Warum die Agilität eines Unternehmens von dessen Gespür für Daten abhängt

Entscheidungen schnell fällen, überdenken und ändern können.

Illustration: Absmeier

Ob die 300 Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte durch Entscheidungsfreude glänzten und sofort zusagten, als Sopra Steria Consulting im Februar bei ihnen für eine Umfrage anfragte, ist nicht überliefert. Die Topmanager, die bei Finanzdienstleistern, in Energie- und Telekommunikationsunternehmen, im verarbeitenden Gewerbe und in der öffentlichen Verwaltung Führungsverantwortung tragen, geben aber einige wertvolle Einblicke in ihren Alltag. Ihre Aussagen haben die Experten von Sopra Steria Consulting in ihrer Studie »Potenzialanalyse agil entscheiden« zusammengefasst. Die Erhebung geht vor allem der Frage nach, inwieweit sich hierzulande agile Methoden und Technologien etablieren, um schneller und besser zu entscheiden.

Die Umfrage liefert eine wesentliche Erkenntnis: Die Wirtschaft in Deutschland sieht sich agiler als sie handelt, schreiben die Autoren. Zwar betrachten sich 71 Prozent der Befragten als wenigstens durchschnittlich agil oder sogar besser aufgestellt. Im Gegensatz dazu steht jedoch, dass agile Methoden für die Softwareentwicklung und das Projektmanagement wie Scrum und Kanban bei Weitem noch nicht flächendeckend angewendet werden. Zu einem effizienten und beweglichen Unternehmen gehören natürlich auch Entscheidungsautonomie für die Mitarbeiter, eine gelebte Fehlerkultur und flache Hierarchien.

Daten, Bauchgefühl oder Erfahrung entscheidend?

Einen weiteren Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit deckt die Agilitätsstudie in der Technologie- und Datenfrage auf: Rund die Hälfte der Unternehmen fällt ihre Entscheidungen datengetrieben, wobei bevorzugt Big-Data-Lösungen (26 Prozent), Predictive Analytics (15 Prozent), Collaboration Tools (14 Prozent) und künstliche Intelligenz (9 Prozent) zum Einsatz kommen. Gleichwohl räumen 89 Prozent der befragten Verantwortlichen ein, noch stark aus dem Bauch heraus und auf ihre Erfahrung vertrauend zu entscheiden.

Mit einer DataOps-Plattform agil, gesetzeskonform und sicher unterwegs

Unternehmen müssen jedoch ein Gespür für ihre Daten entwickeln, damit sie diese nutzen können, um Kundenwünsche zu antizipieren und innovativ umzusetzen. So lautet ein Grundprinzip in unserer datengetriebenen Welt, die der Gesetzgeber streng reguliert – zum Beispiel mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Unter diesen Rahmenbedingungen stellt sich ein Unternehmen zukunftsfähig auf, indem es Geschäftsinteressen, Datenschutz und IT-Sicherheit aufeinander abstimmt und zu einem sinnvollen Ganzen fügt. Für diesen Akt eignet sich die DataOps-Technologie, die Datenbanken, Applikationen und Dateisysteme virtualisiert, bestens. Dazu wird eine DataOps-Lösung wie die Delphix Dynamic Data Platform auf einem gängigen Hypervisor installiert.

Die virtuellen Datenkopien verbrauchen wenig Speicherplatz. Zu den wichtigsten Vorzügen des DataOps-Ansatzes zählt jedoch, dass Anwendern deutlich schneller verwertbare Daten zur Verfügung stehen. Aufwändige Batch-Jobs unter Windows entfallen. Davon profitieren nicht nur die Softwareentwickler, sondern auch Mitarbeiter, die große Datenbestände auswerten – zum Beispiel mit Big Data & Analytics. Nutzer können so viele Kopien von Datenbeständen wie nötig erstellen und für spezielle Analysen verwenden, ohne gegen irgendwelche Vorschriften, insbesondere gegen die DSGVO, zu verstoßen. Dafür sorgt die Datenmaskierung, die personenbezogenen Daten ausreichend schützt und die eine ausgereifte DataOps-Lösung automatisiert ausführt. Müssen Produktivdaten geändert werden, maskiert die Plattform alle nötigen Daten in einem Zuge und stellt multiple Kopien, unter anderem für Softwareentwicklung und Testing, Reporting, Analyse und Backups, bereit. Auf diese Weise bleibt die Agilität des Geschäfts gewahrt.

An den digitalen Fähigkeiten arbeiten und nicht bloß darüber reden

Generell drückt sich Agilität darin aus, Entscheidungen schnell zu treffen, regelmäßig zu überprüfen, zu überdenken und zu verbessern. Digital erfolgreiche Unternehmen lassen zudem Fehler zu und lernen aus ihnen. Daran sollte man sich auch in Deutschland orientieren – und nicht so viel über die Digitalisierung diskutieren, sondern diese auch angehen. Dafür steht die DataOps-Technologie bereit, mit der ein Unternehmen seine Agilität entscheidend steigert. Mit ihr lässt sich schneller auf neue Anforderungen von Kunden und des Marktes eingehen, wobei ein Unternehmen zugleich das nötige Gespür für die Daten entwickelt.

 


 

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