Einstieg ins DAM-Zeitalter: Vom Suchen und Finden von Dateien

  • Umfrage zeigt: Mitarbeiter fühlen sich in Produktivität beeinträchtigt.
  • Bedenken basieren auf Unwissenheit.

Noch immer halten manche Digital Asset Management Software (DAM) für ein Buch mit sieben Siegeln, obwohl es die Software zum Sortieren und Verwalten von Dateien seit ca. 25 Jahren gibt. Eine Umfrage von Canto zeigt nun die Bedenken und Herausforderungen, denen Mitarbeiter im Unternehmensalltag mit großen Datenmengen gegenüberstehen [1].

Große Mehrheit von Mitarbeitern fühlt sich durch Suchen und Finden von digitalen Daten im Alltag beeinträchtigt:

In der Umfrage wurde die Frage gestellt, welche Probleme es im täglichen Umgang mit digitalen Assets gibt:

Mehr als zwei Drittel (79 Prozent) nannten Produktivitätshemmnis beziehungsweise Assets suchen und finden als größtes Problem. Auch die Zusammenarbeit wird als herausfordernd empfunden, wenn es darum geht, Assets mit Kunden und externen Teams zu teilen (69 Prozent). Das Thema Sicherheit empfindet nur ein Drittel als schwierig: hier geben 33 Prozent an, dass es für sie schwierig ist zu kontrollieren, wer mit welchen Dateien arbeiten darf. 29 Prozent schließlich nennen Rechte-Management als Herausforderung und wüssten gerne mehr darüber, wie lizensierte Bilder rechtmäßig verwendet werden.

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Bedenken gegenüber DAM-Software sind in Unwissenheit begründet

Häufig geäußerte Bedenken gegenüber DAM sind folgende:

  • Was ist daran besser als an einem Dateiensystem?
  • Wir haben keine Zeit, Neues einzuführen!
  • Wir haben nicht genügend Mitarbeiter, um ein DAM einzuführen
  • Wir wollen keine neue Software, ohne uns überzeugt zu haben, dass sie sicher ist

Keiner der Befragten nannte als Grund, dass sie DAM nicht für sinnvoll halten würden, sondern bezogen sich in ihren Aussagen auf Gründe wie Neueinführungen, Personalmangel oder Unkenntnis über Vorteile von DAM-Software.

Investitionen steigen in Zukunft:

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Eine Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Gleanster Research zum Thema Digital Asset Management (»Future-Proof Your Investments in Digital Asset Management« 2014) ergab wiederum, dass 53 der Top Performer in Unternehmen aktuell Initiativen vornehmen, um in ihrem Unternehmen DAM-Infrastrukturen zu schaffen oder zu erneuern. 67 Prozent der befragten Unternehmen wollen außerdem ihre Ausgaben für DAM-Lösungen in der nächsten Zeit erhöhen.

[1] Die Umfrage führte Canto im Juli 2015 unter 123 Marketing-Verantwortlichen, IT-Mitarbeitern und Agenturen durch. www.canto.com
Weitere Informationen, auch zur Gleanster-Studie, siehe https://blog.canto.com/de/wie-sich-investitionen-in-digital-asset-management-lohnen/

infografik canto dam-software digital asset management