Die häufigsten Scams und wie man sich schützt

Nicht nur zum Valentinstag warten online statt virtueller Blumengrüße oder Schnäppchen oft betrügerische Angebote. Dabei gehen Cyberkriminelle immer raffinierter vor. Sie locken die Nutzer statt mit plumper Pornographie, deren Anteil auf unter 1 Prozent fiel, mit deutlich ansprechenderen Themen. Die Forscher von Bitdefender haben in einer weltweiten Analyse der häufigsten Scams vor dem Valentinstag folgende Top-Maschen ermittelt:

  1. Reiseangebote

Vorsicht bei E-Mails, die ein romantisches Wochenende zu zweit versprechen oder supergünstige Flugtickets! Meistens bezahlen Sie die Reise – und bleiben zu Hause. Betrüger schrecken dabei auch vor seriösen und bekannten Anbietern nicht zurück, deren Seiten sie dreist fälschen.

screenshot bitdefender scam

  1. Restaurant-Gutscheine

Ob Candlelight-Dinner oder Rabatt für die Fertigpizza: Bei speziellen Valentinsangeboten enthalten Online-Anzeigen oft unerwünschte Adware oder Malware. Ein Klick genügt, und die Software spioniert Ihren Aufenthaltsort oder persönliche Informationen bis hin zu Passwörtern aus.

  1. Spendenaufrufe

Nicht nur zu Weihnachten, auch zum Valentinstag und anderen Gelegenheiten rufen immer mehr Organisationen zu Spenden auf. Doch handelt es sich dabei wirklich um eine wohltätige Organisation wie PETA und UNICEF oder einen Kriminellen, der in deren Namen eine E-Mail verschickt?

  1. Schmuckkauf

„Diamonds are a girl’s best friend“, sang einst Marilyn Monroe. Dies mag zwar stimmen, doch zum Valentinstag wird nach dem Onlinekauf häufig gefälschter Schmuck versendet – oder gar nichts. Daher sollte man sich die angeklickten Shops genau ansehen.

  1. Geschenke

Blumen, Uhren und Kleidung sind neben Schmuck die beliebtesten Valentinstagseschenke, die im Internet gekauft werden. Das wissen natürlich auch die Hacker und stellen ihre entsprechenden Scams pünktlich Mitte Februar live.

  1. Personalisierte E-Cards

Auch wer nichts kauft, sondern nur eine scheinbar harmlose virtuelle Grußkarte verschicken will, sollte aufpassen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ging zwar die Zahl der Wallpaper und E-Cards zurück, die auf betrügerische Webseiten weiterleiten, doch gebannt ist die Gefahr damit natürlich nicht.

  1. Mysteriöse Verlockungen

Manche Betrüger versuchen Nutzer statt konkreter Angebote über geheimnisvolle Ankündigungen neugierig zu machen. Zum Beispiel locken Sie mit Sonderpreisen, die einen Tag gültig sind, Details erfahren Nutzer dann über einen Link. Kaum zu glauben, aber auch diese Masche funktioniert.

 

Um solchen Gefahren zu entgehen, sollten Anwender folgende Tipps beherzigen:

  • Kaufen Sie nichts online, solange Sie mit einem öffentlich zugänglichen Netz verbunden sind. Ansonsten nutzen Sie eine Bezahllösung wie Bitdefender Safepay, um sich auf einem unverschlüsselten Hotspot sicher mit Ihrem Bankkonto oder der Online-Bezahlseite zu verbinden.
  • Ignorieren Sie Spam-Mails. Im Zweifel können Sie Freunde um Rat fragen sowie die Legitimität eines Online-Shops in Foren erfragen oder auf Google prüfen.
  • Wählen Sie nur Webshops mit SSL-Zertifizierung. Eine URL, die mit https beginnt und ein Vorhängeschloss zeigt, weist auf eine korrekte Seite hin.
  • Nutzen Sie eine Antiviruslösung, die gefälschte Werbung erkennt und blockiert. Diese sollten Sie ebenso wie Browser und Software ständig aktualisieren.