Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Rundfunkgebühren im Vergleich

17,50 im Monat muss jeder deutsche Haushalt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) zahlen, macht 210 Euro im Jahr. Die europaweit höchsten Rundfunkgebühren erhebt aber wohl die Schweiz. Rund 418 Euro jährlich kostet die Eidgenossen ihr ÖRR. Auch die skandinavischen Länder Dänemark und Norwegen lassen sich das öffentliche Rundfunkangebot pro Kopf teurer bezahlen als der in Köln ansässige Beitragsservice. Gleichzeitig zeigt die Aufstellung, dass Sender auch mit niedrigeren Gebührensätzen als ARD und ZDF qualitativ hochwertiges Programm machen können. Das beste Beispiel hierfür ist die BBC. Das Funkhaus bringt regelmäßig neue Weltstars hervor und produziert Serien von internationaler Klasse. Mathias Brandt

https://de.statista.com/infografik/3150/rundfunkgebuehren-in-ausgewaehlten-laendern/

 


Aufteilung der Rundfunkgebühr

Seit dem 1. April 2015 beträgt der Rundfunkbeitrag pro Wohnung 48 Cent weniger als zuvor. Pro Monat sind nun 17,50 Euro fällig. Die ARD hat Zahlen veröffentlicht, wofür das Geld anteilig genutzt werde. So fließen auf den einzelnen Beitrag umgerechnet 33 Cent an die Landesmedienanstalten, 48 Cent an das Deutschlandradio und 4,32 Euro an das ZDF.

Die ARD erhält 4,12 Euro pro Beitragszahler für Gemeinschaftsaufgaben. Der größte Teil davon, 2,88 Euro, werden für das Erste ausgegeben. 8,25 Euro wandern an die Landesrundfunkanstalten. Die Höhe, die einem Sender der ARD zur Verfügung stehe, richte sich jedoch nach der Größe des Sendegebiets sowie der Anzahl der Beitragszahler, schreibt die ARD. So gehen im Schnitt 3,06 Euro an das jeweilige Dritte Programm und 2,22 Euro an die Hörfunkprogramme.

Weitere Unterpunkte zeigt die Grafik:

grafik statista ard rundfunkbeitrag

https://de.statista.com/infografik/3365/verteilung-des-rundfunkbeitrags/

 

 


Rundfunkbeitrag sorgt für Extraeinnahmen

Aufteilung der Rundfunkgebühr

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