Moderne Website: 2016 von Kopf bis Fuß auf Erfolg eingestellt

Die immer schneller werdenden technischen Zyklen sind nicht nur für die Konsumenten eine Herausforderung, sondern bedeuten auch für Unternehmen, immer auf dem neuesten Stand sein zu müssen. War es gestern noch vollkommen ausreichend, mit einer Webseite im Internet vertreten zu sein, geht heute nichts mehr ohne eine mobile Präsenz. Grafikdesign-Experten wissen, was Unternehmen von heute benötigen, um auch morgen erfolgreich durchzustarten [1].

Mobil sein

Die Internetnutzung auf mobilen Endgeräten hat in 2015 zum ersten Mal die auf Computern überholt. Unternehmen können diesen Trend nicht mehr ausblenden, denn das hieße, die eigenen Leistungen einer Vielzahl von Menschen vorzuenthalten. Daher sollte man sich in diesem Jahr darauf konzentrieren, die mobile Webseite so zu gestalten, dass sie den hohen Ansprüchen der Kunden beziehungsweise Nutzer gerecht wird und dabei genauso intuitiv und einfach zu bedienen ist wie die Standardwebseite. Immerhin lässt auch Google bei seinen Rankings inzwischen die mobile Nutzung mit einfließen.

Einen Brand Style Guide entwerfen

Je größer ein Unternehmen wird, desto schwieriger ist es, sich einheitlich zu präsentieren. Ein Style Guide ist ab einer gewissen Mitarbeiterzahl unvermeidbar, denn nur damit lässt sich sicherstellen, dass das gleiche Design wie auch Wording für die Außenkommunikation genutzt wird. Dies ist nicht nur effizient, sondern sorgt auch für eine einheitliche Unternehmensdarstellung. Ein inkonsistentes Verhalten führt schlimmstenfalls zu widersprüchlichen Aussagen, die nicht gerade dazu beitragen, das Vertrauen in eine Marke zu stärken.

Die Marke auf ihre Aktualität prüfen

Wird die Marke noch den technischen und optischen Ansprüchen der Zielgruppe gerecht? Nein? Dann nicht lange zögern und handeln. Zugute kommt dabei der aktuelle Do-it-yourself-Trend (DIY): Die technischen Gegebenheiten erlauben es, nicht auf teure Agenturen setzen zu müssen, sondern bestimmte Aspekte des Marketings selbst in die Hand nehmen zu können. Wird beispielsweise ein neues Logo benötigt, kann man auf Designmarktplätzen seinen Bedarf ausschreiben und erhält innerhalb kürzester Zeit Entwürfe von Designern aus der ganzen Welt. So ist das Rebranding in Eigenregie schnell erledigt.

Auf das Nutzererlebnis konzentrieren

Wie die Nutzer das eigene Angebot wahrnehmen, ob sie gut damit zurechtkommen oder mit dem Kundenservice zufrieden sind, ist ganz entscheidend für den Erfolg und sollte aus diesem Grund bei jedem Unternehmen an erster Stelle stehen. Diese Bereiche zu vernachlässigen wird teuer, denn (verlorengegangene) Kunden (zurück) zu gewinnen, ist ein äußerst kostspieliges Unterfangen.

Mit Videos für eine Connection sorgen

Es braucht keine professionelle Produktionsfirma, um ein ansprechendes Video zu erstellen. Inzwischen hat fast jeder das nötige Equipment in der Hosentasche und kann sofort losfilmen, wenn sich etwas Interessantes, Außergewöhnliches oder ganz besonders Süßes vor dem eigenen Auge abspielt. Auf diese Weise lässt sich nicht nur eine persönliche Beziehung zur Zielgruppe aufbauen, sondern auch die eigenen Produkte lassen sich realistischer als mit statischen Aufnahmen präsentieren.

Mikro-Erfahrungen berücksichtigen

Anstatt alle Kunden über einen Kamm zu scheren, sollte man sich auf ihre Individualität konzentrieren und diese bei der Ansprache berücksichtigen. Coca-Cola ist 2015 zum Beispiel mit seinen individualisierbaren Flaschen ein besonderer Marketing-Coup gelungen.

Eva Missling, General Manager Europe von 99designs, fasst zusammen: »Wer sich auf dem Erfolg von gestern oder heute ausruht, hat es schwer, diesen in Zukunft zu wiederholen oder sogar auszubauen.«

[1] Experten von 99designs (http://99designs.de/), einem Online-Marktplatz für Grafikdesign
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