Fehlerhaftes Impressum in sozialen Profilen kann teuer werden

Der Weg zum Kunden führt für Unternehmen und Selbständige auch über Social Media. 38 Prozent verfügen laut Bundesverband der Digitalen Wirtschaft (BVDW e.V.) bereits über eigene Profile bei Facebook, LinkedIn, Xing oder Twitter. Tendenz – gerade bei kleineren, mittelständischen Unternehmen (KMU) – immer noch deutlich zunehmend. Doch die wenigsten Unternehmen sind sich der vorhandenen rechtlichen Fallstricke bewusst. Dabei reicht bereits ein fehlendes oder fehlerhaftes Impressum, um Post von findigen Abmahnjuristen zu bekommen. Wenn auch nur einzelne Angaben fehlerhaft sind, kann dies etwa als Verstoß gegen das Telemediengesetz betrachtet werden und schlimmstenfalls bis zu 50.000 Euro Bußgeld nach sich ziehen.

Die Beratungsplattform 10minutes.de, die in wenigen Tagen an den Start gehen wird, hat renommierte Rechtsexperten zu diesem Thema zu Rate gezogen. Sie geben Auskunft darüber, was Unternehmen beachten müssen und welche Fehler bei Unternehmensprofilen im Social Web zu vermeiden sind.

Wissen, was zu tun ist und was nicht

Grundlegendes Problem ist, dass die Unternehmenspräsenz in Profilen des Social Web eher als Beiwerk zur Unternehmenskommunikation betrachtet und somit unterschätzt wird. »Den meisten Unternehmen ist klar, dass bei geschäftlich genutzten Webauftritten eine Impressumspflicht besteht«, erläutert Rechtsanwalt und 10minutes-Experte Friedrich Kurz. »Dass diese allerdings auch bei der geschäftlichen Nutzung von sozialen Netzwerken besteht, wird häufig einfach übersehen.« Ein Fehler ist also die Inkonsequenz, wie Dr. Alexander Bayer, Rechtsanwalt und ebenfalls 10minutes-Experte, erläutert, »und die kann rechtliche sowie wirtschaftliche Folgen haben.« Dabei wäre es preiswert, teure Abmahnungen für das Unternehmensprofil zu vermeiden. »In vielen Fällen genügt ein Verweis auf das Webseiten-Impressum, wenn es durch diesen Verweis im sofort sichtbaren Bereich unmittelbar zu erreichen ist«, rät etwa Rechtsanwalt und 10minutes-Experte Dirk Strohmenger.

Wissen, wen man fragen muss

Entscheidend zur Vermeidung rechtlicher Stolperfallen kann es sein, kurzfristig fundierte und zuverlässige Informationen von Experten zu bekommen. Wie das beim Thema Impressumspflicht im Social Web aussehen kann, finden Sie jetzt hier: https://blog.10minutes.de/?p=30.

 

 

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