Das Patchen von mobilen Geräten ist verbesserungsfähig

Die Mehrzahl (91 Prozent) der Unternehmen ist nicht in der Lage, mobile Geräte zu patchen, sobald sie mit dem Benutzer das Büro verlassen [1]. Unternehmen sind daher ernsthaften Gefährdungen durch Bedrohungen und Angriffe ausgesetzt.

»Angesichts der immer zahlreicheren Hackerangriffe ist es für Unternehmen unerlässlich, sich zu schützen – auch dann, wenn Mitarbeiter das Büro verlassen«, so Morten Gammelgard, Sales Manager EMEA bei Shavlik. »Mit Ausnahme von einigen wenigen Branchen wird die Mobilität der Arbeitnehmer niemals abnehmen, daher ist es an der Zeit, das Problem des Schutzes dieser mobilen Geräte in Angriff zu nehmen.«

Nicht nur wird der proaktive Schutz von gefährdeten mobilen Geräten vernachlässigt. Vielmehr geben knapp zwei Drittel (64 %) der IT-Manager zu, dass sie nicht wirklich verstehen, wie anfällig Benutzer gegenüber bestehenden Risiken sind, ganz zu schweigen von Zero-Day-Angriffen. Dass 37 % der IT-Manager zugeben, Patches immer noch manuell per Push zu verteilen, verdeutlicht dies zusätzlich.

Die Untersuchung hat ferner ergeben, dass Unternehmen zwar ihre Microsoft-Systeme wesentlich konsequenter patchen, aber 66 % befürchten, dass die Patching-Optionen von Microsoft nicht ausreichen, und nahezu die Hälfte (49 %) der IT-Manager sind besorgt, weil sie meinen, dass ihre Nicht-Microsoft-Systeme nicht adäquat gepatcht sind.

»Die Zeiten sind lange vorbei, da man das Patchen auch einmal vergessen durfte. Wenn es um grundlegende Sicherheit geht, ist das Patching heutzutage das absolut Mindeste, was getan werden muss«, schließt Gammelgard. »Verständlicherweise haben die Unternehmen ihre Schwierigkeiten mit mobilen Geräten und Nicht-Microsoft-Produkten. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass der Zustrom von Verbrauchergeräten in den kommenden Jahren eher noch zunehmen wird. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, die IT-Umgebung in Ordnung zu bringen und die IT-Manager müssen schnellstmöglich stärker automatisierte Patching-Verfahren für sämtliche Geräte einführen.«

[1] 388 Menschen in ganz EMEA wurden auf der VMworld Europe und TechEd Europe von Shavlik befragt. www.shavlik.com