Thesen zu Sicherheitsmaßnahmen bei der E-Mail-Kommunikation

Die Unternehmen sehen einen hohen Bedarf an Sicherheitsmaßnahmen bei der E-Mail-Kommunikation.Das allgemeine Sicherheitsgefühl bei der E-Mail-Kommunikation ist stark verbesserungswürdig. Dem stimmen 81 Prozent der befragten Unternehmen zu [1].

So würden zwei Drittel der Unternehmen in der Vereinbarung von Datenschutzstandards – wie etwa Sicherheitssiegel zur Unterscheidung echter und gefälschter E-Mails – eine Vereinfachung der E-Mail-Kommunikation sehen.

Ebenfalls zwei Drittel gehen davon aus, dass ein europäischer Datenschutz helfen kann, globale Standards zu setzen. 66 Prozent glauben, dass der internationale DMARC-Standard gegen Phishing auch von den Mailbox-Providern in Deutschland umgesetzt werden sollte.

59 Prozent sind der Meinung, dass man sich, unabhängig von einzelnen Anbietern, auf die DE-Mail oder den E-Post-Brief als ein einheitliches und verlässliches Sicherheitsniveau verlassen können sollte.

grafik bvdw E-Mail-Kommunikation Thesen zur Sicherheit

 

 

Obgleich die E-Mail-Security von so großer Bedeutung für die Unternehmen ist, ergreifen aber lediglich 58 Prozent aktuell Sicherheitsmaßnahmen bei der E-Mail-Kommunikation. Immerhin ein Drittel benötigt anscheinend keinerlei Sicherheitsmaßnahmen und 9 Prozent wissen es nicht. Bei den großen Unternehmen nutzen immerhin 65 Prozent IT-Security für die E-Mail-Kommunikation, bei den kleinen Unternehmen sind es nur 51 Prozent.

81 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass das Sicherheitsgefühl von E-Mail stark verbesserungswürdig ist.

 

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Acht von zehn Unternehmen betreiben E-Mail-Geschäftskommunikation, sechs von zehn E-Mail-Marketing sowie E-Mail-Servicekommunikation [1].

Jedes zweite Unternehmen nimmt eine Erfolgskontrolle bei der E-Mail-Kommunikation vor, jedoch nur 20 Prozent im Rahmen von differenzierten KPIs jenseits der bloßen Zustellung. 18 Prozent der Unternehmen planen, eine Erfolgskontrolle der E-Mail-Kommunikation einzuführen.

Etwas über ein Viertel der Unternehmen, die E-Mail-Marketing betreiben, misst die Anzahl an Öffnungen im Rahmen von E-Mail-Marketing, weitere 22 Prozent nutzen Klicks als Kennzahl.

 

In der Studie wird zwischen folgenden Formen der E-Mail-Kommunikation differenziert:

E-Mail-Marketing (beispielsweise Versand von Newslettern, Katalogen, Mailings, Standalone-Mails, …)

E-Mail-Servicekommunikation (Versendung (größtenteils automatisiert) von Transaktions-E-Mails, wie Anmelde- und Bestellbestätigungen, Statusmeldungen, Versandbenachrichtigungen, Zusendung von Warenkorbinformationen, …)

E-Mail-Geschäftskommunikation (sonstige geschäftliche Kommunikation per E-Mail, die in einem hohen Maß als persönlich und vertraulich eingeschätzt wird, bspw. Verträge, Mahnungen, …)

 

[1] BVDW-Befragung – »Nutzung und Trends in der E-Mail-Kommunikation deutscher Unternehmen«
https://www.bvdw.org/presseserver/BVDW_Studie_E_Mail_Nutzung/bvdw_befragung_email_nutzung_und_trends_in_der_emailkommunikation_deutscher_Unternehmen_keyresults.pdf.
Kostenlose Checkliste: Die 25 wichtigsten E-Mail-Marketing-Kennzahlen
Im E-Mail Marketing steht eine Reihe von KPI zur Messung Verfügung. Die 25 wichtigsten KPI werden in der Checkliste »Die 25 wichtigsten E-Mail Marketing Kennzahlen« vorgestellt. Hier geht es zum Download: https://www.artegic.de/email-marketing-kennzahlen. Die Studie des BVDW gibt es hier; https://www.bvdw.org/presseserver/BVDW_Studie_E_Mail_Nutzung/bvdw_befragung_email_nutzung_und_trends_in_der_emailkommunikation_deutscher_Unternehmen_keyresults.pdf.

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