Forschen mit Bluemix – kostet nix

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Das IBM Förderprogramm IoT4Academia unterstützt Universitäten und Fachhochschulen bei der Forschung und Ausbildung rund um das Thema Internet of Things (IoT). Das Internet der Dinge vernetzt Sensoren mit IT-Systemen, um Prozesse oder Maschinen intelligent zu steuern. Egal ob Lösungen für Industrie 4.0 oder Smart Home anstehen – das IoT bildet die Basis für unzählige Anwendungen. IBM unterstützt Hochschulen bei der Ausstattung mit Sensoren oder Aktoren und stellt kostenfrei die IBM-Cloud-Plattform Bluemix zur Verfügung. Neben der IoT-Foundation können Entwickler in Bluemix mehr als 100 Services für die Programmierung von mobilen Apps und Cloud-basierten Anwendungen nutzen.

Die Hochschule stellen aktuell ihre Weichen, wenn es um die Ausbildung und Forschung rund um das Internet der Dinge geht. Raum für Experimente und ein enger Austausch mit Wirtschaft sind wichtige Rahmenbedingungen, um Studierende auf dieses Thema vorzubereiten. Wenn es zum Beispiel um Industrie 4.0 geht, dann steht das Internet der Dinge (IoT) ganz oben auf der Agenda. Mit IoT tun sich in der IT ganz neue Möglichkeiten auf, die außer der digitalen Produktion unzählige weitere Anwendungen mit sich bringen wird. IoT-Anwendungen steuern die Wartung von Windkrafträdern, regeln den Autoverkehr oder vernetzen die Haushaltsgeräte im Smart Home von morgen. IBM unterstützt mit ihrem Programm IoT4Academia die Ausbildung von Studierenden, um sie mit dem Umgang von IoT-Systemen fit zu machen. Teilnehmen können Universitäten, Fachhochschulen oder Bildungseinrichtungen in Deutschland, wenn sie sich über die Homepage IoT4Academia bewerben.

Die Teilnehmer von IoT4Academia erhalten finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von messtechnischen Geräten wie Sensoren oder Aktoren, die für ihre Lehr- und Forschungsprojekte benötigt werden. Darüber hinaus bietet IBM mit Node-RED, der Internet of Things Foundation und IBM DeveloperWorks weitere Unterstützung für den Einsatz der Messtechnik.

Im Rahmen der Academic Initiative stellt IBM die Nutzung von IBM Bluemix für Lehr- und Forschungseinrichtungen kostenlos bereit. Über diese PaaS-Umgebung (Platform as a Service) greifen Entwicklern auf mehr als 100 Cloud-Services zu, um mobile Apps und Webanwendungen zu entwickeln. Die zahlreichen Analysewerkzeuge werden ergänzt durch Services von Drittanbietern. Mit Watson Analytics lassen sich beispielsweise intelligente Systeme realisieren, die Daten kognitiv auswerten und für die Entscheidungsfindung aufbereiten. IBM hat Bluemix auf Basis offener Standards entwickelt und im Jahr 2014 insgesamt eine Milliarde US-Dollar dafür investiert –heute ist Bluemix weltweit die größte Cloud Foundry Plattform.

Im Rahmen von IoT4Academia unterstützt IBM bereits die TU (Technische Universität) Darmstadt. Studenten der Ingenieurwissenschaften und Informatik haben bereits Bluemix eingesetzt, um IoT-Lösungen zu implementieren. Innerhalb von sechs Monaten entwickelten sie verschiedene Anwendungen, darunter eine Smart-Home-Lösung für ältere Haushaltsgeräte. In dem Projekt statteten die Studenten einen bisher nicht vernetzten Geschirrspüler mit Mikrofonen und Schwingungssensoren aus, um den Betrieb des Geschirrspülers digital zu überwachen. Vernetzt über E-Mail oder Webseite informiert das Gerät den Anwender automatisch, wenn der Spülvorgang beendet ist.

»Wir waren überrascht, wie rasch unsere Studierenden IBM Bluemix für die Programmierung von Apps nutzen konnten«, sagt Professor Dr.-Ing. Ralf Steinmetz, Leiter des Fachgebiets Multimedia Kommunikation (KOM) an der TU Darmstadt. »Dank der intuitiven Cloud-Plattform war es bereits nach dem Einführungsworkshop möglich, dass alle Teilnehmer ihre Projekte eigenständig bewerkstelligen konnten.«

Über IBM Bluemix IoT4Academia:
Anmeldung zum Förderprogramm IoT4Academia sowie weitere Informationen finden Sie unter https://iot4academia.mybluemix.net/
Anmeldung zum Cloud-Programm für Lehrinstitute: https://ibm.biz/aiforcloud