Die schnellste VDI-Lösung auf dem Markt

Virtual Desktop Infrastructure – Die schnellste  VDI-Lösung  auf dem Markt

SnapVDI von American Megatrends ist derzeit die wohl schnellste Komplettlösung für die Desktop-Virtualisierung auf dem Markt. Dieser Beitrag erläutert das Konzept hinter SnapVDI und die technischen Innovationen der Lösung.

Desktop-Virtualisierung oder Virtual Desktop Infrastructure (VDI) ist ein Wachstumsmarkt. Das Bereitstellen von Desktop-Umgebungen in virtuellen Maschinen, die dann vom Server auf den Thin oder Zero Client des jewei-ligen Mitarbeiters eingespielt werden, verspricht enorme Kostenvorteile. -Neben der Einsparung von Anschaffungs- und Betriebskosten für die Mitarbeiter-PCs, bei der Verwaltung von Softwarelizenzen und beim Energieverbrauch ermöglicht eine Virtual Desktop Infrastructure auch Produktivitätsgewinne, indem sie ein schnelleres Starten von Anwendungen ermöglicht. Insbesondere ist der Lebenszyklus von Zero Clients beinahe doppelt so lang wie bei herkömmlichen Server-Client-Architekturen.

Technologiepartnerschaft für Komplettlösung. Für American Mega-trends International (AMI) ist der Einstieg in den VDI-Markt eine logische Konsequenz aus der jahrzehntelangen Erfahrung in den beiden Bereichen Storage und Remote-Management. American Megatrends bietet unter dem Markennamen StorTrends bereits seit 1994 RAID- und Speicherlösungen an und hat die Entwicklung hin zur Storage-Virtualisierung selbst mit geprägt. Die dabei erworbenen Kompetenzen in Sachen Virtualisierungstechnologie gehen bei SnapVDI eine fruchtbare Synergie ein mit dem nicht minder umfassenden Know-how von AMI im Bereich Remote-Manage-ment. Mit seinen Lösungen u.a. für das KVM-Remote-Management auf Firmware-Ebene behauptet American Mega-trends seit Jahren eine führende Stellung im Markt.

Damit die von VDI erhofften Effizienzgewinne bereits im Implementierungsprozess zum Tragen kommen, bietet American Megatrends seinen Kunden aus einer Hand eine End-to-end-Lösung aus Servern, Zero Clients und der Software an. Strategischer Technologiepartner von AMI für die SnapVDI-Hardware ist Boston Server & Storage Solutions. Anwender profitieren auch hier von einem hohen Maß an Know-how, da der Server-, Storage- und Workstation-Hersteller Boston bereits seit 20 Jahren als Technologiepartner weltweit führender IT-Marken aktiv ist.

Höchstgeschwindigkeit durch SnapVDI SPARK. Maximale Rechenleistung und Zugriffsgeschwindigkeit bei möglichst geringen Kosten – auf diese Formel lässt sich das Ziel einer Desktop-Virtualisierung bringen. Der Schlüssel dazu ist die Architektur. Für das Management der VDI-Architektur hat American Megatrends die Snap-VDI-SPARK-Technologie entwickelt. Sie nutzt die Rechenressourcen so effizient aus, dass die SnapVDI-Zero–Clients schneller sind als die meisten Desktop-PCs. Der Bootvorgang am Arbeitsplatz ist deutlich kürzer als bei Server-Client-Architekturen, Anmelde- und Abmeldevorgänge sowie der Start von Anwendungsprogrammen gehen praktisch ohne Verzögerung vonstatten. Auch während eines Boot Storm, das heißt wenn in Stoßzeiten – typischerweise morgens zu Beginn der Arbeitszeit – sehr viele Nutzer ihre -Clients starten und sich anmelden, ist SnapVDI-SPARK noch überdurchschnittlich schnell. So können 30 virtuelle Maschinen simultan in weniger als 45 Sekunden booten.

Das erhöht nicht nur den Komfort des Anwenders, sondern auch die Produktivität. Wenn das Hochfahren und Anmelden eines Desktop-Rechners drei Minuten dauert, ist das beispielsweise in einer medizinischen Beratungssituation, in der insgesamt nur 10 bis 15 Minuten pro Patient zur Verfügung stehen, ein enormer Verlust an produktiver Arbeitszeit. Dadurch, dass SnapVDI auf den Zero Clients auch HD-Grafik mit hohen Bildschirmauflösungen unterstützt, sind große Einsparungen aber etwa auch bei rechenintensiven CAD-Anwendungen im Konstruktionsbereich möglich.

Denn der Speicherbedarf von SnapVDI-SPARK-basierten Lösungen lässt sich im Vergleich zu anderen VDI-Architekturen um bis zu 90 Prozent reduzieren. So bietet eine gängige SAS-15k-Festplatte, wie sie in vielen Servern zum Einsatz kommt, typischerweise Platz für bis zu 13 virtuelle Maschinen. Mit SnapVDI-SPARK -lassen sich auf derselben Festplatte 120 virtuelle Maschinen betreiben, also fast zehnmal so viele. Die Zahl der mög-lichen IOPs pro Festplatte lässt sich durch den Einsatz der SnapVDI-SPARK-Technologie von 200 auf 130.000 IOPS erhöhen. Während eines Boot Storm kann das Starten der 13 VMs in der herkömmlichen Architektur fünf bis acht Minuten dauern, SnapVDI-SPARK startet dieselben 13 VMs dagegen in 22 Sekunden.

Einsparungspotenzial durch Desktop-Virtualisierung

Mit dieser Technologie lassen sich bei den Anschaffungskosten für Server und Netzwerk-Hardware signifikante Einsparungen erzielen. Legt man bei einer Infrastruktur mit 120 Clients, die als VMs betrieben werden, marktübliche Preise für eine durchschnittliche Serverkonfiguration zugrunde, so spart man bei Einsatz von SnapVDI-SPARK mehr als 45.000 Euro bei der Anschaffung des Storageservers und sogar mehr als 50.000 Euro beim Virtualisierungsserver. Auch die Gesamtbetriebskosten sinken, weil sich der Arbeitsaufwand für das Infrastruktur-Management und vor allem der Energieverbrauch der Hardware reduziert.

Langlebige Zero Clients. Ein ähnliches Bild ergibt sich auf der Client-Seite. SnapVDI-Zero-Clients haben im Durchschnitt eine längere Lebensdauer als Desktop-PCs, weil sie keine beweglichen Teile enthalten und damit weniger anfällig sind für mechanische Störungen. Als Betriebssystem der -Clients fungiert die von American -Megatrends selbst entwickelte Firm-ware MegaRAC VUE, die nicht mit mechanischen Festplattenlaufwerken, sondern komplett von Flash-ROM -implementiert wird. Die Mitarbeiter können an ihren Thin Clients aber wie gewohnt auf einer virtualisierten Windows-Oberfläche arbeiten. Für die -Verbindung zwischen Client und Server unterstützt SnapVDI die Protokolle RDP, RemoteAPP und RemoteFX. Als einziger Zero Client überhaupt verfügt die SnapVDI-Konsole über eine hardwarebasierte Decryption Engine für RemoteFX.

Schon das Fehlen des Disk-Laufwerks im Zero Client wirkt sich positiv auf die Energiebilanz aus. Aber die Energieeinsparung durch Zero Clients mit virtualisiertem Desktop geht weit darüber hinaus. In einer SnapVDI-In-frastruktur mit 1.000 Arbeitsplätzen errechnen sich als jährlicher Energieverbrauch pro Arbeitsplatz aus dem Verbrauch des Zero Client und der anteiligen Serverleistung etwas über 147 Kilowattstunden. Ein zum Vergleich herangezogener herkömmlicher Desktop-PC verbraucht im Jahr gut 682 Kilowattstunden. Pro Arbeitsplatz lassen sich in großen Organisationen also weit über 500 Kilowattstunden Energie und entsprechend hohe CO2-Emissionen einsparen. Hier bietet die Desktop-Virtualisierung mit SnapVDI ein Potenzial für Kostenoptimierung und Green-IT-Initiativen, das man allein mit dem Einsatz energieeffizienter Server oder »grüner« Data-Center-Infrastrukturen kaum erreichen kann.

Einfache Verwaltung. Aus Sicht des IT-Administrators hat SnapVDI den Vorteil, dass er keine zusätzliche Management-Software benötigt. SnapVDI bietet bereits einen Zugriff auf die gesamte Systemarchitektur über ein zentrales Dashboard. Dazu gehören umfangreiche Reporting- und Automatisierungsfunktionen. Sie ermöglichen simultane Software-Updates auf Hunderten von Arbeitsplätzen, ohne dass der Administrator sich mit jedem einzelnen Rechner befassen muss. Ähnlich unkompliziert ist das Anlegen neuer Mitarbeiter, das sich buchstäblich in Sekunden bewerkstelligen lässt.

Im SnapVDI-Dashboard lassen sich in den »Component Summaries«  die statistischen Daten der einzelnen Komponenten oder Gruppen übersichtlich darstellen.

Im SnapVDI-Dashboard lassen sich in den »Component Summaries« die statistischen Daten der einzelnen Komponenten oder Gruppen übersichtlich darstellen.

Im SnapVDI-Dashboard wird in der »Provisioning Summary« die  Gesamtinformation zu den Provisioning-Features wie Remote-Software-Installation oder Patch Management angezeigt. Es lassen sich aber  auch die Pakete verwalten und die Jobs planen.

Im SnapVDI-Dashboard wird in der »Provisioning Summary« die Gesamtinformation zu den Provisioning-Features wie Remote-Software-Installation oder Patch Management angezeigt. Es lassen sich aber auch die Pakete verwalten und die Jobs planen.

Das bequeme Handling verbindet sich bei SnapVDI mit einem hohen Maß an Sicherheit. Alle Nutzer- und Unternehmensdaten liegen zentral im Rechenzentrum, niemals auf einem individuellen PC. Maus- und Tastatur-bewegungen werden über einen verschlüsselten Kanal an den Server übertragen. Damit bietet sich Snap-VDI auch als ideale Lösung für Unternehmen an, die ihren Mitarbeitern den Einsatz privater Endgeräte (BYOD) ermöglichen wollen. Statt auf einem Thin Client kann die Management-Software auch auf dem Laptop eines Mitarbeiters installiert werden und verhindert einen unerwünschten, poten-ziell riskanten Austausch von Daten.

Fair und gut skalierbar. Desktop-Virtualisierung bietet enorme wirtschaftliche Vorteile, erfordert von Unternehmen aber komplexe Umstellungen nicht nur in der IT-Architektur, sondern auch in den internen Prozessen. Deshalb unterstützt American Megatrends einen schrittweisen Einstieg durch ein dreistufiges Lizenzmodell für SnapVDI. Das Einstiegspaket »SnapVDI Sense« für bis zu zehn Clients mit einem All-in-one-Server eignet sich für KMUs oder -größere Organisationen, die die Desktop-Virtualisierung zunächst in einem Teilbereich ausprobieren möchten. »SnapVDI Endeavor« für bis zu 60 und »SnapVDI Resolute« für bis zu 120 -Clients arbeiten mit der oben erwähnten Unabhängigkeit von SnapVDI- und Storage-Server. Sie sind beliebig skalier- und kombinierbar, um die erforderliche Gesamtzahl an Arbeitsplätzen abzudecken.

Dieses transparente Lizenzmodell hilft IT-Verantwortlichen bei einer schnellen Kalkulation und Entscheidungsfindung. Sobald der Startschuss für SnapVDI fällt, ist eine zügige Umsetzung durch das One-Stop-Shop-Konzept gewährleistet, bei dem American Megatrends alle Hardware- und Softwarekomponenten aus einer Hand liefert. Kunden in Deutschland erhalten unmittelbaren Herstellersupport von der regionalen Niederlassung von AMI, sodass eine SnapVDI-Architektur, je nach Größe, binnen weniger Stunden errichtet werden kann.


autor_wilfried_proehlWinfried Pröhl,
Geschäftsführer
American Megatrends International GmbH 

 

 

Bild: © Pongsuwan/shutterstock.com