Atypische Netznutzung: Netznutzungskosten in erheblicher Höhe einsparen

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Viele Unternehmen verschenken nach wie vor viel Geld, weil sie den Mechanismus der sogenannten »Atypischen Netznutzung« nicht kennen oder mangels geeigneter Werkzeuge diese Regelung nicht nutzen können.

Dabei handelt es sich um eine in der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) festgelegte Maßnahme, mit der netzentlastendes Verhalten belohnt wird. Verbraucher, die zu bestimmten Spitzenzeiten deutlich niedrigere Spitzenlasten verursachen, als die im jeweiligen Netzgebiet festgelegten Jahreshöchstlasten, können so Teile der Netzentgelte zurückerhalten.

Mit dem Portal für das kaufmännische Energiemanagement meine-energie.de ist es jetzt möglich, automatisch zu erkennen, ob an einzelnen Standorten eine »Atypische Netznutzung« vorliegt – und vor allem auch, wie hoch die Rückforderungen ausfallen. Die Meine-Energie GmbH unterstützt die Unternehmen auf Wunsch auch bei der entsprechenden Antragsstellung bei der Bundesnetzagentur, so dass sie immer die Gewissheit haben, die Möglichkeiten dieser Regelung vollständig auszunutzen.

»Die Einsparpotenziale der Atypischen Netznutzungskunden sind enorm und können pro Standort mehrere 10.000 Euro betragen. Allein schon durch die Ausnutzung dieser Regelung können sich die Investitionen in den Aufbau eines eigenen kaufmännischen Energiemanagements innerhalb kürzester Zeit rechnen«, erklärt Dirk Heinze, Geschäftsführer der Meine-Energie GmbH.

Die Berechnung der individuellen Netzentgelte erfolgt auf Basis der sogenannten Hochstlastzeitfenster, die von jedem Netzbetreiber unterschiedlich terminiert werden können. Da diese meist im Herbst und Winter liegen, lassen sich so auch saisonal verursachte Kosten, beispielsweise für Klimaanlagen im Sommer, teilweise ausgleichen.

Die niedrigeren Sätze können immer dann geltend gemacht werden, wenn die eigene Jahreshöchstlast mindestens 20 Prozent unter der für das Netzgebiet geltenden Jahreshöchstlast liegt, die die Netzbetreiber auf Basis eines von der Bundesnetzagentur vorgegebenen Verfahren definiert werden.

»Gerade für Unternehmen mit vielen Standorten ist es jedoch nicht einfach, dies genauso nachzuweisen, wie es die Bundesnetzagentur fordert«, beschreibt Dirk Heinze eine der Herausforderungen. Dabei sind die Einsparungspotenziale enorm. Liegt die Jahreshöchstleistung an einem Standort beispielsweise bei 800 kW, die eigene Höchstlast in der Hochlastzeit nur bei 500 kW, liegt die Ersparnis bei einem Preis von 70 Euro je Kilowatt bei rund 21.000 Euro.

www.meine-energie.de