Backup-Lösung mit integriertem Ransomware-Schutz

Die Implementierung einer Backup-Lösung gehört zu den grundlegenden Maßnahmen der Datensicherung. Am besten ist eine Datensicherungslösung die einen integrierten Schutz vor Ransomware-Angriffen enthält.

 

Angriffe auf IT-Systeme wie zuletzt mit dem Erpressungstrojaner WannaCry haben im vergangenen Jahr stark zugenommen, wie die aktuelle Studie »IT-Sicherheit 2017« des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. zeigt. Demnach bestätigten 31 Prozent der 590 befragten Security-Experten, dass in letzter Zeit mindestens ein Ransomware-Sicherheitsvorfall im Unternehmen stattgefunden hätte. Um die verlorenen Daten wiederherzustellen, haben 78 Prozent der Befragten eine Backup-Lösung genutzt. Dadurch konnten die meisten Unternehmen den Schaden auf einen kurzzeitigen IT-Ausfall und den Datenverlust seit dem letzten Backup begrenzen. Zehn Prozent gelang es sogar, die eigenen Daten wieder zu entschlüsseln und nur drei Prozent zahlte das geforderte Lösegeld.

Laut der eco-Studie »IT-Sicherheit 2017« haben 78 Prozent der befragten Unternehmen nach einem Ransomware-Sicherheitsvorfall die verlorenen Daten mit einem Backup wiederhergestellt. (Bild: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.)

 

Mit der neuen Backup-Lösung Backup 12.5 können Anwender nicht nur sämtliche unternehmenskritische Daten sichern, sondern erhalten auch einen integrierten Schutz vor Rasomware-Attacken. Die zentrale Management-Konsole soll den Aufwand der IT-Verantwortlichen für Backups und das Datensicherungs-Management der IT-Infrastruktur erheblich reduzieren. Laut dem Hersteller lassen sich die Kosten für die Datensicherung um bis zu 30 Prozent reduzieren, im Vergleich zu den Lösungen von Wettbewerbern. Seit Einführung der Version 12 Standard im Juli 2016 nutzen mehr als 50.000 Anwender die Software.

 

Einheitliches Web-Interface für die gesamte IT-Infrastruktur

Die neue Advanced-Version unterstützt mehr als 20 Plattformen, darunter Windows, Office 365, Azure, Linux, Mac OS X, Oracle, VMWare, Hyper-V, Red Hat Virtualization, Linux KVM, Citrix XenServer, iOS und Android. Neben einem einheitlichen Web-Interface für die gesamte Infrastruktur bietet die Software auch Admin Roles und die Delegation für verteilte Infrastrukturen. Unterstützt werden bis zu sechs Hypervisoren, um Optionen für Plattform-Migration zu bieten, hinzu kommt ein Oracle-Backup und bei Bedarf die granulare Wiederherstellung. Außerdem wurde das Reporting für den Überblick und die Unternehmens-Compliance optimiert. Unterstützt wird auch Disaster Recovery für Notfallwiederherstellungen, wahlweise lokal und in der Cloud. Notary soll schließlich dafür sorgen, dass die Dateien authentisch und seit dem letzten Backup unverändert geblieben sind.

Mit Backup 12.5 lassen sich mehrere Backup-Ziele bestimmen, was das Risiko einer fehlgeschlagenen Wiederherstellung minimiert.

 

»Die neue Version transformiert IT«, lautet das Fazit von Jason Buffington, Senior Analyst der Enterprise Strategy Group. Seiner Ansicht nach ist die neue Version 12.5 Advanced die weltweit erste Data-Protection-Lösung der Enterprise-Klasse mit einem mehr als einfach zu nutzendem Interface, wodurch der komplexe Prozess der Datensicherung extrem vereinfacht werde. »Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen oder tausend Computer handelt, physische oder virtuelle Server, am lokalen Standort oder in der Cloud. Diese robuste Lösung ist die neueste Errungenschaft der Entwicklungsleistung und sie funktioniert in Firmen jeder Größe.«

 

Neue Funktionen unterstützen effiziente Datensicherung

Zu den 170 Verbesserungen bei beiden Editionen gehört unter anderem ein individualisierbares Dashboard für den schnellen Überblick über die gesamte Backup-Infrastruktur. Die Funktion »Instant Restore« für RTOs ist innerhalb von 15 Sekunden möglich und mit »vmFlashback« lassen sich inkrementelle Wiederherstellungen virtueller Maschinen durchführen. Auf großes Interesse wird die neue Funktion »Active Protection« stoßen, mit der Ransomware-Attacken intelligent erkannt und abgewehrt werden können. Außerdem lassen sich kompromittierte beziehungsweise beschädigte Daten sofort wiederherstellen. Eine Besonderheit ist die integrierte Blockchain-Technologie, die es ermöglichen soll, die Backup-Integrität noch vor einer Wiederherstellung zu verifizieren, wodurch die Einhaltung von Compliance und Datenintegrität garantiert werden. Darüber hinaus wurde der Support für Private und Public Clouds erweitert, um Backups und Migrationen von Workloads sowie Cloud-Storage zu ermöglichen.

Das individuell anpassbare Dashboard von Backup 12.5 bietet einen schnellen Überblick über die aktuelle Backup-Infrastruktur.

 

Mit der Software Backup 12.5, an deren Fertigstellung rund 500 Entwickler beteiligt waren, lassen sich sämtliche Data-Protection-Anforderungen von KMUs wie auch von großen Unternehmen abdecken. Ein Upgrade auf die aktuelle Version lässt sich durchführen, ohne das vorhandene Backup-System vollständig neu installieren zu müssen. Der Vorteil für die Partner liegt darin, dass sie mit der neuen Version ihre Kunden-Services erweitern können. So sieht Harald Wentsch, Director License Sales & Cloud Solutions bei dem Cloud-Lösungsanbieter Comparex, einem langjährigen Partner, mit Spannung auf die Markteinführung der Advanced Edition: »Diese Lösung bietet nicht nur eine umfassende Data Protection, sondern gibt uns die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und die aktuellen und auch künftigen Bedürfnisse der Kunden zu bedienen. Vor allem die einfache Bedienbarkeit und die zahlreichen neuen Funktionen, gerade auch im Hinblick auf die zunehmend hybriden IT-Infrastrukturen, überzeugen uns.«

Stefan Girschner


Mit der aktuellen Backup-Lösung können Pläne für die regelmäßige Datensicherung erstellt werden.

 


 

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