Björn Orth: »Der illegale Handel mit Softwarelizenzen darf nicht einen ganzen Markt diskreditieren!«

Illustration: Absmeier, Pixabay

Leider sorgt der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen durch unsaubere Geschäftspraktiken einzelner Unternehmen immer wieder für Negativschlagzeilen, zuletzt durch eine Verkaufsaktion einer bundesweit tätigen Handelskette.

 

Völlig zu Unrecht, meint Björn Orth, Gründer und Geschäftsführer von VENDOSOFT: »Gebrauchte Software kann legal erworben werden, unterstützt fast alle Anforderungen an produktives Arbeiten und erfüllt alle Sicherheitsanforderungen moderner Software«, so Orth. »Zudem gibt er gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen den finanziellen Freiraum, den sie für innovative Geschäftsmodelle brauchen.«

 

VENDOSOFT begrüßt es, wenn die in jüngster Zeit publik gewordenen Verkaufsaktionen mit möglicherweise illegal angebotenen Lizenzen juristisch aufgearbeitet werden. »Das darf aber nicht dazu führen, dass damit ein ganzer Markt diskreditiert wird«, so Orth.

 

Um den Schaden zu begrenzen, bietet VENDOSOFT Unternehmen daher unter anderem einen kostenlosen Lizenzcheck an, bei dem geprüft wird, ob die in den Unternehmen verwendeten Lizenzen ausreichend und legal sind. Zudem berät VENDOSOFT Unternehmen beim rechtssicheren An- und Verkauf sowie dem Einsatz von gebrauchter Software.

 

Der Weg in die Cloud ist selten gradlinig

 

Klar, der komplette Neustart mit einer cloudbasierten IT-Infrastruktur von der grünen Wiese aus (»Greenfield«) wäre für die meisten Unternehmen ein wünschenswerter Einstieg ins Cloud-Business. Es gäbe keine Legacy-IT, die nur noch selten einen produktiven Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet. Es existierten auch keine unübersichtlichen Ansammlungen von Nutzerlizenzen, die brachliegen und Gelder binden, die für dringende Investitionen gebraucht würden. Doch die Cloud ist kein Wunschkonzert, zumindest nicht für Unternehmen, die schon länger auf dem Markt sind.

Deshalb rät der Silver Microsoft Partner VENDOSOFT seinen Kunden zu einem sinnvollen Mix aus verschiedenen Lizenzmodellen und berät Unternehmen, wie sie mit Office 365 oder Microsoft 365 und On-Premises-Software einen günstigen und auf ihren tatsächlichen Bedarf zugeschnittenen Lizenzierungsmix finden.

 

Demokratisierung der IT – und ihre Risiken

Die Cloud verbindet Anwendungen, Geräte und Assets nicht nur miteinander, sondern auch mit frei skalierbaren und hochperformanten Speichern. Sie bietet Rechenleistung auf dem neuesten Stand und leistet einen Beitrag zur Demokratisierung der IT: Nicht nur Großunternehmen mit den nötigen finanziellen Mitteln können in Projekte zur Nutzung künstlicher Intelligenz oder das Internet der Dinge investieren, sondern alle. So entscheiden künftig die besseren Ideen und die zukunftsfähigeren Strategien, nicht das größere Firmenkonto darüber, wer in der Digitalisierung die Nase vorne hat.

Gleichzeitig birgt die Cloud Risiken. Anfang dieses Jahres erst gab es den »Störfall Office 365«. Zunächst machte ein Subsystem der Domain-Controller-Infrastruktur Microsoft Probleme, dann das Aufspielen der notwendigen Fixes für die betroffenen Exchange-Server. Die Mitarbeiter von Unternehmen in Deutschland, der Schweiz sowie weiteren Teilen Europas konnten sich teilweise nicht in ihre Cloud-Dienste einloggen, ihr Geschäfts-E-Mailverkehr kam tagelang zum Erliegen.

Der Vorfall zeigt, worauf VENDOSOFT immer wieder hinweist: Der Einsatz der Cloud ist Fluch und Segen zugleich. Doch es gibt Alternativen, erklärt Geschäftsführer Björn Orth: »Durch den Mix von Kauf- und Miet-Software eröffnen wir unseren Kunden die Möglichkeit, das Beste aus beidem für sich zu nutzen, schützenswerte Bereiche im Unternehmen zu belassen und dabei kostenoptimiert lizenziert zu sein.«

Björn Orth, Gründer und CEO der VENDOSOFT GmbH

 

Cloud-Umstieg muss gut geplant werden

Der Weg in die Cloud will gut geplant sein – gerade weil Unternehmen mit ihrer IT-Infrastruktur nicht von der grünen Wiese starten, sondern eine existierende Landschaft umbauen oder migrieren müssen. Und er muss, entgegen der leichtfertigen Versprechen vieler Anbieter, auch finanziert werden. Die Cloud bietet finanzielle Anreize, keine Frage: Um die Lizenzen für Infrastrukturen, Plattformen und Services aus der Cloud zu erwerben, benötigen Unternehmen keine Investitionsmittel. Sie müssen auch Kapital nicht über längere Zeiträume binden, sondern zahlen über Abo-Modelle im Grunde nur das, was sie tatsächlich verbrauchen. Das ist ein Vorteil gegenüber On-Premises-Architekturen und eines der zentralen Argumente für den Umstieg.

 

Der elegantere Weg führt über Gebrauchtsoftware

Kostenlos ist dieser Umstieg trotzdem nicht. Unternehmen müssen für eine cloudbasierte IT-Landschaft laufende Prozesse anpassen, viele neu modellieren, Architekturen verändern und Change Management betreiben, um die Veränderungen nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Dafür braucht es liquide Mittel, die in einer On-Premises-Architektur nicht zur Verfügung stehen. Natürlich können solche Ausgaben über Kredite oder Kapitalerhöhungen finanziert werden. Doch es gibt einen eleganteren Weg: den Handel mit Gebrauchtlizenzen.

 

Gekauft und nicht mehr benötigt

Ungenutzte Software Assets schlummern in fast jedem Unternehmen. Sie entstehen zum Beispiel, weil Firmenbereiche ausgelagert oder Abteilungen zusammengelegt werden. Selbstredend werden Software-Lizenzen auch überflüssig, wenn auf Cloud-Dienste umgestellt wird. Aus der Bilanz sind sie damit nicht zwangsläufig verschwunden, denn die Abschreibung auf immaterielle Güter, zu denen auch Software zählt, beträgt bis zu fünf Jahre.

Über den Gebrauchtsoftware-Handel lassen sich solche Lizenzen monetarisieren und reinvestieren. »Es lohnt sich also, als Unternehmer zu wissen, welche Software ungenutzt brach liegt und welchen Marktwert sie hat«, sagt Björn Orth. »Nur dann ist es möglich, sie lukrativ für sich zu nutzen.«

 

Cloudkostenzuschuss: Lizenz-Verkauf finanziert bis zu 40 Prozent der Kosten

Dass es für ausgediente Software einen Zweitmarkt gibt, lassen IT-Berater oft unerwähnt. Ihr Ziel ist es, die neuesten Software-Versionen oder Cloud-Produkte zu verkaufen. Doch tatsächlich werden die Büroanwendungen, Betriebssysteme, Server und Zugriffslizenzen von Microsoft auf dem Zweitmarkt zu lukrativen Preisen gehandelt.

Als Silver Microsoft Partner und Adobe Certified Reseller kauft VENDOSOFT solche Lizenzen aus gewerblicher Nutzung auf und bietet sie auf dem europäischen Gebrauchtsoftware-Markt an. Unternehmen können durch den Verkauf ihrer überschüssigen Software Assets bis zu 40 Prozent der Cloud-Kosten im ersten Jahr finanzieren!

Die Rechtmäßigkeit jeder Transaktion lässt VENDOSOFT durch Wirtschaftsprüfer verifizieren und dokumentiert so gegenüber Zweitkäufern, dass die angebotenen Lizenzen legal in deren Besitz übergehen. Bei aller notwendigen Transparenz bietet der Reseller auch die von vielen Verkäufern gewünschte Anonymität: Die Kundendaten des Erstbesitzers bleiben geschützt, während der Käufer verifizierte Softwarelizenzen erhält.

 

Cloud Computing geht oft über Lizenzverkauf

Neben dem Weiterverkauf von Software-Lizenzen ist VENDOSOFT auf die Beratung von Unternehmen spezialisiert, die nach dem richtigen Zugang zur Cloud suchen. Das ist – bei aller Standardisierung – immer noch ein individueller Weg, eben weil er nicht auf der grünen Wiese beginnt, sondern meistens aus einer über Jahre gewachsenen Software-Umgebung heraus startet. Zertifizierte Microsoft Licensing Professionals beraten auf diesem Weg. Entdecken sie ungenutzte Software Assets, bieten sie den Rückkauf an und schaffen so den finanziellen Spielraum, den Unternehmen für die Migration brauchen. So sorgt ein flexibler und strategischer Umgang mit Softwarelizenzen erst in der Kombination aus Lizenzberatung, dem Verkauf brachliegender Software und dem sinnvollen Mix aus neuer und gebrauchter Software für Bewegungsfreiheit bei Investitionsvorhaben mit Zukunftspotenzial. Die Refinanzierung der Cloud durch den Verkauf ungenutzter Software Assets ist nur ein Beispiel dafür.

 

Mehr erfahren unter: www.vendosoft.de/cloud

 

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