Volle Transparenz in verteilter IT-Landschaft mit SAM – Automatisierte Patch- und Software­verteilung schließt Security-Leaks

Eine ganzheitliche und einfache Verwaltung der IT Infrastruktur und IT Services sorgt dafür, dass sämtliche Hardware, Software, Lizenzen, Arbeitsplätze und Benutzer effizient und sicher zu managen sind. In allen Umgebungen, egal ob physisch, virtuell oder mobil.

Die Unger Steel Group zählt als österreichische Unternehmensgruppe in der ausführenden Bauindustrie zu den führenden und international erfolgreichsten Industriebetrieben Europas. Die Kernkompetenzen des Unternehmens bilden der konstruktive sowie architektonische Stahlbau, die Projektentwicklung und die Realisierung gesamter Objekte als Generalunternehmer. Neben der strategischen Zentrale in Österreich bieten rund 20 eigene Niederlassungen mit rund 1.200 Mitarbeitern in Zentral- und Osteuropa sowie im Mittleren Osten regionalen Zugang zu sämtlichen Leistungen der Unger Gruppe. 

Eine der Voraussetzungen für den internationalen Erfolg ist das effiziente Management der verteilten Strukturen – auch in der IT. Im Interview spricht Herbert Saly, IT-Leiter bei Unger, über die Herausforderungen in der IT eines europaweit führenden Familienunternehmens: 

Herr Saly, warum war es für Sie notwendig eine ganzheitliche Lösung für Software Asset Management einzuführen?

Uns fehlte bislang das entsprechende Tool, um unseren Usern schnell und ohne Verzögerung alle notwenigen Anwendungen und Programmupdates bereitzustellen. Händisch war dies aufgrund der steigenden Anzahl von Apps und Softwareupdates nicht mehr zu bewältigen. Wir benötigten eine Software, mit der wir automatisiert und einfach Software verteilen, aber auch Systeme neu installieren können und das in möglichst kurzer Installationszeit. Auch fehlte uns ein Gesamtüberblick über die komplette verwendete Hard- und Software und die Möglichkeit, diese in einer Datenbank darzustellen. Ziel war, all diese Anforderungen in einer ganzheitlichen Lösung zu vereinen und verschiedene Einzelprogramme abzulösen.

Seit 2016 managen Sie Ihre IT-Infrastruktur mit einer umfänglichen Suite für Software Asset Management. Welche Aufgaben erledigen Sie und Ihre vier Mitarbeiter damit?

Wir nutzen bis dato die Inventarisierung und das IT Asset Management inklusive der Benutzerverwaltung vollumfänglich und inventarisieren unsere komplette IT-Landschaft. Auch die Softwareverteilung und das OS-Deployment erledigen wir damit, um alle Deployment-Prozesse abdecken zu können.

 

Unternehmenszentrale der Unger Steel Group in Oberwart, Österreich

Unternehmenszentrale der Unger Steel Group in Oberwart, Österreich

 

Was hat sich für Sie seit der Einführung verändert?

Wir können heute Software zentral für alle User bereitstellen, was früher nur manuell der Fall war. Dies geschieht über Softwareregeln, die eine routinierte und regelmäßige Verteilung ermöglichen. Mit dem praktischen Workflowdesigner können wir Pakete, Installationen und Setups in beliebiger Kombination und Abfolge mit Skripten, Ablagen, Prüfungen, Registry-Einträgen etc. zusammenstellen, um diese dann auszurollen. Aber auch eine Vereinfachung bei der Installation von neuen Rechnern wird damit ermöglicht.

Für viele Unternehmen ist der Zeitaufwand, ständig neue Software paketieren und ausrollen zu müssen, eine echte Herausforderung. Wie gehen Sie damit um?

Wir versuchen, alle Rechner auf einen identischen und jederzeit aktuellen Stand zu bringen, auch um Sicherheitslücken zu schließen. Diese Prozesse zu automatisieren, spart uns Paketierungsaufwand und natürlich Zeit und garantiert uns stets aktuelle Anwendungen. Mit der AppCloud können wir neue Programme oder Updates ohne Probleme und automatisiert bereitstellen. Dabei müssen wir uns nicht mehr um die Aktualität und Vollständigkeit dieser kümmern. Das übernimmt DeskCenter für uns und eine Vielzahl fertig paketierter Software wird bereitgestellt.

Woher wissen Sie, wo welche Software installiert werden muss?

Da sich alle unsere Systeme nun zentral in einer Datenbank befinden, haben wir einen guten Überblick über unsere gesamte ITLandschaft inklusive aller Clients, Server und mobilen Geräte. Auf Basis dieser Informationen können wir alle anderen Prozesse, wie zum Beispiel die Softwareverteilung und das OS-Deployment aufsetzen. Einer der Vorteile: Alle Anwendungen arbeiten in einer Oberfläche zusammen, können aber trotzdem autark eingesetzt werden. So können wir Schritt für Schritt erweitern, wenn wir so weit sind. Die gewonnene Transparenz hilft uns dabei, IT-Investitionen zu planen, zu konsolidieren und zu optimieren.

Wie viele Systeme beziehungsweise Standorte verwalten Sie momentan?

Wir managen in der Zwischenzeit alle unsere 400 Systeme. Weltweit haben wir 1.200 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten, 560 davon in Sharjah, in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese wurden im Sommer 2017 ebenfalls an DeskCenter angebunden.


www.deskcenter.com/de/

 

Illustration: © posteriori /shutterstock.com

 

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