Wann ist ein Unternehmen KI-bereit? Chancen und Herausforderungen durch modernes Datenmanagement

Über künstliche Intelligenz (KI) wird seit Jahrzehnten gesprochen, vor allem von Wissenschaftlern und Science-Fiction-Autoren. Nun kommt das Thema seit einigen Monaten wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit, denn: KI hat mittlerweile den Hype eingeholt und beginnt sogar in der Realität die menschliche Vorstellungskraft zu überholen. Einer der Gründe hierfür liegt nach Meinung von Pure Storage in den jüngsten Fortschritten der IT-Infrastruktur.

 

Durch die Konvergenz verschiedener Technologien – insbesondere Big Data, neue Speichersysteme, maschinelles Lernen (ML) und Grafikprozessoren (GPU) – wird KI zu einem richtungsweisenden Beschleuniger für Innovationen. Künstliche Intelligenz, selbst in ihrer relativen Unreife, rüstet Unternehmen mit den Werkzeugen aus, um jedes Element ihrer Prozesse, Dienstleistungen und Produkte neu zu gestalten und zu transformieren.

 

Early Adopters, also Unternehmen, die frühzeitig auf neue Technologie setzen, gewinnen deutlich an Boden gegenüber ihren Konkurrenten – und die Kluft zwischen KI-Pionieren und Nachzüglern vergrößert sich schnell. Dies wirkt sich bereits auf viele Branchen und die Gesellschaft als Ganzes aus, sei es, um eine intelligentere Gesundheitsversorgung und bessere Genomtests zu ermöglichen oder um ein besseres Verständnis von Krankheiten bis hin zum Management von innerstädtischem Verkehr zu ermöglichen.

 

»KI wird durch Daten befeuert – und es gibt ein riesiges ungenutztes Potenzial. Zurücklehnen und darauf warten, dass die KI perfektioniert wird, ist jedoch nicht ratsam. Einfach ausgedrückt, wenn Unternehmen nicht bereit sind für die KI, wird sich das negativ auswirken, denn sie können sicher sein, dass ihre Konkurrenten KI einführen und sie abhängen werden«, erklärt Güner Aksoy, Regional Sales Director Central Europe bei Pure Storage.

 

Tatsächlich schätzen die Branchenanalysten von Gartner, dass KI in fast jedes neue Software-Update eingebaut wird, das bis 2020 auf den Markt kommt. Die industrielle Revolution, die von der KI angetrieben wird, wird Menschen von monotonen, alltäglichen Aufgaben befreien. Sie ermöglicht es Fachkräften, sich auf kreativere, strategischere und geschäftskritischere Projekte zu konzentrieren, statt wiederkehrende Aufgaben abzuarbeiten. Letztendlich wird alles automatisiert werden, was sinnvoll automatisiert werden kann.

 

Eine große Mehrheit der Entscheidungsträger in Unternehmen ist der Meinung, dass die Verwendung von KI und ML zur Ableitung von Informationen aus Daten in Zukunft entscheidend für ihr Unternehmen sein wird, so eine kürzlich veröffentlichte MIT Technology Review-Studie. In dieser wurden das enorme Potenzial – und die Herausforderungen – untersucht, denen sich Unternehmen stellen müssen, um Datenintelligenz mit KI zu erschließen. Dem Bericht zufolge glauben 83 Prozent der 2.357 befragten Führungskräfte weltweit, dass durch KI ihre Teams mehr Zeit haben werden, kreativ über die geschäftlichen Herausforderungen nachzudenken, mit denen sie konfrontiert sind.

 

Allerdings sind 74 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Menschen in ihren Unternehmen den Wert von Daten derzeit unterschätzen – und das ist eine aussagekräftige Statistik. Viele Unternehmer sind sich nicht sicher, wie sie auf ihrer KI-Reise wirtschaftliche Wert schaffen werden, vielleicht durch den Einsatz von fortschrittlicher Analytik, ML oder aufgabenspezifischer KI. Klar ist, Unternehmen, die ihre Daten auf intelligente Weise nutzen, davon erheblich profitieren. Wenn Unternehmen die Daten in den Mittelpunkt des Entscheidungsprozesses stellen, können sie effektiver arbeiten. Mensch und Maschine können sich zu einem viel höheren Optimierungsgrad zusammenschließen.

Untersuchungen von Pure Storage zeigen die drei größten Hindernisse bei der Umstellung auf ein besseres Datenmanagement: Unsicherheit bezüglich der bestehenden Dateninfrastruktur, Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Vertraulichkeit der Daten sowie das Budget. Glücklicherweise sind wir an einem Punkt angelangt, an dem diese Hürden mithilfe des technologischen Fortschritts überwunden werden können.

 

»Im März haben wir gemeinsam mit NVIDIA die erste umfassende AI-Ready Infrastructure (AIRI) der Branche eingeführt. Es ist eine Plug-and-Play-Lösung, das speziell entwickelt wurde, um Datenarchitekten, Wissenschaftlern und Geschäftsführern zu ermöglichen, skalierbare KI für jedes Unternehmen einzuführen«, berichtet Güner Aksoy.

 

Die datenhungrige KI hat das Spielfeld geebnet, indem sie Unternehmen jeder Art und Größe neue Möglichkeiten bietet, ihre Kernprozesse zu transformieren und zu erweitern. In naher Zukunft werden die erfolgreichsten Unternehmen nicht unbedingt die größten oder die mit dem besten Marketing sein. Vielmehr wird der Schwerpunkt auf Anpassungsfähigkeit und Innovationsstärke durch die bestmögliche Nutzung von Daten liegen.

 

»Aus diesem Grund sollten sich Führungskräfte darauf konzentrieren, ihre Unternehmen mit den nötigen Werkzeugen und der erforderlichen Infrastruktur zur Verwaltung und Pflege von Daten auszustatten«, fasst Güner Aksoy von Pure Storage abschließend zusammen. »KI-Technologien werden zunehmend verfügbar, so dass Unternehmen sie ausprobieren müssen, um zu sehen, wie ihr Geschäft davon profitieren könnte.«

 


 

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