Das iPad und der E-Commerce

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foto (c) apple

 

Am 3. April 2010 wurde das erste iPad in den USA verkauft. Der anfänglich als Nischenprodukt belächelte Hybrid zwischen Handy und Computer entwickelte sich schnell zum fest etablierten Alltags-Begleiter. Wie haben Tablets die Internetnutzung und E-Commerce verändert?

Das iPad feiert seinen fünften Geburtstag. An diesem Jubiläum ist besonders bemerkenswert, wie das iPad in so kurzer Zeit die Art und Weise revolutioniert hat, wie wir Verbraucher uns durch das Internet bewegen und online einkaufen. Allein dieses Jahr werden die deutschen Online-Shopper 6,1 Milliarden Euro auf Tablets ausgeben, 2014 waren es noch 3,1 Milliarden Euro. Jeder neunte Euro des deutschen E-Commerce-Umsatzes kommt mittlerweile über Tablets – 42 Prozent der Mobile-Einnahmen des deutschen Online-Handels.

Die Tablet-Nutzung hat sich im Laufe der letzten fünf Jahren stark verändert. Vorbei ist die Zeit, in der Verbraucher Tablets ausschließlich zu Hause benutzt haben. Wir können eine starke Verschiebung von Tablets zu Smartphones feststellen, während die Kategoriegrenzen zwischen Smartphones, Phablets und Tablets verschwimmen. All diese Geräte werden zunehmend als treue Einkaufsberater wahrgenommen. Für das letzte Quartal 2014 verzeichnete RetailMeNot mehr als zwei Fünftel (43 Prozent) des Besucherverkehrs über mobile Endgeräte.

Für Marken und Händler wird es zunehmend unerlässlich, sich auf das veränderte Konsumverhalten einzustellen, um Verbraucher zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen und mit einem personalisierten Einkaufserlebnis zu überzeugen. Dabei ist es wichtig, für eine nahtlose Erfahrung über alle Online- und Offline-Kanäle hinweg zu sorgen und sicherzustellen, dass Inhalte und Werbeformate zu den jeweiligen Endgeräten und Plattformen passen. Eine für Smartphone- und Tabletnutzer optimierte Webseite sollte dabei mittlerweile eine Selbstverständlichkeit sein.

Kommentar von Mike Lester, General Manager bei deals.com