IT-Gehälter steigen weiter

Mehrheit der Angestellten erhielt mehr Lohn, 77 Prozent rechnen mit weiteren Erhöhungen.

Die anhaltend gute wirtschaftliche Lage in Deutschland wirkt sich auch positiv auf die Löhne und Gehälter in der Technologie-Branche aus. Das ist eines der Ergebnisse des jährlich erscheinenden Job Market Reports [1]. Befragt wurden 323 Technologie-Spezialisten und 298 Personalreferenten. 59 Prozent der von Dice befragten angestellten Technologie-Spezialisten erhielten nach der letzten Gehaltsverhandlung mehr Lohn, im vergangenen Jahr waren es noch 42 Prozent. 77 Prozent gehen sogar davon aus, dass ihr Gehalt weiter steigt (2015: 58 Prozent).

Die Situation der freien Berater ist ebenfalls besser geworden. 36 Prozent (Vorjahr 26 Prozent) erhielten nach der letzten Verhandlung mehr Geld. 21 Prozent (Vorjahr 23 Prozent) mussten Kürzungen hinnehmen. Die Zukunft schätzen sie allerdings sehr positiv ein: 46 Prozent rechnen mit Erhöhungen und lediglich 6 Prozent mit Kürzungen.

Zusatzleistungen: Fitnessstudio und Kinderbetreuung sind die Ausnahme

Viele Arbeitnehmer erhalten neben ihrem Lohn zusätzliche Leistungen. Am häufigsten zahlt das Unternehmen Weihnachtsgeld (30 Prozent), einen Rentenzuschuss (28 Prozent) und stellt einen Firmenwagen (26 Prozent). Deutlich seltener wird eine Bahncard finanziert (12 Prozent), das Fitnessstudio bezahlt (9 Prozent) oder die Kinderbetreuung bezuschusst (6 Prozent). Lediglich 13 Prozent der Befragten gaben an, keine Zusatzleistungen zu erhalten. Die Entscheidung bei einem Unternehmen zu bleiben, beeinflussen sie aber ohnehin kaum. Dafür sind das Team, die richtige Bezahlung und die Karrieremöglichkeiten ausschlaggebend.

[1] Job Market Reports von Dice, der Online-Karriereseite für Technologieberufe. Im Dezember 2015 befragte Dice 298 Personalreferenten und 323 Technologie-Fachleute in Deutschland. Die Mehrheit der 323 Technologie-Fachleute ist männlich (87 Prozent) und arbeitet in Unternehmen (73 Prozent). Die Daten wurden teilweise nach Festangestellten (77 Prozent) und Freelancern (23 Prozent) getrennt ausgewertet.

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