Rüstung und Verteidigung: Bundeswehr – materiell sehr bedingt einsatzbereit

Später als sonst hat das Bundeverteidigungsministerium einen Bericht zur sogenannten Materiallage der Bundeswehr vorgelegt. Die drei früheren Berichte lagen dem Verteidigungsausschuss sonst bereits im Herbst vor. Der Bericht für 2017 bestätigt nun die oftmals als desaströs bezeichnete Materiallage der Bundeswehr: Viele der großen Waffensysteme zur Luft, im Wasser und auf dem Boden sind nur in geringer Zahl einsatzbereit.

Von 128 Eurofightern im Bestand der Luftwaffe waren demnach nur durchschnittlich 39 auch einsatzbereit. Das Heer verfügt nominell über 244 Kampfpanzer Leopard 2, von denen nur 105 auch einsatztauglich waren. Die Marine konnte nur auf weniger als die Hälfte der 13 Fregatten zurückgreifen und von den sechs U-Booten war im Schnitt nur eines einsatzbereit.

Wobei die derzeitige Situation unter Wasser noch ein Tick schlechter ist, da im »Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr 2017«, der dem Verteidigungsblog Augen Geradeaus! vorlag, von «der gegenwärtig nicht gegebenen Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft der U-Boote« die Rede ist. Die unten abgebildeten Waffensysteme sind nur eine Auswahl. Dyfed Loesche

https://de.statista.com/infografik/13097/anzahl-der-einsatzfaehigen-waffensysteme-der-bundeswehr/

 


Rüstung: Die Rüstungsausgaben der Supermächte

 

Um mehr als acht Prozent will die chinesische Regierung den Verteidigungshaushalt anheben. Laut Tagesschau gehen Experten davon aus, dass die tatsächlichen Militärausgaben sogar noch zwischen 25 und 50 Prozent höher liegen als angekündigt. Das Reich der Mitte hat seine Rüstungsanstrengungen seit dem Ende des Kalten Krieges kontinuierlich verstärkt, wie Daten des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) zeigen. 2016 investierte die Volksrepublik 226 Milliarden US-Dollar in ihr Militär. Die USA gaben im selben Jahr 606 Milliarden US-Dollar aus. Zum Vergleich: das deutsche Militärbudget belief sich auf 41 Milliarden US-Dollar. Mathias Brandt

Laut des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI haben die Regierungen dieser Welt, allen voran die der Vereinigten Staaten, auch im vergangenen Jahr wieder tief in die Staatskassen gegriffen, um sich militärisch zu wappnen. Insgesamt lagen die weltweiten Ausgaben bei 1,69 Billionen Dollar.

Die zehn Länder mit den größten Aufwendungen sorgten zusammengerechnet für 73 Prozent der weltweiten Militärinvestitionen. Dazu gehören die USA, China, Russland, Saudi-Arabien, Indien, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Japan, Südkorea und nicht zuletzt auch Deutschland. Hierzulande wurden 2016 inflationsbereinigt etwa 41 Milliarden Dollar fürs Militär ausgegeben.

https://de.statista.com/infografik/13117/die-ruestungsausgaben-der-supermaechte-im-vergleich/


Verteidigungsausgaben: So viel geben ausgewählte NATO-Partner für ihr Militär aus

 

Die Vereinigten Staaten haben gemessen am Bruttoinlandsprodukt das größte Verteidigungsbudget aller NATO-Mitgliedsstaaten. An zweiter Stelle kommt das wirtschaftlich kriselnde Griechenland. Viele der NATO-Staaten in Europa erreichen nicht die vereinbarten Mindestausgaben von zwei Prozent des BIP für den Verteidigungshaushalt – auch Deutschland nicht. Dyfed Loesche

https://de.statista.com/infografik/6811/militaerausgaben-nato/


 

Bundeswehr schafft Abteilung für Cybersicherheit

Predictive Maintenance: Maschinenverfügbarkeit rauf, Kosten runter, Kundenbindung nachhaltig stärken

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