Kommentar: Digitaler Wandel macht Unternehmen smarter

foto hud industrie 40

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Die Hannover Messe 2015, die wichtigste Messe der Technik-Branche Deutschlands, stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Smart Factories, Grids und Products. Verantwortlich dafür ist die unter dem Begriff Industrie 4.0 gefasste Digitalisierung von Produktionsprozessen. Stephan Brandes, Senior Consultant und Themenverantwortlicher für Industrie 4.0 bei der H&D International Group, über den digitalen Wandel in Unternehmen.

Industrie 4.0 ist aktuell eines der ganz großen Themen der deutschen Wirtschaft und Teil der Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung. Der Begriff steht für die vierte industrielle Revolution, die auf einer fortgeschrittenen Digitalisierung und Vernetzung der industriellen Wertschöpfungskette basiert. Technologische Basis für diese Entwicklung sind offene Protokolle und Standards des Internets zur Vernetzung, die den Informationsaustausch vereinfachen. Vorhandene und neue Informations- und Kommunikationstechnologien sowie deren Anwendungen konvergieren. Damit hält auch Social Media Einzug in die Produktion. Industrie 4.0 profitiert vor allem von der umfassenden Verfügbarkeit mobiler Endgeräte, welche die Vernetzung von Unternehmen intern und extern begünstigen. Das Konzept Industrie 4.0 zielt auf die wissensbasierte Optimierung von Prozessen in Echtzeit ab.

Ein Paradigmenwechsel steht bevor

Nicht nur das typische Fertigungsgewerbe wie die Automobil- oder Textilindustrie wird durch Industrie 4.0 komplett verändert werden, sondern auch die ITK-Branche selbst. Bereits heute verändert sich die Art und Weise, wie Unternehmen IT-Services beziehen und nutzen. Es bahnt sich ein Paradigmenwechsel an: Ist die IT heute noch weitestgehend zentral organisiert, geht die Entwicklung in Zukunft unter anderem durch den Einsatz von Cloud Services hin zu einer dezentralen IT-Landschaft. Apps, offene Standards, Pay-per-use-Modelle sowie Echtzeit-Modelle werden die Unternehmens-IT nachhaltig umkrempeln.


Intelligente Wertschöpfung durch Industrie 4.0

Nach der Einführung mechanischer Produktionsanlagen, der arbeitsteiligen Massenproduktion mit Hilfe von elektrischer Energie und dem Einsatz von IT zur weiteren Automatisierung von Produktionsprozessen stehen wir heute an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution – die digitale Vernetzung der gesamten Produktionsprozesse.

Technologischer Fortschritt hat dazu geführt, dass die digitale und physische Welt immer mehr ineinander greifen und sich vernetzen. Intelligent vernetzte Systeme werden sich nahtlos entlang der gesamten Wertschöpfungskette unterstützen. Die technologischen Grundlagen dafür sind Cyber-physische Systeme (CPS) sowie das Internet der Dinge und Dienste. Physische Objekte und Prozesse verknüpfen sich mit informationsverarbeitenden (virtuellen) Objekten und Prozessen, die in einem Internet der Daten und Dienste miteinander vernetzt sind und sich selbständig steuern.

Menschen, Maschinen und Ressourcen kommunizieren so selbstverständlich wie in einer Online-Community. Des Weiteren ist die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in die Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse ein wesentlicher Bestandteil.

Was bedeutet das für Ihre Industrie?

Kostensenkung

Höhere Individualisierung

Effizienz- und Qualitätssteigerung

Flexibilitätssteigerung

Transparente und skalierbare Kosten

Das sind nur einige der Vorteile im Zeitalter von Industrie 4.0. Damit Sie von Anfang an das volle Potenzial von Industrie 4.0 ausschöpfen und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber internationalen Märkten halten und steigern können, sollten Sie die folgenden IT-Bausteine auf Ihrem Weg zur Industrie 4.0 beachten.

Optimales Zusammenspiel der IT-Bausteine auf dem Weg zur Industrie 4.0 readiness

Die vierte industrielle Revolution kommt, aber wie gehen Sie damit um? Es herrscht immer noch das Gefühl der Unsicherheit und Chancen und Risiken sind für viele Unternehmen nicht transparent. Für eine erfolgreiche Industrie 4.0 Implementierung in Ihrem Unternehmen müssen essenzielle IT-Bausteine auf dem Weg zur Industrie 4.0 readiness als Ganzes betrachtet und stärker mit der Produktion zusammengeführt werden.

Ihre Bausteine für die IT

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