwort auf diese Herausforderung. IT-Verantwortliche sind außerdem der Meinung, dass CIOs und funktionsübergreifende Strategie-Teams als Fürsprecher für eine offene Vernetzung auftreten sollen, die die Anforderungen der Führungsebene an die IT erfüllen kann.

Die C-Suite sieht die IT in der Pflicht, die Unternehmenstransformation und wirtschaftlichen Erfolg maßgeblich zu unterstützen. Die von Studie soll über die Haltung von leitenden Netzwerkspezialisten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) im Hinblick auf die Einführung einer offenen Vernetzung und deren Potenzial, Business-Werte voranzutreiben, Aufschluss geben.

Die Studie zeigt außerdem die Bedenken der IT-Entscheider, eine offene Vernetzung trotz der zu erwartenden Vorteile einzuführen. Dazu gehören die Frage nach effektiven Sicherheitsmaßnahmen in einer offenen Umgebung, die Qualifikationslücke bei Software-driven, automatisierten Netzwerken und die Herausforderung, Legacy-Architekturen erfolgreich zu integrieren. IT-Verantwortliche setzen auf verstärktes Training des IT-Managements, eine höhere Technologiereife, die Einführung von Industriestandards und starke Technologie-Partner, um diese Bedenken ob der Implementierung von SDN/NFV-Technologien für offene Netzwerk-Umgebungen zu zerstreuen.

Highlights

  • 82 Prozent der Befragten identifizieren sich damit, dass Geschäftsbedürfnisse wachsende Anforderungen an das Netzwerk stellen und dadurch neue Herausforderungen für die IT schaffen.
  • 93 Prozent gaben an, dass ihr Unternehmen von flexiblen, innovativen  IT-Netzwerkinfrastrukturen abhängig ist, um die Geschäftsentwicklung im starken Wettbewerb voranzutreiben.
  • Das Netzwerk wird auf Basis seiner Effektivität und seiner Fähigkeit, auf eine Vielzahl von Geschäftsanforderungen zu reagieren, gemessen, anstatt an seiner Kapazität und Leistung, so die Aussage von 66 Prozent.
  • 50 Prozent der Studienteilnehmer sind überzeugt, dass der CIO am besten positioniert ist, um eine offene Vernetzung im Unternehmen zu unterstützen, während 29 Prozent der Meinung sind, dass sich dies durch funktionsübergreifende Strategie-Teams erreichen lässt.
  • Es gibt ein überwältigendes Interesse an offener Vernetzung: 83 Prozent der Befragten unterstützen entsprechende Initiativen. Selbst innerhalb der Gruppe derjenigen, die diesen Ansatz nicht unterstützen, gaben 68 Prozent an, das der Trend innerhalb der nächsten 36 Monate hin zu einer offenen Vernetzung geht. 78 Prozent sind der Meinung, dass eine offene Vernetzung eine flexiblere Herangehensweise an die IT ist, wodurch ihre Geschäftsziele unterstützt werden.
  • 43 Prozent sahen Security und Compliance als größte Herausforderungen für die Einführung von offener Vernetzung, 34 Prozent sind darüber hinaus über die Qualifikationslücke besorgt und 32 Prozent nannten die Integration von Legacy-Systemen als Hindernis..
  • 53 Prozent sind überzeugt, dass ein höherer Trainingsaufwand zu SDN/NFV für leitende  IT-Angestellte dabei helfen kann, die angenommenen Sicherheitsrisiken zu reduzieren. 47 Prozent sehen die Technologie-Reife als einen Faktor bei der Risiko-Reduzierung, während 45 Prozent sich für eine Einführung von Industriestandards aussprechen. Die Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen Technologiepartner sehen 38 Prozent als wichtigen Erfolgsfaktor.

 

»IDC-Studien zeigen, dass wir uns mitten in einem Umbruch befinden, wie er alle 20 bis 25 Jahre stattfindet. Dieser Übergang von Client-Server-Computing zur »dritten Plattform« basierend auf der Cloud, Mobility, Big Data und Social ist die Basis für die digitale Transformation. Unternehmen, die nicht über die richtigen Netzwerktechnologien verfügen und nicht innovativ sind, werden außen vor bleiben im digitalen Spiel, bei dem IT das Geschäfts ist und das Geschäft IT. Die Vernetzung ist eines der wenigen Segmente der ITK-Umgebung, in der sich eine enge Integration von Betriebssystem und Hardware etabliert hat. Um eine dritte Plattform einzubinden, ist eine offene Enterprise-Vernetzung notwendig – und zwar nicht, um offen zu sein, sondern damit sich Innovationsvorteile und moderne Architekturen verwirklichen lassen. Diese unterstützen die sich verändernde Rolle der Netzwerke: Verbanden sie bisher das Unternehmen, unterstützen sie jetzt die Realisierung von Geschäftszielen. Offene Netzwerke profitieren von der beschleunigten Innovation, die in diesem neuen Zeitalter notwendig ist.«

Chris Barnard, Vice President, European Telecoms & Networking, IDC

»Mega-Trends wie die Cloud, IoT, Big Data und mobile Belegschaften treiben die digitale Transformation voran. Damit wird das Netzwerk nicht mehr länger nur im Hinblick auf seine Kapazität und Leistung oder als reine »Rohrleitungen« betrachtet. Im Gegenteil: Unternehmen müssen eine Infrastruktur implementieren, die echte Geschäftsvorteile verschafft. Nur dann werden sie in der Lage sein, die digitale Disruption zu überleben, die diese Trends ermöglicht. Juniper ist der Meinung, dass eine intelligente offene Vernetzung – im Kombination mit Software-defined Security, Automation, gemeinsamer Innovation und einer echten Interoperabilität – die strategische Antwort der IT auf Geschäftsanforderungen für die Wandlung und langfristigen Erfolg ist. Diese Studie zeigt, dass die IT-Verantwortlichen in EMEA derselben Meinung sind.«

Gerard Allison, Senior Vice President EMEA, Juniper Networks

[1] Die Studie wurde von Loudhouse Research im Auftrag von Juniper im August 2016 durchgeführt. Insgesamt wurden 800 IT-Entscheider in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und den Vereinigten Arabischen Emiraten befragt. Die Unternehmensgröße reicht von 1.000 bis mehr als 5.000 Angestellten. Darüber hinaus wurden verschiedene Branchen wie Medien und Rundfunk, Energieversorger, produzierendes Gewerbe und Konstruktion, Transport und Logistik, Handel und Distribution, Pharma sowie Behörden abgedeckt.

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