Fast ein Drittel der IT-Manager würde für 2000 US-Dollar zum Hacker werden

Unternehmenssicherheit genießt weniger Aufmerksamkeit als Geburtstagsfeiern, Happy Hours und die berühmte Kaffeeküche.

Für der Studie »State of the Corporate Perimeter« [1] wurden mehr als 400 IT-Entscheider in den USA und Großbritannien befragt, um zu ermitteln, ob Unternehmen wirklich so sicher sind wie sie sein sollten. Der bereits vorgestellte erste Teil der Studie deckte einige sehr gefährliche Sicherheitslücken im Bereich Identity Management auf. Im neuen zweiten Teil der Untersuchung wird intensiv auf die psychologischen Aspekte, die Unternehmen im Hinblick auf ihre Sicherheit in Betracht ziehen müssen, eingegangen.

Bemerkenswert ist zum Beispiel, dass 24 Prozent der Befragten in den USA mehr Informationen zu Happy Hours in ihren Unternehmen erhalten als zum Thema Sicherheit. Ganze 22 Prozent wissen mehr über anstehende Geburtstage und 18 Prozent werden häufiger zu Ereignissen rund um die Kaffeeküche auf dem Laufenden gehalten. In Großbritannien liegen die Prozentsätze bei 17 Prozent, 18 Prozent und 17 Prozent.

Interessant sind auch die Antworten, wo die Befragten am liebsten einbrechen oder hacken würden, wenn sie nicht ertappt werden könnten. Am beliebtesten waren hier:

  • das Weiße Haus
  • der private E-Mail Account von David Cameron
  • bei Facebook
  • bei Apple
  • bei Bill Gates
  • bei der eigenen Bank
  • bei Walmart
  • bei Papa Johns Pizza

Während Cyber-Angriffe auf Banken, Regierungsstellen und Social-Media-Plattformen vielleicht etwas hochgegriffen und theoretisch erscheinen, brachte die Studie auch zu Tage, wie wenig Geld es nur braucht, um einen der befragten IT-Entscheider zu überreden zum Hacker zu werden. Auf die Frage, ob sie für weniger als 2000 US$ einmal hacken würden, antworteten stolze 28 Prozent der Befragten in den USA und 14 Prozent der Befragten in Großbritannien mit einem »Ja«.

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»Der wirkliche Feind ist hier die Sorglosigkeit«, sagt Bill Mann, Senior Vice President of Products and Marketing bei Centrify. »Die Technologie ist da, aber leider nicht der Wille. Viele Firmen erkennen das erst, wenn es zu spät ist und ihr Name bereits die Zeitungsüberschriften ziert. Selbst wenn ein Unternehmen nicht so bekannt ist, kann ein Datenleck das gesamte Geschäft zum Erliegen bringen. Immer mehr Daten befinden sich in der Cloud und auf unzähligen mobilen Endgeräten und wir hoffen sehr, dass die Ergebnisse unserer neuen Studie »State of the Corporate Perimeter« IT-Entscheider endlich davon überzeugen, ihre Werte zu sichern, bevor Hacker Schlupflöcher finden und sie gnadenlos ausnutzen.«

[1] Centrify, ein Anbieter von Lösungen zur Absicherung von digitalen Identitäten vor Cyber-Angriffen, stellt weitere hochbrisante Ergebnisse seiner neuesten Studie »State of the Corporate Perimeter« vor. Weitere Informationen und die komplette Studie befinden sich hier: https://www.centrify.com/why-centrify/corporate-perimeter-survey/

grafik centrify corporate perimeter survey

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