Sportlich: Jeder Dritte nutzt Fitness-Apps oder Fitnessarmbänder

Das aktuelle Consumer Barometer [1] nimmt den sportlichen Alltag in Deutschland unter die Lupe. Für Sportartikel wird mehr ausgegeben. Jeder dritte Befragte nutzt innovative Sportaccessoires wie Trainings-Apps oder Fitnessarmbänder, bei den Smart Natives sogar jeder Zweite. Gerade für diese sind Social-Media-Kanäle von Sportlern spannend.

Wie sieht der sportliche Alltag in Deutschland aus? Wie wichtig sind Hightech-Accessoires und modische Kleidung? Welche Rolle spielen Apps, Blogs und Co.? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das aktuelle Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG. Dafür wurden über 500 Bundesbürger, die in den vergangenen zwei Jahren zumindest gelegentlich sportlich aktiv waren, befragt [1].

Steigende Ausgaben für Sportartikel, gerade bei Smart Natives

Die Ergebnisse zeigen, dass Konsumenten heute mehr Geld für Sportartikel ausgeben als noch vor zwei Jahren. Das gilt insbesondere für die Smart Natives (Konsumenten zwischen 16 und 25 Jahren, die täglich das Internet und ihr Smartphone nutzen): Nahezu jeder zweite dieser jungen, onlineaffinen Konsumenten hat seine Ausgaben für Sportbekleidung gesteigert. Im Durchschnitt aller Befragten trifft dies auf 37 Prozent zu. Auch für Sportzubehör und -accessoires wird mehr ausgegeben: Rund 41 Prozent der Smart Natives und 25 Prozent aller Befragten steigerten ihre Ausgaben in diesem Bereich.

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»Gute Nachrichten für die Sportartikelindustrie: Mit der steigenden sportlichen Aktivität haben auch die Ausgaben der Deutschen für Sportartikel in den letzten zwei Jahren zugenommen. Unsere Befragung zeigt zudem, dass junge und digital affine Kunden – sogenannte Smart Natives – aktuell die wohl spannendste Zielgruppe der Branche sind. Sie konsumieren oft, lassen sich gern von neuartigen und innovativen Produkten begeistern und beleben so den Markt«, so Mark Sievers Head of Consumer Markets bei KPMG.

Sportaccessoires: Smart Natives setzen vor allem auf Apps

Fitness-Apps und Co. sind keine Seltenheit mehr im Sportleralltag und gerade bei den Smart Natives schon weit verbreitet. So nutzen 36 Prozent aller Befragten innovative Sportaccessoires – und mehr als jeder zweite Smart Native. Hierbei sind Fitness-Tracker- und Trainingsplan-Apps bei den jungen Konsumenten am beliebtesten: Rund 63 Prozent beziehungsweise 49 Prozent der Smart Natives nutzen diese Anwendungen. Fitnessarmbänder sind für Smart Natives dagegen erkennbar weniger relevant als für die Gesamtheit der Befragten.

Social Media: Weniger Posten mehr Folgen

Trotz der häufigen direkten Anbindung von Fitness-Apps an soziale Netzwerke, posten nur wenige Befragte ihre sportlichen Erfolge bei Facebook, Instagram und Co. Besonders für junge Konsumenten sind jedoch Blogs oder Social-Media-Accounts von Sportlern spannend: Fast drei von zehn Smart Natives folgen Sportlern oder Fitness-Bloggern.

»Gerade Smart Natives haben Sport und Fitness in ihren Alltag integriert. Trainings- und Kalorienzähler-Apps auf dem Smartphone sind ständig dabei und neue Trainings-Tipps kommen vom Lieblingsblogger. Händler und Hersteller sollten dies bei der Zielgruppenansprache berücksichtigen. Hochwertiger Content zum Beispiel in Blogs oder Serviceangebote über Apps können die Händler- oder Markenbindung gerade bei Smart Natives stärken«, rät Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

[1] Das Consumer Barometer beleuchtet quartalsweise aktuelle Entwicklungen, Trends und Treiber im Handel und Konsumgütermarkt. Die vierteljährlich durchgeführte Konsumentenbefragung von IFH Köln und KPMG beschäftigt sich mit aktuellen Trends im Handel und im Konsumentenverhalten. Im Fokus der aktuellen Ausgabe steht der Sport- und Fitnesstrend. Für die Kurzstudie wurden rund 500 Konsumenten über ein Online-Panel befragt.

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