Geschäftsführer und Informationsmanager verstehen sich nicht

illu iron mountain information manager

Den maximalen Nutzen aus Informationen zu ziehen, hat für drei Viertel der deutschen Unternehmer (72 Prozent) oberste Priorität [1]. Allerdings zeigt eine aktuelle Studie [2], dass eine Verständnislücke klafft, zwischen denjenigen, die Informationen verwalten und denjenigen, die sie benutzen. Dies macht eine effektive Nutzung von Daten schwieriger.

Die von Coleman Parkes im Auftrag von Iron Mountain durchgeführte Studie [2] fand heraus, dass 65 Prozent der Wirtschaftsführer in Deutschland nicht wirklich verstehen, was ihre Informationsmanager tun. Im Gegenzug scheinen 70 Prozent der Angestellten, die in der Aktenverwaltung und im Informationsmanagement arbeiten, nicht genau zu wissen, was ranghöhere Manager mit Informationen vorhaben. Weitere 82 Prozent der Informationsspezialisten sind verunsichert, was die Informationsbedürfnisse von Kollegen aus Marketing, Fertigung, Finanzen und anderen Abteilungen betrifft.

Die Studie zeigt ferner: Nur 20 Prozent der befragten Führungskräfte besitzen vollstes Vertrauen in die Fähigkeit ihrer Organisation, den größtmöglichen Nutzen aus Informationen zu ziehen.

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Dieser Trend wird auch durch andere Untersuchungen gestützt. In einer weltweiten Studie der Economist Group befanden nur 27 Prozent der Firmen, dass ihre Mitarbeiter Zugang zu denjenigen Daten besitzen, die sie benötigen. 42 Prozent gaben hingegen zu, dass der Zugang zu Daten umständlich ist.

»Heutzutage sind Informationen ein maßgeblicher Wirtschaftsfaktor. Unsere Studie zeigt jedoch Hindernisse auf dem Weg zur optimalen Nutzung von Informationen in der Wirtschaftswelt auf«, erklärt Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH. »Diese Hindernisse müssen unbedingt angegangen werden, wenn Unternehmen ihre Informationen bestmöglich nutzen wollen.«

»Die gute Nachricht ist, dass die Studie gleichermaßen zu dem Ergebnis kam, dass 88 Prozent der Angestellten in der Aktenverwaltung und im Informationsmanagement zuversichtlich sind, dass sie ihr Unternehmen bei der Informationsverwertung unterstützen können. Dies legt nahe, dass die Lücke eher auf Kommunikationsschwierigkeiten als auf Probleme bei der Bereitstellung von Informationen zurückzuführen ist. Es liegt nun an den Managern, die Aktenverwaltung und das Informationsmanagement effektiver in ihre Geschäftsprozesse einzubeziehen. Andererseits sollten Informationsspezialisten nicht untätig bleiben und ihre Arbeit enger an die geschäftlichen Anforderungen eines Unternehmens anpassen.«

[1] PwC befragte im Auftrag von Iron Mountain leitende Angestellte in 600 europäischen und 600 nordamerikanischen Unternehmen mit 250 bis 2.500 Mitarbeitern sowie 600 Firmen auf beiden Kontinenten mit bis zu 100.000 Angestellten in folgenden Wirtschaftsbranchen: Recht, Finanzen, Pharma, Versicherungen, Energie, Fertigungsindustrie und Maschinenbau.
Eine Zusammenfassung des Reports, ‚Über die guten Absichten hinaus‘, steht unter folgendem Link zum Download bereit: https://www.ironmountain.de/risikomanagement/
[2] Coleman Parkes für Iron Mountain. Coleman Parkes befragte Entscheidungsträger in der Wirtschaft sowie Angestellte in der Aktenverwaltung und im Informationsmanagement; in 900 Unternehmen zwischen 250 und 999 Mitarbeitern; in den Branchen Einzelhandel, Recht, Finanzen, Pharma, Versicherungen, Energie, Fertigungsindustrie und Maschinenbau; in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten. Die Studie wurde online im Januar und Februar 2015 durchgeführt.
[3] Virtuous Circle of Data, EIU veröffentlich im Februar 2015: https://live.wavecast.co/virtuouscircleofdata/

infografik iron mountain

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