IT-Kosten senken: Firmen und Organisationen entdecken das Einsparpotenzial gebrauchter Software

Städte, Gemeinden und Behörden tun es. Große Unternehmen schon lange. Für Vereine, soziale Einrichtungen, Krankenhäuser oder Schulen ist es genial günstig – das schätzen auch KMUs. Und immer mehr IT-Berater empfehlen es ihren Kunden.

Die Rede ist vom Einsatz gebrauchter Software zur betrieblichen Nutzung.

Software wiederverwenden? Ist das überhaupt möglich? Und wie! Denn was viele nicht wissen: Software nutzt sich nicht ab. Sie läuft gebraucht ebenso zuverlässig wie neu. Nur ist sie gebraucht ungleich günstiger.

Freeware im Geschäftsleben nicht praktikabel

Unternehmen, die ihre Software auf dem neuesten Stand halten möchten, müssen tief in die Tasche greifen. Zwar gibt es zahlreiche Programme als Freeware, doch sind Gratis-Versionen im Geschäftsleben nur bedingt geeignet: Funktionen können eingeschränkt sein, die Freeware ist nicht zur betrieblichen Nutzung freigegeben oder es wird grundsätzlich eine Standardsoftware benötigt wie es bei Windows-Betriebssystemen der Fall ist.

Gebrauchtsoftware, also Software, die schon einmal bei einem anderen Nutzer installiert wurde, stellt eine günstige Alternative dar. Selbst bei aktuellen Programmversionen liegt sie teilweise 50 % unter dem Neupreis.

Gebrauchtsoftware für jede Firmengröße

Ob Powerpoint-Präsentation für den Vertrieb, 3-D-Animation im Handwerk oder die Erledigung von Buchhaltung, Kundenbetreuung und Geschäftskorrespondenz – selbst Kleinstunternehmen kommen nicht mehr ohne Computerarbeitsplätze aus. Die Kosten für einen Rechner halten sich in Grenzen, bei Software sieht das anders aus. Einer der größten Posten im IT-Budget sind Lizenzen für die eingesetzte Software. Deshalb empfiehlt es sich in der Anschaffungsphase Gebrauchtsoftware in Erwägung zu ziehen. Theoretisch können sich kleine und mittelständische Firmen komplett aus zweiter Hand eindecken. Konzerne und große Organisationen stocken meist ihre vorhandenen Bestände mit günstiger used Software auf. Auf die unterschiedlichen Hersteller und deren Produkte haben sich Anbieter wie die Vendosoft GmbH spezialisiert. Die Firma aus dem oberbayerischen Inning a. Ammersee vertreibt Software aus dem Gebrauchtmarkt ab fünf und bis zu mehreren Tausend Lizenzen.

Welche Programme sind gebraucht erhältlich?

»Wir konzentrieren uns auf den An- und Verkauf von Microsoft- und Adobe-Lizenzen«, erklärt Vendosoft-Geschäftsführer Björn Orth. Das umfangreiche Sortiment umfasst neue und gebrauchte Software, aber auch MS Office-365-Lösungen. Alle gängigen Office-Anwendungen, Windows-Server, Exchange Server, Server-Zugriffslizenzen, Microsoft Visio und MS Projekt sowie Adobe XI Standard und Professional sind innerhalb weniger Tage lieferbar.

Wieviel Einsparpotenzial im Kauf von Second-hand Software steckt, macht die Grafik deutlich:
72 % unter Neupreis verkauft Vendosoft Office 2010 Volumenlizenzen aus zweiter Hand. Wer Office 2016 gebraucht kauft, spart über 40 %.

Soforthilfe bei Unterlizenzierung

Bei starken Unternehmenszuwächsen oder durch Personalwechsel im internen IT-Management kann der Überblick über die vorhandenen Lizenzbestände und deren tatsächliche Nutzung schon einmal verloren gehen. Firmen, die über zu wenige Lizenzen verfügen und dies eines Tages bemerken, scheuen oft den Gang zum Hersteller. Zu groß ist die Gefahr, im Nachhinein für eine Unterlizenzierung belangt zu werden. Risikofrei bleibt es dagegen, die fehlenden Lizenzen über den Gebrauchtmarkt für Software zu ersetzen.

Diesem Szenario kann und sollte grundsätzlich vorgebeugt werden – durch professionelles Software Asset Management (SAM) oder (falls nicht vorhanden), durch Beauftragung eines unabhängigen Software-Audits. Als von Microsoft zertifizierter Lizenzberater überprüft Vendosoft im Rahmen des Audits, ob die im Unternehmen genutzte Software den Nutzerzahlen der Lizenzverträge entspricht. Das schafft Klarheit über die hersteller- und rechtskonforme Lizenzierung. Wird bei einer solchen Lizenzplausibilisierung eine Unterlizenzierung festgestellt, kann kostengünstig mit gebrauchter Software nachgerüstet werden. Umgekehrt kann ein Audit auch Überlizenzierungen aufdecken. Dann bietet Vendosoft den Aufkauf nicht genutzter Software – und damit die Freisetzung von Kapital für andere Anschaffungen.

Die Fallstricke beim Kauf gebrauchter Software

Mit dem Kauf gebrauchter Software lässt sich ohne Frage viel Geld sparen. Es gibt jedoch ein paar Dinge zu beachten, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein – und um unnötige IT-Investitionen zu vermeiden:

Seriöse Händler

Der Handel mit Softwarelizenzen ist lukrativ. Das zieht – ähnlich wie im Gebrauchtmarkt für Automobile – auch schwarze Schafe aufs Parkett. Es ist daher ratsam, sich an einen vertrauenswürdigen Händler zu wenden. Alle Vendosoft-Mitarbeiter sind beispielsweise zertifizierte Microsoft Licensing Professionals – und damit in der Lage, herstellerkonforme Lizenzberatung zu leisten.

Kauf- oder Mietsoftware

Softwarelizenzen dürfen nur bei Kaufsoftware weiterveräußert werden. Daher Vorsicht, wenn gemietete Softwarelizenzen günstig angeboten werden: Dann handelt es sich höchst wahrscheinlich um einen unseriösen Händler!

Ordnungsgemäße Lizenzübertragung

Das A und O beim Kauf von gebrauchter Software ist die ordnungsgemäße Lizenzübertragung. Software darf nur dann weiterverkauft werden, wenn der ursprüngliche Verkäufer diese nicht weiternutzt. Um den abgeschlossenen Kauf rechtswirksam zu dokumentieren, sind Rechnung, Lieferschein, Vernichtungserklärung der Vorbesitzer und Installationsdatenträger ausschlaggebend.

Standardsoftware vs. Spezialsoftware

Gebrauchte Lizenzen zu kaufen bietet sich bei Standardsoftware wie Microsoft-Betriebssystemen, Office-Anwendungen oder Windows-Servern an. Bei Spezialsoftware machen sie häufig keinen Sinn: Individuelle Anpassungen und eine hohe Beratungsintensität zehren Einsparungen schnell auf. Hinzu kommt, dass sich Support-Kosten ins Unplanbare ausweiten können.

Inzahlungnahme

Werden mit dem Kauf von Software keine Bestände aufgefüllt, sondern auf eine neuere Version umgestellt, liegt die Vorversion anschließend ungenutzt brach. Händler wie Vendosoft nehmen solche Restbestände in Zahlung.

Damit bietet gebrauchte Software allen Gewerbetreibenden sowie Behörden, sozialen Einrichtungen, Vereinen oder IT-Beratern die Gelegenheit, gebundenes Kapital in liquide Mittel umzuwandeln – und beim Kauf der »neuen« Software doppelt zu sparen!

Mehr zum Thema »Sicherheit beim Kauf und Verkauf gebrauchter Software« und was es dabei zu beachten gilt, unter https://www.vendosoft.de/gebrauchte-software/

 


 

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