Das Verhältnis zu digitalen Medien

Vergleich nach beruflichen Positionen im persönlichen Verhältnis zu digitalen Medien

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Die Teamleiter, also die Ebene unterhalb von Geschäfts- und Bereichsleitung zeigt die größte Affinität zu den digitalen Medien, während das Top-Management in seinem persönlichen Verhältnis die vergleichsweise größte Distanz dazu aufweist. Diese Befragungsgruppe empfindet digitale Medien auch am stärksten als eine Belastung – möglicherweise wegen der damit einhergehenden kontinuierlichen Lernerfordernisse. Bei den Fachbereichsverantwortlichen ist dieser Aspekt hingegen von allen Befragungsgruppen weit unterdurchschnittlich und am geringsten ausgeprägt.

 

Altersgruppen-Vergleich im persönlichen Verhältnis zu digitalen Medien

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Die Erhebungsdaten zeigen sehr deutlich die Effekte der sogenannten Digital-Native-Generation hinsichtlich des persönlichen Verhältnisses gegenüber den elektronischen Medien. So sind sie für die Gruppe der Berufstätigen unter 30 Jahren mehrheitlich unverzichtbar geworden. Bei den bis 40-jährigen ist eine solche Affinität hingegen am geringsten ausgeprägt, sie haben im Durchschnitt sogar eine geringere Wertschätzung gegenüber den digitalen Medien als die Befragungsgruppen mit höherem Alter. Dafür erreichen sie in der Bewertungskategorie »teilweise eine Bereicherung« den höchsten Wert, was auf ein pragmatischeres Verhältnis gegenüber der digitalen Welt schließen lässt. Denn gleichzeitig bewerten sie in vergleichsweise geringer Zahl, dass die elektronischen Medien eher überflüssig seien.

Quelle: digital intelligence institute; https://www.di-i.org/studien/

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