Jedes fünfte Industrieunternehmen beklagt Verlust von geistigem Eigentum

IT-Sicherheitsmängel führten innerhalb eines Jahres bei mehr als jedem fünften Industrieunternehmen (21 Prozent) zum Verlust von geistigem Eigentum. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage von Kaspersky Lab und B2B International vom Mai 2014 [1].

Der Datenverlust wurde bei 23 Prozent der Unternehmen durch Schadprogramme verursacht. Weitere Ursachen waren die Ausnutzung von Softwarefehlern (8 Prozent), Eindringen in das Firmennetzwerk (8 Prozent), Verlust von mobilen Geräten (5 Prozent) sowie zielgerichtete Angriffe (3 Prozent).

Getrieben von Globalisierung und zunehmendem Wettbewerb ist heutzutage für viele Firmen der Grad zwischen Marktführerschaft und Konkurs sehr schmal geworden. Für die produzierende und verarbeitende Industrie liegt der entscheidende Wettbewerbsvorteil sehr oft in eigenen Forschungsergebnissen oder dem Einsatz selbst entwickelter High-Tech-Lösungen. Gelangen Mitbewerber in den Besitz dieses Wissens, ist der Wettbewerbsvorteil weg.

»Industrieunternehmen wissen, wie wichtig der Schutz ihres geistigen Eigentums ist«, so Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

»Unsere Umfrage zeigt, dass neben den Geschäftszahlen Daten über interne Produktionsprozesse sowie das geistiges Eigentum zu den schützenwertesten Informationen gehören. Dagegen misst die Industrie dem Schutz ihrer Kundendaten im Vergleich zu anderen Branchen die geringste Bedeutung zu.«

Kaspersky Lab hat die Cybergefahren für industrielle Steuerungssysteme analysiert und die Ergebnisse über mögliche Schwachstellen im Industrial Security 2014 Report [2] zusammengefasst. Um den gezielten Anforderungen von Produktionsprozessen, kritischer Infrastruktur und Steuerungssoftware in der Industrie entgegen zu kommen, arbeitet Kaspersky Lab an der Entwicklung des weltweit ersten sicheren Betriebssystems für industrielle Steuerungssoftware [3]. Darüber hinaus können sich Industrieunternehmen und ihre Mitarbeiter mit Hilfe der Kaspersky Industrial Protection Simulation [4] über mögliche Angriffe auf die eigene Infrastruktur informieren.

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[1] Die Umfrage wurde von B2B International im Auftrag von Kaspersky Lab im Jahr 2014 durchgeführt. Dafür wurden rund 3.900 IT-Entscheider aus 27 Ländern befragt – u.a. 194 deutsche. Es wurden Organisationen und Unternehmen jeglicher Größe erfasst. Die Studie ist eine Fortführung von drei früheren B2B International-Umfragen, die Kaspersky Lab mit ähnlichen Themen bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2013 beauftragt hatte. Weitere Informationen zur aktuellen Studie »IT Security Risks Survey 2014« können unter https://media.kaspersky.com/en/IT_Security_Risks_Survey_2014_Global_report.pdf

abgerufen werden.

[2] https://media.kaspersky.com/en/business-security/critical-infrastructure-protection/Cyber_A4_Leaflet_eng_web.pdf

[3] https://www.kaspersky.com/de/about_kaspersky/news/allgemeine/2013/Kaspersky_Lab_entwickelt_sicheres_Betriebssystem_fur_Industrie_und_Infrastruktur

[4] https://www.kaspersky.com/industrial-security-cip

 

 

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