Deutsche PC-Nutzer fürchten Zugriff auf private Daten und Finanztransaktionen

Mehr als die Hälfte der PC-Nutzer in Deutschland hat davor Angst, dass jemand auf private Daten zugreift, die auf der Festplatte gespeichert sind. Fast ebenso viele fürchten betrügerische Finanztransaktionen vom eigenen Konto. Dies hat eine aktuelle repräsentative Studie von TNS Infratest im Auftrag des Sicherheitsanbieters Bitdefender ergeben. Keine Angst hat dagegen nicht einmal jeder Zehnte.

Bei PC, Laptop oder Tablet gibt es seit jeher einen Wettlauf zwischen Cyberkriminellen und Sicherheitsanbietern. Je nach Medienberichten oder eigenen Erfahrungen schwanken die Nutzer oft zwischen Vertrauen und Angst. Bitdefender wollte herausfinden, wie die aktuelle »Gefühlslage« bei den deutschen Anwendern ist. Demnach fürchten 56 Prozent den Datenzugriff, 51 Prozent den Kontozugriff und nur 37 Prozent, dass alle Daten auf den Festplatten durch einen Hacker verschlüsselt werden. Die Gefahr eines unbemerkten Einschaltens von Webcam oder Mikrofon sehen 34 Prozent, des Mitlesens von E-Mails 28 Prozent und des Kopierens der gespeicherten Kontaktdaten 23 Prozent. Insgesamt zeigen sich dabei Frauen etwas furchtsamer als Männer und Nutzer unter 50 Jahren ängstlicher als ältere.

»Es ist nicht überraschend, dass viele Menschen Angst vor einem Diebstahl privater Daten wie Konto- oder Kreditkartennummern sowie betrügerischen Transaktionen auf ihrem Bankkonto haben«, sagt Catalin Cosoi, Chief Security Strategist bei Bitdefender. »Diese Daten gehören zu den sensibelsten Informationen, die wir besitzen. Mit neuen sicherheitszentrierten Technologien und angemessenen Richtlinien können wir diese Gefahr jedoch reduzieren.«

 

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