IT-Outsourcing-Dienstleister wünschen sich bessere Projekt-Spezifikationen von ihren Auftraggebern

illu cc0 zahnräder euroImmer mehr Unternehmen lagern die Realisierung ihrer IT-Projekte aus. Doch wie werden derartige Outsourcing-Projekte in der Realität umgesetzt und wo liegen dabei die größten Probleme? Mit dieser Fragestellung setzt sich nun eine aktuelle Umfrage der IT-Outsourcing Plattform IT-suppliers.com auseinander, für die mehr als 100 internationale IT-Dienstleistungsunternehmen befragt wurden.

Das Ergebnis: Die meisten Projekte verzögern sich durch die oft mangelhafte Formulierung der Anforderungsspezifikationen. Dies gaben mit 60 Prozent die meisten der befragten IT-Experten auf die Frage an, was IT-Projekte aus Ihrer Erfahrung heraus am meisten in Gefahr bringt. Auf den Plätzen: Kommunikationsprobleme zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer (40 Prozent) sowie plötzliche Budgetanpassungen (35 Prozent – Mehrfachnennungen waren möglich). Darüber hinaus interessant: Der lokale Sitz der Dienstleistungsunternehmen spielt aus Sicht der befragten IT-Dienstleister keine Rolle für Erfolg oder Misserfolg eines IT-Projektes. Nur neun Prozent der Befragten halten diesen für wichtig.

Ein in jedem Fall wichtiger Aspekt für das bessere Gelingen eines ausgelagerten IT-Projektes ist aus Sicht der beauftragten Dienstleister vor allem die Installation der richtigen Ansprechpartner seitens der Unternehmen. Auf die Frage, welche Rolle dafür unbedingt auf Kundenseite besetzt sein sollte, ist die Top-Antwort: ein gut im Thema stehender Projekt Mangers (68 Prozent), weit vor einem »Requirements Engineers« (24 Prozent) und einem Qualitätsprüfer (17 Prozent).

»Die Antworten der mehr als 100 Dienstleistungsunternehmen auf unsere sehr speziellen Fragen zeigen: Im Outsourcing-Prozess kommt es in erster Linie darauf an, dass Auftraggeber und Auftragnehmer gut miteinander kommunizieren. Und das betrifft eben vor allem die Beschreibung der Projekt-Spezifikationen. Bei dieser wichtigen Frage wird ganz offenbar nicht immer die gleiche Sprache gesprochen. Nicht zuletzt deshalb helfen wir Auftraggebern auf unserer Plattform dabei, diese Spezifikationen so zu erstellen, dass sie zu einem erfolgreichen Projekt führen«, interpretiert Igor Putrenko, Gründer und CEO von IT-suppliers.com die Ergebnisse der Befragung.

IT-suppliers.com ist seit Juni 2015 mit einem deutschen Angebot online. Die Plattform bringt Auftraggeber mit IT-Dienstleistungsunternehmen zusammen, um so Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass IT-Projekte effizienter umgesetzt werden können. Mit www.launch-startup.com hat das Portal einen eigenen Channel für Startups gelauncht. Hier knüpfen Startup-Gründer Kontakte zu IT-Dienstleistern aus der ganzen Welt und das zu vergünstigen Startup-Konditionen.