Fünf Tipps für die Implementierung effektiver Enterprise-Integrations-Software

Mobile Geräte, IT-Systeme, Maschinen, Cloud-Anwendungen sowie Office- und Business-Applikationen greifen heute immer mehr ineinander. Einen Mehrwert erzielen sie über ihre ursprüngliche Funktion hinaus, wenn es um daraus resultierende Daten geht, die Unternehmen inzwischen fast unbegrenzt zur Verfügung stehen. »Bigger Data« – die immer schneller wachsende Masse an Daten – alleine jedoch bringt wenig. Vielmehr ist die Nutzbarkeit der Daten entscheidender Erfolgsfaktor.

»Eine der größten Herausforderungen ist für Unternehmen heute die effektive Integration und die Bewältigung der täglich durch die Systeme laufenden, gewaltigen Datenmenge – denn hier kann potenziell viel falsch gemacht werden«, sagt Gerald Cohen, Präsident und CEO von Information Builders, einem führenden Anbieter von Business Intelligence (BI) und Analytics, Datenintegritäts- und Integrations-Lösungen. »Es braucht Tools, die effiziente Integration und Bereinigung von Daten aus den unterschiedlichsten Quellen sicherstellen. Diese müssen ein eindeutiges, exaktes Bild liefern, um eine Grundlage dafür zu schaffen, dass Führungskräfte die richtigen Geschäftsentscheidungen treffen.«

Information Builders empfiehlt Unternehmen, bei der Implementierung von Enterprise-Integrations-Software auf einige Eckpunkte zu achten, um eine saubere Datenintegration zu gewährleisten:

  1. Hochwertige Integrationssoftware zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht nur auf verschiedene Systeme zugreift, sondern auch die Datenqualitäts- und Datenmanagement-Infrastruktur und -Werkzeuge bereitstellt, um die Daten- und Anwendungsintegrationsumgebung zu überwachen.
  2. Wichtig ist, dass Unternehmen innerhalb der bestehenden Infrastruktur Daten in jeder Form integrieren können. Alle wichtigen Integrationen, Anwendungen, Datenbanken und Entwicklerplattformen sollten nach Möglichkeit nahtlos zusammenarbeiten. Dazu gehören etwa Anwendungen wie CRM-Systeme, Informationsportale für Führungskräfte, Dashboards, Reporting-Systeme und automatisierte Logistiksysteme.
  3. Moderne Tools beschleunigen die Einführung und vermindern das Risiko bei unternehmensweiten Integrationsprojekten. Lösungen sollten ein breites Potenzial an Fähigkeiten bieten – vom einfachen ETL-Prozess (Extract, Transform, Load) bis hin zur Verarbeitung von komplexen Nachrichten in Echtzeit und Internet-Protokollen, die auch integrierte Datenqualität und Master Data Management (MDM) beinhalten.
  4. Die Software sollte benutzerdefinierte Integrations-Codes entfernen und durch den einfachen Einbau und die Konfiguration von serienmäßig produzierten Komponenten ersetzen. Ziel sollte es sein, eine Batch-Integration, eine Integration in Echtzeit oder eine Integration nahezu in Echtzeit schnell und einfach und mit einem individuellen Ansatz zu ermöglichen.
  5. Standardverknüpfungen mit möglichst vielen Back-Office-Systemen und Datenquellen ermöglichen es Unternehmen, ein breites Portfolio an Technologien zu nutzen – wie etwa Websphere von IBM, XML und Java.

Mit der richtigen Softwarelösung und einer intelligenten Implementierung rüsten sich Unternehmen dafür, auch weiter wachsende Datenmengen bewältigen zu können. Damit sind sie in der Lage, auch von »Bigger Data« immer mehr zu profitieren.

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