Neue Plattform stärkt Vision eines globalen Marktes für additive Fertigung

  • Digitale Plattform für die Teilefertigung verbindet Teilnehmer weltweit.
  • Zugriff auf globales Know-how für Konstruktion, Produktentwicklung und 3D-Druck.
  • Schneller »von der Idee zum Bauteil«; strafft Co-Innovation-Prozesse.
  • Beschleunigt Akzeptanz von 3D-Druck für industrielle Anwendungen.

 

Die Vision von Siemens ist es, das branchenweit umfassendste Portfolio an Produkten und Services für die weltweite additive Fertigung anzubieten. Im Rahmen dieser Strategie hat das Unternehmen auf der Hannover Messe Industrie Pläne für eine neue Online-Kollaborationsplattform vorgestellt, die eine weltweite Zusammenarbeit für die Fertigungsindustrie ermöglicht. Ziel ist es, einer globalen Fertigungsindustrie on-demand-Produktkonstruktion und 3D-Druck Produktion leichter zugänglich zu machen.

Die Plattform für die Teilefertigung wurde vom Siemens Geschäftsbereich für Product Lifecycle Management (PLM) Software entwickelt. Sie stellt eine ideale Umgebung dar für die Vernetzung von Teilnehmern einer weltweiten Fertigungsindustrie und ermöglicht es, die Nutzung von Ressourcen zu maximieren, den Zugriff auf Know-how für die additive Fertigung zu vereinfachen und neue Geschäftsmodelle zu generieren. Zum Beispiel würden sich Einkäufer von Produkten auf der Plattform mit Anbietern sogenannter Micro Factories verbinden, die 3D-Teile on demand weltweit drucken und genau dort, wo sie gebraucht werden. Darüber hinaus unterstützt die Plattform die globale Zusammenarbeit zur Optimierung von Co-Innovation-Prozessen. Dies wiederum beschleunigt die Einführung von 3D-Druck als gängige Produktionsmethode für industrielle Nutzung.

Siemens is developing a new online collaborative part manufacturing platform designed to provide an environment capable of connecting all members of the global manufacturing community. This new platform will help streamline the co-innovation of reimagined products and accelerate the adoption of 3D printing as a mainstream production method.

 

Vernetzung von Menschen, Technologie, Ausrüstung und Know-how

»Siemens adressiert als eines von wenigen Unternehmen die vielfältigen Bedürfnisse aller Beteiligten des additiven Fertigungsprozesses – von Konstrukteuren und Produktentwicklern bis hin zu Produktion, den Herstellern von 3D-Druckern, Materiallieferanten und Softwareanbietern – mit einem umfassenden Angebot an nahtlosen Technologielösungen für dezentralisierte, industrielle additive Fertigung und Co-Innovation«, so Tony Hemmelgarn, President and Chief Executive Officer, Siemens PLM Software. »Die heutige Ankündigung unterstützt diesen Anspruch. Die Plattform wird Menschen, Technologie, Ausrüstung und Know-how miteinander vernetzen und Geschäftsmöglichkeiten auf allen Seiten eröffnen.«

Die Plattform für die Teilefertigung ist die Antwort von Siemens auf den wachsenden Bedarf, weltweit auf Know-how und On-demand-Fertigungskapazitäten im Bereich der additiven Fertigung und auf die neuesten Innovationen zugreifen zu können. Sie bildet ein Online-Ökosystem von hochqualifizierten Teilnehmern unterschiedlichster Bereiche, darunter Produktentwickler, Auftragsfertiger, Einkäufer, Hersteller von 3D-Druckern, Materiallieferanten, Anbieter von speziellen Dienstleistungen im additiven Umfeld, Kleinunternehmer und viele mehr. Teilnehmer können sich unmittelbar mit anderen vernetzen, um Co-Innovation-Prozesse für ihre Produkte zu optimieren und dabei die neuesten Software-Tools für die additive Fertigung zu nutzen.

So könnte zum Beispiel ein globales Expertennetzwerk aufgebaut werden, in dem alle Teilnehmer den gleichen Zugriff auf Technologie haben und das zur Konstruktion und Entwicklung eines neu gestalteten Produkts für die additive Fertigung beiträgt. Einkäufer von Teilen könnten die Plattform nutzen, um schnell qualifizierte Dienstleistungen zu finden, die Arbeitsvorbereitung zu verbessern und die Zeit zu reduzieren, die vergeht, bis die gewünschten Produktionsmengen am benötigten Standort eintreffen. Gleichzeitig sind Fertigungsdienstleister in der Lage, eine Pipeline von Arbeitsaufträgen für Konstruktionen der nächsten Generation an Produkten zu entwickeln. So lassen sich die Maschinenauslastung maximieren und Geschäftsmöglichkeiten ausbauen. Nicht zuletzt könnten OEMs von 3D-Druckern Informationen über ihre neuesten Systeme, Technologien und Know-how mit allen Teilnehmern der Plattform austauschen.

Durch den Austausch von Informationen und praktischen Kenntnissen haben Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Produktivität in Konstruktion und Fertigung zu steigern, ihr Know-how zu erweitern, den Co-Innovation-Prozess zu optimieren und die Nutzung der additiven Fertigungstechnologien für die industrielle Anwendung auf ein neues Level zu heben.

Die neue digitale Plattform wird voraussichtlich Mitte 2018 starten. Interessenten sind eingeladen, uns bezüglich eines frühen Zugangs zu kontaktieren. Weitere Informationen finden Sie unter NX Manufacturing News.

 


 

Hier folgt eine Auswahl an Fachbeiträgen, Studien, Stories und Statistiken die zu diesem Thema passen. Geben Sie in der »Artikelsuche…« rechts oben Ihre Suchbegriffe ein und lassen sich überraschen, welche weiteren Treffer Sie auf unserer Webseite finden. Diese Auswahl wurde von Menschen getroffen und nicht von Algorithmen.

 

Digitalisierung braucht neue Geschäftsmodelle

3D-Druck ermöglicht maßgeschneiderte Produktion

3D-Druck mit beeindruckender Zukunftsfähigkeit

3D-Drucker, Datenbrille, Drohne: So sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus

Weltweite Verkaufszahlen von 3D-Druckern werden 2016 um 108 Prozent ansteigen

Zwei Drittel der Deutschen wollen 3D-Drucker nutzen

Vorstoß in die dritte Dimension: Mittelständische Fertiger erkennen Potenzial des 3D-Drucks

3D-Drucker verändern Wertschöpfungsketten

Digitalisierung der Leitbranchen in Deutschland nimmt Fahrt auf

Chancen der Digitalisierung werden zu selten genutzt

Denken und Arbeiten in der Welt von morgen

Weitere Artikel zu