Aufbau von Vertrauen in Smart-Home-Technologien ist große Herausforderung

Das Internet der Dinge ist aktuell in vielen Bereichen auf dem Vormarsch – dennoch ist das Vertrauen von Verbrauchern in neue Technologien bislang nicht ausreichend gewachsen. Aktuelle Analysen zeigen, dass dadurch zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt bleiben, die das Alltagsleben vereinfachen könnten. Das gilt gerade für den Bereich Smart Home – so werden entsprechende Technologien nur selten auf breiter Ebene im Alltag eingesetzt.

Nach Einschätzung Experten ist diese Zurückhaltung eine der größten Herausforderungen für das Internet der Dinge (IoT) – denn die Verbraucher nehmen Technologien nur dann an, wenn sie von Nutzen und Sicherheit gleichermaßen überzeugt sind.

»Entwickler von IoT-Anwendungen müssen zum Aufbau von Vertrauen beitragen«, sagt Joachim Schaper Vice President & Head of the Research Organization bei AGT International. »Es ist wichtig, dass Unternehmen Themen wie Datenschutz und Privatsphäre im Zusammenhang mit Smart Home und anderen IoT-Technologien wesentlich mehr Gewicht geben als das bislang der Fall ist. Dazu braucht es Transparenz durch Studien und Analysen, die den Mehrwert für den einzelnen aufzeigen.«

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Bei AGT International werden derzeit zwei Smart-Home-Projekte umgesetzt, die beispielgebend sein können, da sie gleichzeitig den Datenschutz und den praktischen Nutzen in den Vordergrund stellen:

Peer Energy Cloud Projekt: Diese in Deutschland vor drei Jahren ins Leben gerufene Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, Verbrauchern durch Smart-Home-Technologie zu einer besseren Kontrolle und Optimierung ihres Energieverbrauchs zu verhelfen. Um das zu erreichen, werden Sensor- sowie Gerätedaten aus Haushalten ausgewertet und analysiert. Abweichungen von der bisherigen Energienutzung lassen sich aufdecken, außerdem können Bewohner über ein Dashboard erkennen, wenn etwa Geräte defekt sind und die Kosten für Energie damit steigen. Im Rahmen des Projekts haben Kunden zu jedem Zeitpunkt die volle Kontrolle über ihre Daten und Privatsphäre. AGT International stellt seine Analytics-Lösung auch über das Projektende hinaus zur Verfügung.

Mybitat: Gemeinsam mit einem Projektpartner hat AGT International ein Vorhaben gestartet, welches ermöglicht, auch im höheren Alter unabhängig in den eigenen vier Wänden zu bleiben. So erkennt eine Softwarelösung in Verbindung mit IoT-Sensoren, wenn Alltagsrituale auf einmal nicht mehr wie gewohnt vonstattengehen und schlägt Alarm. Pflegedienste oder Angehörige können dann bei Bedarf eingreifen. Dies passiert im Hintergrund und unter voller Wahrung der Privatsphäre der Senioren. Unter anderem wird dabei Video-Analytics-Technologie zu jedem Zeitpunkt so eingesetzt, dass sensible Daten geschützt bleiben.

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screenshot (c) agt international big data anomaly detection

Big Data anomaly detection: user experience

Quelle: agt international