Divergierende Risikowahrnehmung von Entscheidern und Otto-Normal-Verbrauchern

Die Entscheider aus Politik und Wirtschaft messen Cybergefahren und Datenschutzverletzungen mehr Bedeutung als erhebliches Risikopotenzial für die Bevölkerung bei, als die Durchschnittsbevölkerung selbst [1]. Vier der Top-Sechs-Risiken bei den Entscheidern drehen sich um IT- und Datensicherheit.

Die materiellen und monetären Bedrohungen wie Einkommensverlust, Arbeitslosigkeit oder Inflation, aber auch die klassische Kriminalität werden von den Entscheidern hingegen weniger als gesellschaftliche Risiken gewertet, ganz im Gegensatz zu den Normalbürgern.

Weitgehende Übereinstimmung gibt es bei den Altersrisiken wie Pflegebedürftigkeit im Alter beziehungsweise Demenz und der Altersarmut, aber auch bei den Bedrohungen durch andere Staaten oder Terroranschlägen.

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[1] Das Institut für Demoskopie Allensbach hat die 621 Top-Entscheider aus Politik und Wirtschaft – 109 Abgeordnete und 512 Führungskräfte aus mittleren und großen Unternehmen – im Auftrag der Deutschen Telekom im Zeitraum zwischen dem 18. August und 1. Oktober 2014 telefonisch befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ. Die Studie steht zum kosten­losen Download unter https://www.telekom.com/sicherheit bereit.